"Men are Trash"

"Men are Trash"

Postby JasminRheinhessen » Saturday 18. August 2018, 14:39

"Men are Trash" - > dass hier alle Männer gemeint sind, ohne zu differenzieren, ist hier für mich nicht das Hauptproblem, in der Feminismusdebatte ist für mich das Hauptproblem, und da scheint sich gar nichts zu bewegen, dass eine Grenze zwischen Männer und Frauen gezogen wird, im Sinne der Definition des Dudengeschlechts, Frauen empfangen, Männer zeugen. Es werden also Penis und Vagina als Grenze gezogen. "Men are Trash" wird dann übersetzt zu "Penis are Trash". Hier sehen wir schon deutlicher den Fehler, denn wir erkennen, dass in der Feminismusdebatte das "Zwischen", das was die genitale Norm auflöst, nicht mitberücksichtigt wird:
Im Feminismus sehe ich Trans und Inter als unberücksichtigt. Auch verhandelt Feminismus nicht das Thema hetero und nichthetero, was ein Folgefehler des genital-dualgeschlechtlichen Denkansatzes ist. Ein Mensch mit Vagina, der im Geburtsregister dafür den Eintrag Frau bekommen hat, vielleicht sogar trotz nur einem X-Chromosom, dieser Mensch kann im feministischen Sinne dieser Aussage auch Trash sein, wenn er als Managerin genauso wie der Manager agiert, der nun wegen der Frauenquote, oder besser Vaginaquote, gehen musste. "Men are Trash", ausgesprochen von einer Feministin in einem feministischen Kontext, bleibt, wenn kein Paradigmenwechsel des Dualgeschlechtlichen, genauer des Dualgenitalen mitgeliefert wird, leider nur traurige Polemik.

(Salammbo, Band 1)
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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