Monika Donner, Wien

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JasminRheinhessen
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Jasmin über Monika, Mai 2015

Beitrag von JasminRheinhessen » 05 Mai 2015, 11:23

Und nein, dies hier ist keine Stellungnahme von MD per se,
ob ich sie gut finde oder nicht,
(ich finde sie gut, obwohl ich ihre politischen Strategieschachzüge
im Moment nicht mittrage)
sondern hier soll es um etwas anderes gehen,
nämlich um die Tatsache, dass Frauen wie MD,
über angebliche Nichterfüllung von Stereotypen diskreditiert werden

Das ist völliger Nonsens,
nicht dass ich eine Verfechterin der Dekonstruktion von Geschlechtern wäre.
Ich bin eine Gegnerin der Genderisierung, die Geschlechter neutralisiert
und auflöst wie eine Braustablette und den Diskurs von Geschlechtern,
damit nicht mehr zulässt (wie wir im Moment überall sehen,
in den Medien, bei der IMAG die den ICD11 zur Zeit mit festlegt usw.)
Ich akzeptiere es, wenn sich jemand mit dieser Auflösung wohlfühlt,
aber nicht unter der Prämisse, dass es nicht auch Geschlechterdefinitionen
geben darf, die sich über biologische Ursachen definieren.
Ich bin bin eine Befürworterin beider Welten.
Desshalb darf ich trotzdem in der Hinsicht eine Gegnerin der Genderisierung sein,
nämlich dann, wenn sie keine biologischen Definition mehr zulässt.
Nicht entweder oder, sondern beider:
Wer Gendern möchte, soll gendern, wer sich über Geschlechter definiert,
und hier spielt die pränatale Prägung über Gehirn und Hormonlage eine
extrem entscheidende Rolle, soll sich AUCH über diese Ebene definieren dürfen.
Versteht ihr was ich meine ?
Nicht entweder oder sondern beides muss erlaubt sein:
GENDERN UND GESCHLECHTERDEFINITION

Gendern: Schwerpunkt hier alles was mit GenderQueer, Queerfeminismus,
John Money und Judith Butler zusammenhängt, und auch diese Art der
Definition der Transsexualität, die wir 2017 im ICD 11 stehen haben werden.
Wer sich damit identifizieren möchte, soll das tun
(viele SHGs unterschreiben diese Richtung!)

Natürlich darf ich diese Richtung reaktionär halten, aber ich akzeptiere sie,
aber nur dann,
wenn es trotzdem die biologische Ebene der Defintion AUCH geben darf.
Das ist der entscheidende Punkt.

Ein Grund warum Gendern "auch", neben der biologischen Ursachenbeschreibung möglich sein muss:
Nicht jeder hat ein sehr weibliches Gehirngeschlecht und will desshalb
aus der männlichen Sozialisation ausbrechen,
es gibt, und das steht unstrittig fest, noch andere legitime Gründe
nicht mehr in der Rolle sein zu können:
z..B eine Traumatisierung in der Kindheit.
Und nein: Ich beginne hier nicht auf dünnes Eis zu wandeln
die eine Therapie möglich machen würde,
sondern ich stelle hier alle Kausalitäten dar.
Therapiebefürworter bedienen sich ja Universalismen und sagen.
Ja - umtherapieren geht, TS, Homo usw.
Eben nicht "immer", da es eben auch angeborene Fälle gibt.
Und da diese nicht nachweisbar sind, haben wir als oberste Prämisse
die Selbstbestimmung des Individuums einzuhalten.
Und daher akzeptiere ich keine Sexologen, die sagen, wir therapieren "immer" !

Wiederum aber: Wer selbstbestimmt meint sich therapieren lassen zu wollen, darf das tun dürfen,
darf sich selbst dafür entscheiden dürfen.
>Das dürfen nicht andere bestimmen !
und wer meint, gendern zu wollen, ohne sich über Biologie definiren zu wolllen,
darf das tun dürfen (Monika Donner)

Wir müssen zu einer Koexistenz der Glaubensfrage kommen,
aus welchem Unverständnis-Dorf jemand gekommen ist,
und sich als Frau definiert.
Es muss egal sein woher diese Frau kommt
welche Ursache für diese Frau
eine Rolle spielt oder gespielt hat !

Und nein - das Argument der Beliebigkeit lasse ich nicht gelten,
da wir eben keine Travestie haben, wie in ZDF Neo diese Woche dargestellt wird,
sondern diese Menschen von denen ich Rede haben keine Option.
Und dazu gehören m.M.n. auch Menschen wie MD

Ich komme zurück zum Eingangspost, und zu den Stereotypen,
in denen dann Glaubensanhänger der einen Richtung andere Glaubensanhänger
diskreditieren, das ist tiefste Steinzeit !
Das ist genau dass, was Simone de Beauvoir 1949 geschrieben hat und angeprangert hat.
Wer über Stereotype einer Frau die Identität abspricht macht sich
absolut lächerlich.
Diese Person die das macht, kann genauso mit ihren eigenen Argumenten
selbst diskreditiert werden, da sie dann gezwungen wäre,
eine bestimmte Norm-Stereotype zu erfüllen, die sie als Frau ausweist!
Vielleicht ein langes Kleid das den Boden scheift,
lange Handschuhe, Netzhut, Handtasche - > eine Frau aus der
Wilhelminischen Epoche ?

Und nein - meine Differenzierung haben tatsächlich auch in Travesta einige
verinnerlicht, ganz ohne meine Mitwirkung,
dazu zähle ich Christine Teuber
sie schreibt hier


http://www.travesta.de/index.php/forum. ... st=session

ich zitiere, da ich diesen Artikel auch auf FYG ohne Link veröffentliche:

Zitat:
"Aber um Nick Nolte geht es mir nicht.
In diesem Heist-Movie war eine(r) der Spitzbuben eine "sie".

Die erste Szene, wo Nick Nolte seine alte Crew zusammenstellen will führt ihn in eine (fanzösische) Muckibude.
Dort stemmt gerade ein sehr muskulöser Körper 100 kg Gewichte.
Die Kamera dreht um diesen Athleten und zeigt (bekleidete) Brüste und ein feminines Gesicht. Weißblonde Ponyfrisur (mit Pferdeschwanz) unter einem Piratenkopftuch.
"Ich heiße nicht mehr Philipe, sondern Philipa, ist das ein Problem für dich?" so die weiche zurückhaltende Stimme.

Und in der Tat Sarah Bridges (eine Bodybuilderin - ich glaube auch eine ehemalige TS) stellt den muskulösen (lt. Film GaoP) Transvestiten trotz oder gerade wegen Lederhose, Lederkutte und sehr kräftigen nackten Oberarmen sehr weiblich und natürlich dar, dass ich mich beinahe verliebt hätte. Heiße Type.
(Die Haut war auch makellos - klar, eine Frau)

Wer nun gleich an die hier bekannte nette und sportliche Userin aus Österreich denkt, liegt sicher nicht falsch.
Auch ich dachte daran.

Und für mich ist es so, dass Muskeln und Weiblichkeit (wenn sie nur geschickt und gut genug ist) sich nicht ausschließen.
Ja sogar auf sonderbare Weise sogar anziehend ergänzen.
Nicht alles muss so genormt aussehen wie Audrey Hephurn oder Samatha Fox.
Also ich fand's klasse und war sehr angetan.

Ein Stil, der mir gefällt, und der mich auch mal mutig mit Muscleshirt (und Sillis) in die Öffentlichkeit treten lässt."
Zitat Ende



Das sollten sich einige hir mal zu Herzen nehmen,
hier steckt die Wahrheit drin !

Und wer weiterhin über Aussehen und Verhalten Frauen ihre Selbstbestimmung nimmt, der konstruiert.
Er konstruiert Geschlechter, Geschlechterstereotype.
Und fällt damit jahrzehntelangen Feminismus-Bemühungen in den Rücken.

LG
Jasmin

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Carol Rose
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an Monika Donner (Thema Transsexuellengesetz BRD)

Beitrag von Carol Rose » 01 Dez 2019, 12:05

Hilferuf im Namen aller, die unter dem Transsexuellengesetz in Deutschland 2019 leiden und die, die noch leiden werden ab 2020,
ein Transsexuellengesetz (Sondergesetz), dass immer noch mit Diagnosen für Betroffene arbeiet, mit der F64.0 Pathologisierung (Psychische Verhaltensstörung), um seinen Personenstandsänderung durchführen zu können.


Du bist eine medienwirksame Frau, kannst gut Strategien entwickeln und bist intelligent auf diesem Gebiet. Erprobt mit Büchern, Auftritten in Youtubekanälen und Fernseh-Talkshows sowie gewonnenen Schlachten mit Juristen und falschen Gesetzen.

Gegen den Operationszwang bei Personenstandsänderung gekämpft und gewonnen, damit Deutschland mitgezogen (2011)

Jetzt hat Deutschland eine Riesenchance , ihr menschenunwürdiges Transsexuellengesetz gestrichen zu bekommen.
die Chance hat aber ein Verfallsdatum, wenn das neue Gesetz, dass Homosexuelle ihre Selbstbestimmung verbrieft (Konversionstherapieverbote per StGB) verabschiedet wird (Anfang 2022) müssen Trans* darin auch enthalten sein, dass diese selbstbestimmt ihren Personenstand ändenr dürfen, ohne Gutachterverfahren, denn dieses ist auch ein Eingriff in die Selbstbestimmung da ergebnisoffen. Das neue Gesetz sieht Trans aber nicht im Entwurf vor, sondern grenzt diese aus. Und mit welchem Argument? Das Verfahren wäre gut und förderlich für deren Selbstbestimmung. Also mit einer Behauptung des Gegenteils was es ist (Gaslighting).
Dazu kommt Schweigebehandlung, die ORGAS tauchen ab, keiner macht eine öffentliche Einlassung. Der Dachverband für Trans in D - der Bundesverband Trans* startet die Tage eine Petition für Selbstbestimmung (Nebelkerze), obwohl diese ja schon im Gesetzesentwurf des neuen HOMO-Gesetzes für selbige verbrieft wird (per Verweis auf GG) Der Bundesverband handelt regierungstreu und löscht Kritiken auf seiner Facebookseite. Schweigt in der Kommission (46 Mitglieder), die den Entwurf besprechen still vor sich hin.
Das Gutachterverfahren soll als toll und gut sein, auf einmal, obwohl 2019 die Orgas, die SPD, die Grünen, die Linken alle unisono geschrien haben wir wollen den neuen Reformversuch des TSG nicht (das war im Mai 2019), dann der Rückzug des neuen Entwurfes, der alter Wein in neuen Schläuchen war, daher Status Quo, immer noch das alte TSG.
Der Entwurf des HOMO-Gesetzes verweist sogar auf ICD10 mit F64.0 mit Verbindung auf die Zuschreibung toll und gut. Eine Farce.
Wenn dieses Gesetz erst einmal verabschiedet wurde, wie gesagt, das soll Anfang 2020 passieren, dann gäbe es nur noch den sehr langen
steinigen Weg einer Verfassungsklage. Warum nicht jetzt gleich einen Aufwasch machen und mit dem neuen Homo-Gesetz, das Selbstbestimmung der Homosexuellen verbrieft auch die Selbstbestimmung der Trans* verbriefen und damit das TSG einfach streichen. Das wäre gerecht, schnell,
fair und mit weniger Aufwand verbunden. Betroffene leiden sonst weiter und viele zerbrechen an diesen Auflagen des TSG, mit entmündigenden Gutachterverfahren, Gerichtsprüfern und stressigen Alltagstests in denen sie eine Rolle spielen sollen wie in einem Theater und diese Rolle eine Jury bewertet.

Ich frage Dich jetzt, als versierte Medienmacherin und Paragraphen Strategin.
Wie vorgehen? Einfach nichts machen? An die Presse gehen? Oder nicht kämpfen?

In Europa haben schon 8 Länder die formale Möglichkeit geschaffen, selbstbestimmt seinen Personenstand zu ändern:
Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Malta, Norwegen, Portugal, Island



LG nach Wien

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