die Süddeutsche Zeitung blamiert sich mit Unwissen und diskriminierendem Wording

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Carol Rose
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die Süddeutsche Zeitung blamiert sich mit Unwissen und diskriminierendem Wording

Beitrag von Carol Rose » 09 Dez 2020, 14:27

Ja, im Dezember 2020 haben wir immer noch Unwissenhei im Journalismus, oder ist es einfach Ignoranz?

Der SZ-Artikel "Gesellschaftlich verankerter Hass" mit dem Untertitel: "Trans- und homophobe Aggression" kommt ja gutgemeint daher,
stellt aber Menschen, die sich mit ihrer juristischen und medizinischen Geschlechtszuweisung qua Genital bei ihrer Geburt nicht einverstanden sehen, falsch dar, bezieht ihr Verhalten auf ihre sexuelle Orientierung und bezeichnet sie als "Transgender-Menschen" (SIC!)

Zum Artikel

In einer Facebook-Gruppe schrieb ich dazu:

das Wording "Transgender-Menschen" geht gar nicht.
Genausowenig weiß Ronen Steinke, der Autor diesess Artikels, nicht einmal, was unter "Transgender-Menschen" (SIC!) zu verstehen ist, das verrät bereits der Bildbeschreibungstext, der folgende Stelle enthält:
Zitat:
...Schwule, Lesben und Transgender wegen ihrer sexuellen Orientierung...
1. Nein, Transgender hat mit sexueller Orientierung rein gar nichts zu tun.
2. Nein, Transgender werden nicht allein wegen ihrer vermuteten und eventuell unterstellten sexuellen Orientierung, die von hetero abweichen könnte angegangen, sondern bereits wegen ihrer Auffälligkeit in Bezug auf eine patriarchale Kleiderordnung und patriarchalkonformes Aussehen, welches das Bedienen von Stereotypen verlangt, die im Patriarchat den Genital-Kategorien männlich und weiblich zugeordnet sind.



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