1.2.14 von Mollwitz bis Waterloo

1.2.14 von Mollwitz bis Waterloo

Postby JasminRheinhessen » Saturday 17. December 2016, 14:48

Graf von Braunstein öffnete vorsichtig den Flakon mit purpurrotem Inhalt,
dieser wunderbare Geruch, einfach traumhaft, dachte er.
Seine Konzentration auf den Duft wurde jäh unterbrochen, als der Butler die Tür öffnete.
Es war üblich, dass er dazu nicht anklopfen musste.

"Sir, ein Herr Dr. Edward Barton bittet um Audienz."
Von Braunstein liebte es, als kleiner Rest einer verhältnissmäsig unbedeutenden Landgrafenfamilie,
wie ein MItglied des Hochadels behandelt zu werden,
eines Hochadels, dessen Schlösser eine Dachfläche haben, die seiner Parkanlage entspricht.

Er hat ein Faible für Besitz, in seinem größten Zimmer hält er sich vorwiegend auf, wie auch heute abend.
Mit 40 Quadratmetern mag es für ein Zimmer groß sein, für ein Zimmer eines Schlosses,
wie auf den Bildern an seinen Wänden, würde es einer Kammer für Bedienstete gleichkommen.

Ja, seine großen Bilder zeigen keine Ahnen, sondern große Schlösser mit Prunksälen,
in die er sich hineinträumt, unterstützt von süssem Duft aus seinen zahlreichen Flakons,
die sich in seinen Glasvitrinen anhäufen.

"Ah, Herr Baron, natürlich, lass ihn eintreten. Und bring uns etwas Gebäck nach oben.",
antwortete der Graf, das Fläschchen wieder in der Vitrine an seinen Platz stellend.

"Natürlich Sir, sehr wohl Sir."

Barton konnte die Gelegenheit nicht nutzen, mit dem Butler einige Worte zu wechseln,
er war sehr reserviert, und ging in Abstand vor ihm her, als er ihn zum Zimmer des Grafen führte.
Gesprächsvermeidendes Verhalten, attestierte er, während er die warmen geheizten Zimmer
an diesem zwar schönen, aber nun abends kühlen Aprilabend genoss.

"Bitte Herr Baron, Sie werden erwartet."
Der Butler öffnete die Tür des Zimmers und trat zur Seite.

"Kommen Sie, setzen Sie sich", versuchte der Graf,
auf ein überzogenes Begrüssungszenario zu verzichten, man merkte ihm an,
dass er neugierig war.

Barton fand sich in einem Zimmer wieder, gemischt mit modernen Möbeln und Antiquitäten,
im Nebenzimmer, getrennt durch eine riesige Flügeltür aus Glas, stand ein Kübelwagen des 2. Weltkrieges,
anscheinend legte der Graf wert darauf, dieses Gefährt ständig sehen zu können.

Barton nahm an einer Sitzgruppe mit Rokoko-Stilmöbeln platz, legte das Paket mit dem Schleifchen auf den Tisch.
"Danke Herr Graf, ich weiß ihre Gastfreundschaft sehr zu schätzen, wir haben uns schon Jahre nicht mehr gesehen,
und ich fühle mich trotzdem wie zuhause bei Ihnen", ordnete sich Barton der hirarchischen Dominanz des Grafen unter.

"Gerne doch, Herr Baron, Sie sind uns immer Willkommen, für mich ?", fragte von Braunstein,
als er das Päckchen mit dem Schleifchen zu sich nahm.

Barton wurde in diesem Moment umhüllt vom süßen Duft seines Parfüms.

"Ja - ein kleines Mitbringsel, hoffe es gefällt Ihnen Herr Graf", überspielte Barton geschickt,
die unterlassene Zurückhaltung des Grafen.

"Bezaubernd!, eine Kavallerie des unglücklichen Grouchy in der Schlacht bei Wavre,
er gewann diese Schlacht, der Preis dafür war Napoleon dafür im Stich zu lassen.
Er trägt die Hauptschuld für die Niederlage von Waterloo, ich liebe ihn.
Ich werde ihm einen besonderen Ehrenplatz hier vorne zuteil kommen lassen".

Der Graf schob einige silberne Soldaten aus den oberen Regal einer Vitrine beiseite,
um zärtlich Soldat für Soldat, Pferd für Pferd auf die Position zu setzen,
auf denen vorher preußische Soldaten standen.
Er nahm sich dafür soviel Zeit, dass man denken könnte, er wäre alleine im Raum.

"Herr Graf, ich bin hier um mich zu bedanken, ihre Mitwirkung in der Presse war vorzüglich,
es ist niemanden mehr gelungen in den letzten Jahren auch nur annähernd eine wissenschaftliche Studie
zu platzieren, die aussagt, dass körperliche-geschlechtliche Diskrepanzen angeboren sind.",
versuchte Barton, die Stimmung des Grafen auf hohem Niveau zu halten.

"Ja Herr Baron, die Schreiberlinge bekommen mittlerweile Daueraufträge, es geht vollautomatisch,
ich muss so gut wie nichts mehr tun, ab und an fragt ein Kommissionär an,
der die Gelder weiter nach unten verteilt, ob es eine neue Fahrtrichtung gibt.
Das ist alles, also nicht der Rede wert, Herr Baron.",
antwortete von Braunstein, ohne sich dem Baron zuzuwenden, weiterhin seine Soldaten in Position rückend.
Dann drehte er sich zum Baron.
"Schauen Sie", und hielt Barton seinen beringten rechten Mittelfinger entgegen,
"dieser Ring stammt von einem preußischen Oberst, eine Beute aus französischem Besitz,
er kam über den Sommerfeldzug 1815 in unsere Familie".

Barton spürte nun, dass es schwierig war, den Grafen wieder zum Thema zu bringen,
wenn er einmal in seinen Gedanken bei seinen Soldaten war, war er wie im Fieber.
"Ja, ein schönes Stück", antwortete Barton kurz, um das Thema nicht noch mehr zu vertiefen.

"Möchten Sie einen Schluck?", Barton hielt die mitgebrachte Sherry-Flasche in der Hand,
machte Gestiken, sie öffnen zu wollen.

"Sehr gerne, Sie haben nicht vergessen, was ich gerne trinke.", von Braunstein, nahm zwei Gläser
aus dem Schrank der Zinnsoldaten, die praktischerweise nur ein Regal tiefer standen.

Barton schenkte ein, seine Uhr zeigte an, dass diese Konversation bereits 35 Minuten in Anspruch genommen hat.
Er versuchte seine Nervösität zu verbergen, reichte von Braunstein sein Glas.

"Zum Wohl, Herr Graf!", wünschte Barton, hoffend, dass das Soldatenthema nun
einfach mit Sherry hinweggespült werden würde.

"Zum Wohl, Herr Baron!, auf Waterloo! auf Mollwitz! auf Roßbach!.... auf Leuthen!",
der Graf nahm eine stramme Haltung ein und winkelte seinen rechten Arm an,
als ob er zwischen Arm und Oberkörper seinen Vorderlader in senkrecher Position
mit aufgezogenem Bajonett zu halten hätte.

Image
Schlacht bei Hohenfriedeberg, Angriff des preußischen Grenadiergardebataillons, 4. Juni 1745,
Historiengemälde von Carl Röchling (1855–1920)
Lizenz: gemeinfrei



weiter mit Kapitel 1.2.15
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=555&t=1131



65e4d1b2d09642f3831575be64cb894b
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
http://www.freeyourgender.de

Image
User avatar
JasminRheinhessen
 
Posts: 591
Joined: Thursday 11. September 2014, 19:18
Location: Würzburg

Strategie

Postby NikiLE » Friday 23. March 2018, 21:58

"Die Strategie ist ein System der Aushilfen. Sie ist mehr als Wissenschaft, ist die Übertragung des Wissens auf das praktische Leben, die Fortführung des ursprünglich leitenden Gedankens entsprechend den stets sich ändernden Verhältnissen, ist die Kunst des Handelns unter dem Druck der schwierigsten Bedingungen. Die Strategie ist die Anwendung des gesunden Menschenverstandes auf die Kriegsführung, ihre Lehren gehen wenig über die Vordersätze des gesunden Verstandes hinaus, ihr Wert liegt ganz in der konkreten Anwendung. Es gilt, mit richtigem Takt die in jedem Moment sich anders gestaltende Lage aufzufassen und danach das Einfachste und Natürlichste mit Festigkeit und Umsicht zu tun. So wird der Krieg zur Kunst, einer solchen freilich, der viele Wissenschaften dienen.
Der Krieg - wie jede Kunst - erlernt sich nicht auf rationalistischem, sondern nur auf empirischem Wege. Im Krieg, wie in der Kunst, gibt es keine allgemeine Norm, in beiden kann das Talent nicht durch eine Regel ersetzt werden."

Feldmarschall Helmuth v. Moltke, der von "70/71" und Königsgrätz

Moltke hat zwei Kriege gewonnen - das alleine hebt ihn schon in olympische Höhen. Er hatte die strategische Bedeutung von Eisenbahnen und Telegraphen lange vor seinen Zeitgenossen erkannt, ist als Aktionär und Aufsichtsrat von Eisenbahngesellschaften steinreich geworden. Er hat den berühmten preussischen Generalstab geschaffen, der vor allem eine Bildungseinrichtung gewesen war und weltweit nachgeahmt worden ist: Truppenkommando, Kriegsakademie und Generalstabsverwendung wechselten sich ab. Die "Generalstäbler" führten Kompanien, und Regimenter in ländlischen Garnisonen, saßen dann wieder in der Humbolt-Universität in den Vorlesungen, brüteten im Stab über allumfassende Probleme der Kriegsführung. Sie kamen weit herum, lebten mal hier, mal dort. Sie waren auf Kasernenhöfen und Schützengräben, in Bibliotheken und Seminaren, in der Gesellschaft und der Politik gleichermaßen zuhause. Moltke selbst war Reichstagsabgeordneter gewesen und ein sehr aktiver. Die ungeheuerliche Leistungsfähigkeit der preussisch-deutschen Armee in den zwei Weltkriegen nach ihm - das war sein Werk gewesen, das freilich in unseelige Hände geraten war.

Moltke ist biblisch alt geworden, ein paar neunzig - und ewig jung geblieben. Sein "90. Geburtstag" war ein Fest des Deutschen Reiches, hunderttausende brachten ihm vor seinem Palais in Berlin Ovationen. Sein Leben war einzigartig, bis zum Schluß. Er hatte eine Abendgesellschaft gegeben, hatte mit Begeisterung Whist gespielt. Das ist so eine Art Mischung zwischen Bridge und Doppelkopf. Ein junger Pianist, der zu seinen Freunden gehörte, setzte sich auf seine Bitte hin an den Flügel, und spielte Mozart. Moltke saß in einem Sessel, lauschte traumverloren der Musik, schloß irgendwann die Augen. Erst als der Pianist geendet hatte, die Gesellschaft freudig applaudierte, bemerkte man, daß Moltke lächelnd, mit geschlossenen Augen sitzen geblieben war: er war gestorben.

Wenn es einen Wunsch gibt, den ich tief in meinem Herzen hege, dann ist es: so zu sterben wie Moltke: mit einem Lächeln auf den Lippen.
NikiLE
 
Posts: 70
Joined: Sunday 4. March 2018, 11:30

Re: 1.2.14 von Mollwitz bis Waterloo

Postby NikiLE » Thursday 29. March 2018, 19:23

Salammbo ist ein schweres Buch. Ich vertrage es nur häppchenweise - auch, weil ich ungerne lange, zusammengehörende Texte am Bildschirm lese. Deswegen habe ich auch keinen Reader, lehne ebooks ab. Nicht nur deswegen - ebooks erzählen dem Großen Bruder, was Du liest, was Dich interessiert. ebooks unterliegen auch dem Ministerium für Wahrheit. Ein paar Mausklicks - und in allen ebooks wird die Wahrheit an die jeweiligen Verhältnisse angepasst. Bücher dagegen sind verschwiegen und sicher vor Verfälschung. Deswegen werden sie irgendwann verboten werden - "Fahrenheit 451" oder so heißt die Geschichte von Bradburry. Truffaut hat sie verfilmt ...

Wo waren wir ?

Achja, beim Landgrafen von Braunstein, seinen Militaria und seinem kuriosen Besitz, der aus mehreren Häusern besteht, die alle beheizt sind, auch wenn sich der Graf nicht darin aufhält.

Ich habe mal, weil ich Doktor werden wollte, eine "Promotionsseminararbeit" über "Das Steuer- und Abgabewesen des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken" geschrieben - eher widerwillig. Es war halt das letzte Thema, das noch frei war. Aber es wurde eine der interessantesten Tauchgänge in die "Ke-chichte" (Helmut Kohl), die ich je unternommen habe. Zentnerweise sind mir die Tomaten von den Augen geflogen schon beim Einlesen in die Finanzgeschichte. Friedrich II. hat seine Kriege gegen Maria Theresia nicht auf dem Schlachtfeld gewonnen, sondern im "Rentamt" und an der Börse. Preussen war der modernste deutsche Staat gewesen, das Werk des "Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelms I. Der große Friedrich bekam immer noch Geld von den Bankiers in Frankfurt, Antwerpen und Genua, auch wenn ihm das Wasser militärisch bis "Unterkante-Oberlippe" stand. Maria Theresia dagegen mit ihrem verlotterten Habsburgersaustall bekam nichts, auch wenn sie militärisch mal Oberwasser hatte. "Pecunia nervus Omnium!"

Um Geld geht es auch beim Landgrafen von Braunstein - Geld für Dr. Edward Barton, der später zu Dx. Carol Barton wird. ("Dx" - das ist "Doctrix", die lateinische weibliche Form von "Doktor").

Lesen wir diese Episode vom Besuch beim Landgrafen von Braunstein wie einen Traum, den wir psychoanalytisch deuten wollen, dann ist es vielleicht ein Mann, der "Landgraf" heißt - ein geläufiger Name. "Braunstein" - braun ... ein "alter Nazi" ? So einer, der auch 20, 30 Jahre nach'm Krieg immer noch dem Führer nachtrauerte ? Da gab es viele. Er lebt umgeben von Militaria. Ein Wehrmachts-Kübelwagen steht hinter einer Glastür. Ein Automodell unter so einer Glasglocke könnte das sein, was einen kleinen Jungen fasziniert und irritiert, weil mit so einem Spielzeugauto kann man ja nicht spielen, weil es unter dieser blöden Glocke steht ... Zinnsoldaten - 18./19 Jahrhundert ... vielleicht nur eine Verschiebung aus dem 1000-jährigen Reich ? Damals gab es Spielzeugsoldaten - ich hatte selbst viele davon, Soldaten des II. Weltkrieges. Viele Jungs hatten solche Soldaten, man spielte damit Kriegsspiele - heute perhorresziert, damals, so 1970 herum, war das ganz normal gewesen ... da hatten wir ja auch Revolver mit Platzpatronen und so ...

Die vielen Räume beim Herrn Landgraf sind ständig beheizt - die einzelnen Häuser auf dem Anwesen des Grafen sind Zimmer einer Wohnung, eines Hauses, das immer gut beheizt ist - während es zuhause bei "Dr Edwart Barton" immer kalt war. Es wurde immer nur ein Zimmer geheizt, man war sparsam. Der Herr Landgraf mußte es also "dicke haben", wenn er immer alle Zimmer heizen konnte.

Er hat ja auch Geld. Dr. Barton bekommt einen Scheck. Deswegen ist er ja zum Landgrafen gefahren. Er hat "lieb getan" und Geld dafür bekommen.

Der Herr Landgraf ist wohl schwul ? Er lebt mit "seinem Butler" zusammen. So ungewöhnlich ist das nicht für alte Wehrmachtssoldaten. Die Männergesellschaft der Armee war schon immer ein Refugium der Homoerotik gewesen, auch wenn sie sich nicht in "manifesten" sexuellen Handlungen niederschlug. Homosexualität unter Männern - da kam man ins KZ für unterm Adolf ... Der Saunabesuch mit den Corpsstudenten ist auch so ein Hinweis. Ich war selbst mal Corpsstudent gewesen: Thuringia Leipzig sei's Panier ! Auch damals gab es schwule Cliquen in diesen Männerbünden. Als mich mein "Leibbursch" davor warnte, bei einem Corpsausflug um Gottes Willen nicht mit dem Alten Herrn XY in einem Zimmer zu schlafen, weil ... es schauderte mich durch Mark und Bein, weil ich war ja nicht schwul, um Gottes Willen, ich doch nicht ... igittigitt !

Auch Herr Landgraf könnte Corpsstudent gewesen sein, "Alter Herr" irgendeiner hochfeinen Corporation ... ?

Und Herr Landgraf wohnt in einem Haus nahe der Autobahn. Sie ist neu gebaut worden, nervt mit ihrem Lärm, den Abgasen. Die 60er Jahre waren die Zeit des Autobahnbaus im Wirtschaftswunder-Deutschland gewesen ...

Es gibt Gebäck, Kaffee, Sherry ... Dr. Barton spielt mit dem Landgrafen und seinen Spielzeugsoldaten. Er schenkt dem Landgrafen Spielzeugsoldaten - war es vielleicht umgekehrt ? Der kleine Junge bekam solche Soldaten vom Onkel Landgraf geschenkt ?

Geld bekam er auch, darum geht es ja in dieser Episode ...

An meinem alten Stamm-Baggersee in Thüringen erzählte mir ein Schwuler mal einen schönen, alten österreichischen Witz:

Der Herr Pfarrer hat eigentlich Beichtstunde, aber muß irgendwohin. Also schickt er den Messner in den Beichtstuhl, man sieht ja nix, und gibt dem Messner auch eine Liste, welche Bußen der Herr Pfarrer so vergibt. Da kommt nun ein Mann in den Beichtstuhl und beichtet, daß er sich von seiner Frau hat einen blasen lassen. Das findet der Messner nicht auf seiner Liste. Aber er sieht durch das Fenster vom Beichstuhl einen Ministranten, der am Altar irgendwas rummacht. Also schlüpft er aus dem Beichstuhl, nimmt sich den Ministranten zur Seite:

"Du Schorschi, hörmal ! Was gibt denn unser Herr Pfarrer so für's Blasen?"

Sagt der Schorschi:

"Och, für's Blosen gebt's ned vüll - zwanzig Schilling und a Taferl Schokelad !"

Aber das ist jetzt alles eine reine Spekulation !
NikiLE
 
Posts: 70
Joined: Sunday 4. March 2018, 11:30


Return to Handlung - Story

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 0 guests

cron