FYG > Frauenhaus für Transmenschen

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JasminRheinhessen
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FYG > Frauenhaus für Transmenschen

Beitrag von JasminRheinhessen » 23 Mai 2015, 10:35

Die Funktion von FYG habe ich in einem Brief an eine Frau,
die eine Zäsur ihrer Biographie durch Mobbing ihres Mannes und später Exmannes erfahren hat,
in einer Parallele dargestellt:
FYG ist ähnlich wie ein Frauenhaus in einem patriarchen frauenfeindlichen Umfeld,
nur dass dieses Haus auf Transmenschen fokusiert.
Dass die Ablehnung der Gesellschaft die gleichen Ursachen haben und die Fäden dieser Ursachen im Patriarchat
zusammenlaufen, wird uns immer wieder gegenwärtig.

Den Brief an diese gemobbte und diskriminierte Frau habe ich hier festgehalten,
da hier die Parallelen zur Transsituation von mir angesprochen werden:



"Du hast es auch bitter erfahren müssen,
und Du warst nicht so frei wie ich und konntest einfach nein sagen,
und sagen: Nein - ich komme einfach nicht mehr zu euch,
Du hattest Familie und konntest nicht flüchten - ein zermürbender Prozeß.
Nichakzeptanz zu bewältigen, damit beschäftige ich mich ja auch auf FYG:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=196
und in einem dieser Artikel führe ich die Strategie an, die Du auch erwähnt hast:
http://www.freeyourgender.de/forum/view ... =196&t=106


Dein Schicksal, dass Du beschreibst, was die Diskriminierung durch Deinen Mann angeht,
und das Mobbing durch sein Umfeld, ist eine klassisch-patriarchische Konstellation,
wie es sie früher "eigentlich" immer war, nur kam das "Leid" der Frau nicht zum Ausbruch,
da es als "normal" gesehen wurde, die Frau hatte sich unterzuordnen.
Wenn sie es nicht tat, wurde sie als Täterin gebrandmarkt, als Rebellin,
als ein Mensch, der nicht "entsprach", wurde ausgestossen.

Alleinerziehende Frauen oder geschiedene Frauen, waren im 19 Jhd. sozial genauso niedrig
wie Bettler, Verbrecher und Prostituierte, und landeten oft in Zuchthäusern,
wo sie als Arbeitskräfte den Betreibern zur Verfügung standen.
Es galt als Schuld der Frau, keinen Mann für ihren Kind zu haben.

Das Thema habe ich in diesem Artikel angerissen:
http://www.freeyourgender.de/forum/view ... =444&t=481


Wenn Du jetzt Deine Biographie heranziehst,
und noch dazu anfügst, deine Verwandtschaft hätte Dich nicht nur gemobbt und diskriminiert,
sondern Dich auch noch für verrückt erklärt,
bist Du in etwa auf dem Level, den eine Transfrau zu ertragen hat,
wenn sie sich einer nichtakzeptierenden Gesellschaft voll aussetzt.

Der ICD Code F64.0 "Transsexualität" erklärt diese Menschen zu psychisch Gestörten
http://www.freeyourgender.de/forum/view ... =446&t=425


Wie man dann Menschen entgegentreten soll,
die von diesem TS-System gehirngewaschen wurden,
ist für Einzelne fast nicht mehr zu schultern.
Diesem Unterfangen widme ich mich mit der Webseite FreeYourGender,
die eine Hilfestellung für diese Menschen sein soll, Argumente zu finden,
sich zu verteidigen, aber auch selbst eine Insel darzustellen, wo sie spüren,
dass sie verstanden werden .

LG
Jasmin"


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