1.2.52 Das frierende Mädchen

1.2.52 Das frierende Mädchen

Postby JasminRheinhessen » Saturday 25. February 2017, 22:10

Stan schaute wieder zu Barbette und Charlotte,
Bauer und Magd, Hausherr und Bedienstete, Dom und Sklavin, Herr und Zofe,
oder waren es
Bäuerin und Magd, Hausherrin und Bedienstete, Domina und Sklavin, Herrin und Zofe?

Die Zofe hatte ihre Beine jetzt weit nach oben gestreckt, der Herr oder die Herrin lag zwischen ihren Schenkeln,
drückte ihre Beine auseinander, der Po des Herren oder Herrin senkte und hob sich, weit ausholende Stössen seines oder ihres Beckens,
der Strapon verursachte laute, schmatzende Geräusche.

Der Mann, der beherrschende Geist, die Frau der beherrschende Körper,
in jedem Fall war die Frau das Opfer dieses Herrschaftssystems. Geistig. Körperlich.

Stan fand es amüsant, wie Barbette sich dieses Herrschaftssystems zu bedienen schien.
War Barbette patriarchal? Oder war es von beiden ein Akt des Feminismus, der Befreiung?
Indem Barbette Charlotte wundervolle Orgasmen bescherte,
einer Charlotte, die frei von Zwängen Frauenstösse geniessen konnte?
Und diese Stösse nur von einer befreiten, von Zwängen befreiten Frau kommen konnten?
Oder blieb Charlotte einfach unbeeindruckt durch das Befreien der Zwänge?
Und Barbette nutzte ihre Freiheit um sie nun mit den Mitteln zu beherrschen,
mit den gleichen Mitteln, die zu ihrer einstigen Unterdrückung, Verobjektisierung gehörten?

Patriarchal könnte es unter der Betrachtung sein, dass der in sein Besitztum hineinstossende Hausherr
seiner Bediensteten keine großen Pausen gönnte.
Und keine große Bewegungsfreiheit, sie konnte sich unter ihrem Besitzer kaum rühren.
Das kam dann besonders zum Ausdruck, wenn sich Barbette mit ihren Händen auf die Unterarme von Charlotte abstützte,
und mit ihren Straponstössen auf ihren Schoß einhämmerte.

Was war nun das authentisch weibliche?, wie sah eine Frau aus, die sich dann herausschält, wenn der Frau alle Zwänge genommen werden?
Wenn das Patriarchat keine Wirkung mehr entfaltet?

Werden Frauen zu Frauen wie Charlotte, können offen zeigen, dass sie sich wünschen von Frauen gefickt zu werden?

Von Frauenbrüsten in der patriarchalen Missionarsstellung auf das Sofa gedrückt zu werden, in diesem Fall ein Chaiselounge?

Geniessen es von Frauen genommen zu werden, die sie dominieren, wie ein Mann, ein patriarchaler Macho?

Oder bildet sich durch das Wegnehmen von Zwängen für eine bestimmte Gruppe der Frauen das Frauenbild Barbette`s heraus,
die sich dann über diejenigen Frauen hermachen, von ihnen Besitz ergreifen, für die das Entfernen der Zwänge keinen Effekt hat,
die sich genauso gerne unterwerfen, wie schon zum Zeitpunkt, als sie noch Zwängen ausgesetzt waren,
also devot sind, und dies auch bleiben, egal was passiert?
Dagegen spricht, dass gesagt wird, dass es keine devoten Frauen gibt, sondern sie erst devot werden,
durch die Liebe zu einem Herrn, dem sie dienen wollen. Vielleicht aus dem Grunde, weil sie dadurch mehr Macht über ihren Herrn haben,
wie er über sie. Denn so ziehen sie seine gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Werden gebraucht, sind unersetzlich.

Stan konnte sich in diesem Moment schwer aus seinen Gedankenknäuel lösen, als er den Schlüssel hörte, der das Schloss der
Wohnungstür öffnete.

Helen - es war Helen, sie kam von ihrem Auftritt, sie war es, die unten im Taxi saß, das lange vor der Tür stand.

Barbette wurde jetzt wilder, es war kein ficken, es war rammeln, sie rammelte Charlotte, als hätte sie Sensiblität und Empathie ausgeschaltet.
Charlotte keuchte, als ob sie sich das wünschte, dass sie ein Tier nimmt, animalisch, von ihr Besitz ergreift.
Gerade jetzt wurden die beiden so laut beim Ficken. Gerade jetzt, wenn Helen kommt, soll wohl so sein.
Eine Art Vorherbestimmung. Helen war jetzt im Flur, sie sortierte sich, packte Sachen aus ihrer Handtasche in eine Kommode,
die Tür zum Flur war noch geschlossen, gleich würde sie hereinkommen... und...

Stan`s Schwanz war noch geschwollen von der Fantasie, die er vorhin hatte, als er sich Helen nackt vorstellte,
auch Barbette's und Charlotte's Ficken trugen nicht gerade zu seiner Beruhigung bei.
Es war, als ob er nur noch seinen geschwollenen Schwanz spüren würde, nur noch aus Schwanz bestand.
War es das? War das Männlichkeit? Stan warf wieder einen Blick auf Barbette, wie sie in Charlotte hineinrammelte,
dabei ihre Pobacken zusammendrückte und wieder entspannte. Nein - wenn das Männlichkeit war, könnte er trotzdem Barbette sein.

Jetzt rutschte sie aus Charlotte heraus, der Strapon war länger als 18cm, Barbette rutschte etwas nach oben,
so dass sich ihr Strapon gegen Charlottes Bauchnabel quetschte und drückte ihr ihre C-Cup Brüste ins Gesicht und auf ihre Lippen,
als ob sie sie ersticken wollte.

Und nun aus unserer Sendung: Rückblick, Gechlechterkampf Anfang des 21. Jahrhunderts.

Stan hatte noch das Gerät eingschaltet, es meldete sich wieder mit neuen Informationen.
Sollte er es ausschalten? Helen war noch im Flur. Was machte sie da? Warum braucht sie so lange?
War sie im Bad? Es klang als ob Wasser lief. Vielleicht duscht sie. Egal. Sie wird schon irgendwann reinkommen.
Was ist los mit mir, ich freue mich auf sie. Verdammt, es liegen hier zwei wunderschöne junge Frauen, die schon die ganze Nacht ficken,
und ich freue mich auf eine 74jährige Frau, die schüchtern ist.
Als ich mir diese Frage stellte, musste ich mich sofort einen Idiot nennen, um dies auch sofort wieder zu verwerfen.
Natürlich war Helen jeden Gedanken wert, jede Sekunde, sie nicht zu begehren, verloren. Sie war eine Göttin, ihre Aura, sie hatte etwas besonderes.

Sie hören einen Beitrag zur Kampagne "selbstbestimmtes Geschlecht".
Aktueller Nachrichtenartikel zum Zeitpunkt der Entstehung von "das unsichtbare Geschlecht", Band 1, geschrieben im Juni/Juli 2015.

Ja, das Wasser läuft. Sie duscht. Stan erregte es, als er sich vorstellt, dass sie nun ihre riesigen E-Titten unter der Dusche abseifen würde.

Ende Juni 2015 öffnet die USA über den Supreme Court, das höchste Gericht in den USA, die Ehe für gleichgeschlechtilche Paare.
Die meisten Bundesländer hatten schon die Ehe geöffnet, es fehlten noch 14, diese wurden nun quasi per Gerichtsentscheid gezwungen
Menschenrechte einzuhalten, dem Grundgesetz nach Gleichheit vor dem Gesetz zu folgen.

Warum möchte ich wissen, was Frauen wirklich sind, meine Suche nach authentischen Frauen, was bedeutet das?
Warum ficke ich sie nicht einfach, ohne darüber nachzudenken, wie andere Männer auch? Warum sorge ich mich darum,
dass ich sie nicht gegen ihren Willen dominiere? Möchte, dass sie glücklich sind? Und sich nicht nur opfern? Richtig glücklich sind?

Rußland reagierte mit Stilblüten und entwarf eine Hetero-Fahne, die symbolisch eine Familie zeigt,
eine Frau in Kleid mit einem Mann, zu erkennen da hier ein Kleid angedeutet wurde.
Die beiden halten 3 Kindern in den Händen, 2 außen und eines in der Mitte.
Auch die Kinder wurden bereits in die soziale Rolle über Kleiderordnung transferiert,
links ist ein Mädchen zu sehen, mit Kleid und Schleifen in den beiden Zöpfen, die Jungen haben keine Accessoires.
So wird auch bereits in der Symbolik gezeigt, was von den Geschlechtern zu erwarten ist,
Simone de Beauvoir schrieb es ja bereits in den 40iger Jahren: Eine Frau wird zu einer Frau gemacht, sie ist es nicht automatisch.

Jetzt, sie hat das Wasser abgedreht, ist jetzt im Bad, sie wird sich jetzt abtrocknen. Warum war er nicht schon längst im Bad?
Jack Nicholson hätte schon seine Männlichkeit in ihr, bevor sie ein trockenes Handtuch zum abtrocknen in der Hand hätte.
Bei Klaus Kinski wäre sie schon seit der Mietsvertragsübergabe von ihm schwanger. Waren das die besseren Männer?
Die bei Frauen für Ekstase sorgen? Stan zweifelte. Nein - erst muss herausgefunden werden, was eine Frau will.
Nur wenn das zu lange dauert? Sie könnte glauben, er ist ein Langweiler. Sitzt im Atelier und interessiert sich nicht für sie.

Rußland fühlte sich also angegriffen von der Freiheit, die die USA hier für gleichgeschlechtliche Paare aussprach,
und entwarf diese Fahne, die sich fast nicht von der französischen Fahne der "Manif pour tous"-Bewegung,
die damit gegen die Öffnung der Ehe in Frankreich Flagge zeigten, unterscheidet.
Die Ehe wurde aber in Frankreich geöffnet, trotz gewalttätiger Proteste und Demonstrationen seitens der Gegner.

Es ist so ruhig. Was macht sie? Möchte sie, dass er rüberkommt. Ins Bad? Was war er für ein Idiot.
Warum geht er nicht einfach rüber, und gibt ihr das zurück wofür sie gesorgt hat, seinen steifen Schwanz.
Er gehört damit schließlich ihr. Sie hat ihn erzeugt, damit ist er ihr Besitz.

Verteidigt werden sollen traditionelle Werte, ja sicher, Sklaverei waren auch traditionelle Werte.
Genitalverstümmelung sind auch traditionelle Werte. Die französische Version der Fahne wurde auch bereits in Deutschland
bei den "Demo für alle" Kundgebungen in Stuttgart verwendet,
bei dem es unter anderem auch darum ging, Aufklärung in den Schulen zu verhindern.

Jetzt ist ein Fön zu hören, ah, sie hat sich die Haare gewaschen. Sie hat lange Haare, bis zum Po.
Jetzt hätte er genug Zeit, das Fönen dauert... Er könnte die Tür aufmachen, sie sitzt sicher vor dem Sideboard, dem Kosmetikspiegel.
Er könnte einfach reingehen, nackt, nichts sagen, hinter ihr treten, ihre Augen im Spiegel fixieren, und ihre Brüste nehmen.
Sie hochheben, und sie zum Objekt machen, dass sie selbst im Spiegel bewundern kann, ihre Brüste bis zu ihrem Kinn hochdrücken,
das sie sich selbst daran ergötzen kann, und sie ihr dann in ihr Gesicht drücken, damit sie weiß, dass sie nur Brust ist. Brust. Brust.

Wieder ein weiterer Beweis dafür, dass selbsbestimmte Identität und Sexualität ein Politikum ist.
Dagegen wehren sich: 1. das Patriarchat, 2. der Konservativismus, 3. fundamentale Religionen.
Staatliche Systeme benutzen einen, zwei oder alle 3 Ideologien zur Unterdrückung. Darum geht es, nicht um "echte oder unechte" Familien.

Warum benutze ich sie nicht einfach, Barbette zeigt es mir doch, wie solche Frauen behandelt werden müssen. Warum zögere ich?
Macht mich die Frage, dass ich sie verletzen könnte, so verrückt? Barbette hat niemals darauf geachtet, was Charlotte fühlt.
Sie herumgeworfen wie eine Puppe. Sie benutzt. Von ihr Besitz ergriffen. Charlotte hatte Helen geküsst. Macht sich Helen für Charlotte zurecht?
Interessiert sie sich für ihn überhaupt?

Die Union in Deutschland ist eine Light-Version dieser Gedanken. Sie blockiert trotz Bundesrat-Entscheid im Juni 2015,
der sich für eine Eheöffnung aussprach, weiterhin die Öffnung der Ehe. Indem sich die SPD im Bundestag zum Handlanger dieser Entscheidung machte, war das Schicksal für Deutschland besiegelt. Keine Eheöffnung.

Ich dreh hier noch durch. Drei Frauen, und das einzige was mir Sorge macht ist, dass sie alle ihren Spaß haben. Das ist mir das Wichtigste.
Sie sollen machen was sie wollen, auch wenn er nicht beteiligt ist. Egal. Ich kann nicht eine Frau einfach benutzen. Ich kann das nicht.

Auslöser in Deutschland für die Bundesratsinitiative war die Öffnung der Ehe in Irland,
die über ein Referendum das katholisch geprägte Land in die Moderne brachte.
Die Union wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aufgefordert, eine interfraktionale Abstimmung im Bundestag freizugeben,
dies erfolgte auch nach der USA-Öffnung durch den Supreme Court nicht, der Pressesprecher der Bundesregierung Steffen Seibert läßt verkünden,
dass kein Bedarf für eine solche Entscheidung in Deutschland bestünde.

Vielleicht bin ich kein Mann, eine Frau wie Charlotte, aber Charlotte denkt nicht über den Spaß anderer nach. Oder etwa doch?
Erregt es sie desshalb so sehr, von Barbette gefickt zu werden, weil sie Barbette so erleben kann, wie sie wirklich ist?
Ja, das will er auch, er will sehen wie Helen wirklich ist, wie Frauen wirklich sind. Das ist wichtiger, als seine eigenen Leidenschaften,
die er auch hat. Die Leidenschaften, jetzt an Helen's Brüsten zu saugen. wie ein kleines Kind, ihren wunderschönen großen Po von hinten zu ficken.

Es geht immer um Akzeptanz, von der Gesellschaft, aber auch untereinander.
An diejenigen operierten Frauen, welche immer noch Nichtoperierte Frauen als Männer bezeichnen:
Bitte unterlasst es, nongaOP-Frauen weiterhin als Männer zu bezeichnen,
wenn diese sich gegenüber euch als Frauen erklärt haben.

Barbette liegt jetzt ruhig auf Charlotte, grault Charlottes Haar, küsst sie. Barbette scheint auch weibliche Seiten zu haben, faszinierend.

Bitte unterlasst es, eure Identität dadurch zu erklären, indem ihr andere Identitäten zerstört,
indem ihr sagt, ich bin ein Frau, weil ich eine Neovagina habe, und eine NongaOP ist ein Mann, weil sie einen großen Kitzler hat,
den ihr als Penis wahrnehmt.

Das Flurlicht, es ist aus, Helen's Shilouette ist nun nicht mehr durch die Glastür zu sehen.
Jetzt - sie öffnet die Tür. Warum bin ich so nervös. Barbette und Charlotte sind jetzt gerade ganz ruhig. Ein Zufall?

"Mr. Morrison, entschuldigen Sie. Ich musste mich erst frisch machen. Das Konzert. Ich mag danach immer duschen."
Barbette und Charlotte, sie liegen auf dem Chaiselounge, nackt, Barbette auf Charlotte, ich dachte mir,
dass Charlotte offen für alles ist. Sie hat mich geküsst. Mein Gott, ist sie schön.
Ich würde mich zu Tode schämen, läge ich jetzt an ihrer Stelle, mit meinem unvollkommenen Körper,
mit meinem Problem, zwischen meinen Schenkeln. Tom Hate, ich hasse Dich. Ich hasse Dich.

Stan saß auf seinem Sofa, und musste sich nach links drehen, um Helen, die immer noch in der Tür stand,
und nicht weiter reinkam anzusehen. Sie stand da, als ob sie um Erlaubnis bitten müsste, hereinzukommen.

Sie hatte jetzt ein weißes Kleid an, das gleiche wie bei ihrem Auftritt, nur in weiß. Ihre Brüste drückten durch den Stoff,
es gab keine BH-Träger auf ihren Schultern, die sich einschnürten in ihren Körper, weil sie das Gewicht ihrer Brüste nicht verteilen konnten,
es gab nur die dünnen Träger ihres Kleides, die nur den dünnen Stoff tragen mussten, Helen trug nie BH`s, keinen Slip,
darüber hatten schon die Medien berichtet, das war eines ihrer Markenzeichen. Ihr Po bildete sich am engen Kleid ab,
und es war vergebens, einen Abdruck eines Slips unter dem Stoff zu suchen. Sie war nackt. Auch jetzt, nur von diesem weißen Stoff umhüllt.

Bitte unterlasst es, eure Nichtakzeptanz und Diskriminierung unter den Deckmantel der Meinungsfreiheit zu stellen.
Diese hört da auf, wo ihr mit euren Worten tötet.
Bitte unterlasst es zu behaupten ihr seid biologische Frauen und die nongaOP-Frauen nicht.

"Ms. Love, Nein - es ist doch in Ordnung, Sie können immer hier tun was Sie wollen, Duschen, Übernachten,
verfügen Sie über ihr Dachatelier, als wären Sie Zuhause, ich bin ein Mieter, ja, aber sehen sie mich einfach als Inventar.
Als Bereicherung ihrer Wohnung. Tun Sie das, was Sie möchten. Seien sie unbefangen. Wie war das Konzert?
Wie war die Resonanz? Sind Sie müde? Möchten Sie einen Kaffee?
So schön, diese birnenformigen Brüste, in dieser Größe, ich sterbe dafür. Ich darf sie nicht verletzen.
Ich muss herausfinden, was mit ihr ist. Sie hat sich küssen lassen von Charlotte, vielleicht ist sie lesbisch. Egal.

„Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt.
Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf“
Hermann Hesse, 1919 aus "Demian"
Bitte unterlasst es, ständig zu verleugnen, dass ihr weiblichen Geschlechts aufgrund eurer Identität seid,
Identitäts-Frauen seid, genau wie die nongaOP-Frauen auch.
Bitte unterlasst es, die Fehlinterpretation eures Betrachters, der nicht weiß, dass ihr operiert seit,
als Realtität (als nichtoperiert) darzustellen, und benutzt damit die gleiche Lüge der genitalistischen Geschlechtsbestimmung,
die euch schon bei der Geburt falsch bestimmt habt, benutzt nun diese Lüge, um euer Geschlecht zu beschreiben,
und Menschen, die sich nicht operieren lassen von euch abzugrenzen.

"Danke, Mr. Morrison, Sie sind etwas besonderes, das hab ich gleich bemerkt. Ich mag solche besonderen Menschen.
Sicher sind sie auch Künstler. Künstlerinnen und Künstler verstehen sich meist sehr gut,
dann entsteht ein Alpenglühn, und ein wunderbarer Abend, wenn man sich versteht."
Warum steht er nicht auf, um mich von der Tür abzuholen, das fände ich jetzt schön, das wäre galant.
Warum brauche ich das. Charlotte kam auch zu mir, hat mich einfach geküsst. Ich mag es, wenn ich einfach genommen werde.
Sich um mich gekümmert wird. Ich möchte geführt werden. Dann spüre ich meine Weiblichkeit. Aber geführt werden,
von Frauen, von Weiblichkeit. Hat Stan etwas, was bei Baby nicht zu übersehen war?

Bitte unterlasst es, eure Diskriminierung scheinheilig damit zu verharmlosen, indem ihr vorgebt ,das administrative Geschlecht gemeint zu haben.
GaOP wie nongaOP beziehen ihre Frauendefinition alleinig aus ihrer Identität, aus ihrem Gefühl, ihrer Seele, ihrem Gehirn.
Bitte unterlasst es, in Internet-Medien, wie auch Print-Medien, wie auch vor allem in SHG´s die Unwahrheit zu erzählen,
dass das, was eine Identitäts-Frau ausmacht, eine Vulva/Vagina ist, und wer einen Penis hat, ein Mann ist.

"Kommen Sie, Ms. Love, setzen Sie sich, die beiden hier spielen miteinander, ich hoffe das stört Sie nicht,
ich habe vorhin 3 Stunden geschlafen, Sie sind sicher auch noch zu aufgedreht, um jetzt ins Bett zu gehen.
Spielen Sie Schach? Kommen Sie Ms. Love, setzen sie sich einfach zu mir."
Stan spürte wieder diese Schüchternheit. Warum stand er nicht auf, und begrüsste sie an der Tür, an der sie immer noch stand.
War er zu zurückhaltend? Sie hat sich ihre Lippen rot geschminkt - richtig rot. Einen hohen Kontrast zu ihrem weißen
Kleid erzeugt. Was will sie damit sagen.

Eure (Selbst-)Lügen werden dann untermauert mit Phrasen wie
"Frau mit TS-Vergangenheit, "wahre" TS, "angekommen", um zu suggerieren, dass ein Geschlechtswechsel vollzogen worden wäre,
durch Änderung des Äußeren, durch das Skalpell.
Ihr haltet auf diese Weise die Gesellschaft weiterhin dumm und befeuert den Genitalismus und ein genitalistisches Denken,
das keine Geschlechtsidentität kennt.

"Oh Nein Mr. Morrison, Schach macht mich traurig - ist ist wie das Leben wissen Sie, einer muss immer verlieren.
Und ein Patt, ein Remis ist keine Harmonie. Das ist nur wie Schweigen im Streit.
Da sitze ich lieber ruhig neben Ihnen, und bleibe ruhig sitzen, während ich weiß, dass diese Welt grausam ist."
Charlotte ist wunderschön, Barbette hat männliche Züge, einen richtig maskulinen Rücken, egal, es ist schön Charlotte nackt zu sehen. Wunderschön wie sie daliegt.

Ihr macht es der Gesellschaft unmöglich, Menschen die nicht als Frau assoziiert werden, als Frau begreifen zu lernen, als Identitäts-Frauen.
Ihr sensibilisiert nicht die Herzen der Menschen für Identitäten, sondern fokussiert weiterhin auf Penis und VulvaVagina,
obwohl ihr es doch am besten wissen müsstet, ihr hattet selbst einen Penis und ward selbst Identitäts-Frauen, bereits vor der gaOP.
Und ihr seid heute noch Identitäts-Frauen.

"Kommen Sie, Ms. Love, setzen Sie sich, wir müssen nichts tun, ich hab hier noch Wasser, es schmeckt vorzüglich.
Enthält sehr viel Magnesium und Calcium. Sie brauchen Mineralien, Sie haben sich verausgabt. Kommen Sie, setzen Sie sich."
Sie hat auch wunderschöne Beine, in diesem Alter. Sie ist 74, sie wirkt wie Anfang sechzig. Eine attraktive Frau.
Eine Sophia Loren. Warum gehe ich nicht einfach zu ihr, und küsse sie. Warum mache ich das nicht?
Ich spüre, dass sie anders reagieren würde, als bei Charlotte, verdammt, sie kommmt nur wegen Charlotte.
Soll ich sie direkt fragen? Nein - unmöglich.

Auch wenn ihr euren Penis hassen solltet, oder gehasst habt, ist das kein Grund, dass andere ihren Penis ebenfalls hassen müssen.
Begreift, dass andere eure Neovagina nicht als Vagina wahrnehmen, und das andere ihren Penis nicht als Penis wahrnehmen.
Abweichende Identitäten kennen keine äußere Form, Funktionen und Zwänge, sondern nur Bewältigungsstrategien,
wie sie mit ihren Äußeren in Harmonie kommen können.
Auch ihr habt es geschafft, mit eurer Neovagina zurecht zu kommen, und das bei vollem Bewusstsein, wissend, das diese keine Vagina ist.
Andere schaffen es, ihren Penis als Kitzler zu sehen, als Schwellkörper, wie auch das natürlich gewachsene weibliche Genital diese hat,
die im Normalfall 8cm gross werden, der grösste Teil verläuft innen seitlich der Schamlippen.

"Mr. Morrison, gerne, aber sie müssen mich retten.", Helen streckte ihre Hand aus, als würde sie zum Tanz bitten,
blieb weiterhin stehen. In ihrem Gesicht stand tief eine Traurigkeit, die keine Frau auf der Welt spielen kann.
Was hatte sie?

Die Anatomie der Genitalien ist sehr ähnlich, und hier werden immer wieder Paradigmen aufrechterhalten, die patriarchischen Ursprungs sind.
Nicht umsonst wurde erst vor wenigen Jahren, solange hat es gebraucht, dies zuzugeben, in die Medizinbücher eingetragen,
dass Frauen eine weibliche Prostata haben, und diese Drüsen bis zu 400ml Flüssigkeit absondern können, bei einem Orgasmus.
Dinge, die Fakt sind, werden tabuisiert, um die Geschlechtertrennung auch im medizinischen Bereich zu betonieren.

Sie möchte dass ich aufstehe, und sie zum Sessel führe, in den sie sich setzen soll. Mist, das hätte ich schon gleich
sehen müssen, gespürt habe ich es, aber nicht reagiert.

Stan stand auf, viel zu schnell, als dass es souverän ausgesehen hätte. Als ob er ertappt worden wäre,
bei einem Fehler, den er sich nun durch seine Hastigkeit zugestand.
Stan stand auf, drehte sich zur TÜr und ging zwei Schritte auf Sie zu. Sie war groß, so groß wie er.
Eine stattliche Erscheinung. Das Kleid zeichnete ihre Brüste ab, und ihre Brustwarzen waren groß unter dem Stoff zu sehen.
Dieses Paradoxum. Diese Schüchternheit, gepaart mit ihrem Exhibitionismus, dem sie mit diesem Kleid Rechnung trug.
Ich möchte sie nicht dominieren, wie ein Mann. Ich möchte sie küssen wie Charlotte. Aber das kann ich nicht.
Jeder meiner Gedanken, die mein inneres Mädchen meinen, es auf seine Freiheit abgesehen haben,
jeder dieser Gedanken, hat sich stets vor der Welt geschämt.
Mein Unbewußtsein kann ihr Bewußtsein erfassen, mein Mädchen sieht Helen, mit allen ihren Gefühlen, Ängsten,
und Sehnsüchten. Ihr Bewußtsein kann aber mein Unterbewußtsein nicht sehen, dazu verstecke ich mich zu sehr.

Es ist völlig egal, ob ich meinen Penis als Kitzler wahrnehme, oder meine Neovagina als Vagina, solange ich nicht behaupte,
meine Neovagina würde aus mir eine biologische Frau machen. Da ist Unsinn und eine Lüge.
Es ist völlig egal, wie eine Identitäts-Frau ihr Äußeres harmonisiert,
nichts ist besser oder schlechter, sondern nur das Ziel zählt:

1. selbst in Harmonie zu kommen
2. der Gesellschaft den Lernprozess zu ermöglichen, nicht auf Äußeres zu achten

Jede Identitäts-Frau, die ihr als Mann erklärt, weil sie keine gaOP macht, leidet genauso wie ihr zum Zeitpunkt vor eurer gaOP,
als ihr euren Penis gehasst habt, weil ihr ihn nicht harmonisieren konntet.

"Bleiben sie ganz nonchalant, Mr. Morrison, machen Sie sich keine Umstände. Sie bringen mich sonst in Verlegenheit."
Barbette hat einen Umschnalldildo - warum braucht sie dieses Teil. Frauen wollen berührt, geleckt werden.
Geküsst und ihre Seele gestreichelt werden. Warum braucht sie diesen Dildo, wenn sie sie lieben möchte.
Barbette ist keine Frau.

Die nongaOP-Frau erfährt, und das obwohl sie sich bereits selbst in Harmonie gebracht hat,
durch euch den gleichen Schmerz durch Nichtakzeptanz, wie vor ihrer eigenen Harmonisierung und eigenen Nichtakzeptanz.

"Entschuldigen Sie, Ms. Love, Sie machen mich nervös, und ich mache alle Fehler, eines Mannes,
der nicht weiß, wie er mit Frauen umzugehen hat, die ihre Größe haben.
Ihre Größe ist so klar Ms. Love, dahinter ist Geheimnisvolles. Die Klarheit verdrängt was dahinter ist.
Das alles begreift jeder Mensch, dass die Klarheit nur ein Schein ist. Aber es hat noch niemand richtig erfaßt,
was es in der Konsequenz bedeutet. Es bedeutet, den Fokus auf das Geheimnisvolle zu legen. Um die Klarheit,
die Authentizität des Menschen zu finden."
Stan berührte nun ihre rechte Hand, die sie ihm ausstreckte, als ob er ein Geschenk entgegennahm, dass er nicht verdiente.

Vor wenigen Jahren wurde die Wissenschaft der Spiegelneuronen Fakt und bewiesen. Dadurch erklären sich viele Krankheiten, die durch Gefühl ausgelöst werden.
Die Erkenntnis der Spiegelneuronen in Kürze ist wie folgt: Das Gehirn kann nicht unterscheiden,
1. Ob Du etwas tust, 2. Ob du denkst, dass Du etwas tust, 3. Oder ob gesagt wird, ob Du etwas tust.
Genauso gilt: das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen:
A. Ob du etwas nicht bist. (eine Frau)
B. Ob Du denkst, dass Du etwas (nicht) wärst. (eine Frau)
C. Ob gesagt wird, dass Du etwas (nicht) wärst. (eine Frau)
Wenn wir für das obige Fallbeispiel Akzeptanz einsetzen, heißst das in Folge direkter seelischer Schmerz,
wenn Du etwas nicht bist. Du bist keine Frau, sondern hast einen durch die Gesellschaft definierten Männerkörper,
dieser Fall ist für die gaOP und nongaOP erfüllt. Dies bedeutet Schmerz. Seelischer Schmerz.

"Ich hoffe doch das Fraulein, dass Ihnen gegenübersteht, ist Ihnen sympathisch", spielte Helen das Spiel,
als wären beide in einem Tanzsaal, und er würde sie zum Tanz führen.
Charlotte hat süsse kleine Brüste, sie ist ein richtiges Mädchen. Ob sie meine großen Brüste lieben würde?
sie hat mich geküsst. Ja sicher tut sie das. Ob sie alles an mir lieben könnte? Barbette liebt sie männlich,
vielleicht könnte sie mich lieben, auch mit meinem Schwanz, den ich habe. Mit diesem Körperteil,
dass mich in meinem Leben verfolgt, wie ein Fluch. Dieser Schwanz hätte Millionen von Schulden an mich,
wenn man es aufrechnen könnte, was er mit mir schon angerichtet hat. Wenn man Schmerz mit Geld aufrechnen würde,
wenn dieser Schwanz Schmerzensgeld bezahlen müsste, wäre ich Millionärin. Charlotte scheint der Strapon nicht zu stören,
ich werde sie irgendwann fragen, wie sie darüber denkt. Vielleicht erträgt sie es nur, damit sie Barbette nicht verliert.

Der nongaOP-Frau gelingt es nun, diesen Schmerz für sich zu harmonisieren, damit wird für sie A erfüllt.
Dadurch kann B eingelöst werden, die nongaOP-Frau denkt, dass sie eine Frau ist.
Die gaOP Frau erfüllt wiederum A für sich mit der gaOP.
Die gaOP denkt nun das sie eine Frau ist. B ist erfüllt.
Denken heißt differenziert in diesem Fall: Sie kann ihre bereits (er)(ge)fühlte Identität durch sich selbst bestätigen.
C hängt nun aber von außen ab, von Dir!, denn Du gibst anderen Menschen Akzeptanz oder nicht,
hier sind beide, nongaOP, wie gaOP, passiv und abhängig von der Akzeptanz des Betrachters, der Gesellschat.
Wird C nicht erfüllt, und das Gehirn nimmt diese Reize auf, entsteht der gleiche Schmerz wie bei A und B.
Dies ist Fakt. Das Gehirn kann diese 3 Zuständige nicht unterscheiden.
Ist ein Zustand erfüllt, entstehen die gleichen Symptomatiken, egal welcher Zustand erfüllt ist.
Es ist also egal, ob Du Dich selbst nicht akzeptieren kannst, oder, ob Du dich bereits akzeptierst, aber die Gesellschaft Dich nicht akzeptiert.
Das Ergebnis bleibt trotzdem dasselbe, obwohl Du Dich bereits akzeptiert hast, nützt es Dir nichts. Du leidest, wenn Du nicht von der Gesellschaft
akzeptiert wirst. Du musst dann wieder verdrängen, die Gesellschaft ausblenden, Dich wie ein Amöbe zurückziehen,
oder Du verfällst in Selbstzweifel und verlierst sogar deine bereits gewonnene Harmonisierung wieder und gerätst durch die Nichtakzeptanz
von außen wiederum in die eigene Nichtakzeptanz. Ein Teufelskreislauf.
Alle chemisch-biologischen Prozesse laufen genauso ab, als wäre A oder B nicht erfüllt, wenn C nicht erfüllt wird.
Stresshormone werden ausgeschüttet, das vegetative Nervensystem reagiert, chronische Krankheiten stellen sich ein.
C kann durch Hypnose oder Meditation überlistet werden, oder Drogen. Sobald aber das Bewusstsein C als unerfüllt meldet, tritt wieder Disharmonie ein.
Psychische Belastung werden spürbar durch physische Probleme, das vegetative Nervensystem überträgt diese direkt.
Depression führt zu einem ganzen Bündel an physischen Problemen, bis zum völligen Versagen des Lebensmutes, des leben könnens.
Es ist klar, das nongaOP sich rächen, indem sie C den gaOp ebenfalls nicht schenken, wenn diese wissentlich ihnen C,
also ihre Akzeptanz nicht schenken.
So erfahren die gaOP den gleichen Schmerz, und an den aggressiven Reaktionen der gaOP, wenn ihnen ihre Identität von den nongaOP
als Retourkutsche abgesprochen wird, ist das auch deutlich zu sehen.

"Kommen Sie, Ms. Love, natürlich finde ich das Fräulein sympathisch, nein, das ist gelogen,
ich finde dieses Fräulein liebenswert, und begehrenswert. Und ich freue mich, dass ich bei Ihnen Gast sein darf.
Kommen Sie. Kommen Sie. Machen Sie es sich gemütlich, war ein anstrengender Abend, eine anstrengende Nacht."
Stan führte Helen an der Hand zum Sessel, durch das Zimmer, wie ein kleines Mädchen zog er sie hinter sich her.
Sie verhielt sich wie ein Kind. Wie ein Kind, das nicht wußte, wie es sich ausdrücken sollte in dieser Situation,
die sie Gefühle spüren ließ, die sie hin- und herrissen.
Ihre Brüste, wundervoll, während sie jetzt geht. Wie sie unter ihren Schritten schaukeln, eine Göttin.
Sie wäre eine Droge, ich würde nicht mehr arbeiten können, nichts mehr tun, würde sie über mich verfügen.
Würde sie einen halben Menschen aus mir machen? Oder erst einen Ganzen?
Wie könnte ein halber Mensch diese Gefühle zu einer Frau haben? Nein. Das Gesamt Werk ist erst erzählbar,
wenn sie mich vervollständigt.

Ich kann nur jede nongaOP dazu aufrufen, sich gegen diese Fremdbestimmung zu wehren.
Springt nicht von der Brücke, sondern bekämpft Menschen, die euch das C nicht geben wollen,
indem ihr ihnen das C auch vorenthaltet. Nennt sie Männer, Kerle, identätsblinde Genitalisten, egal wie,
wichtig ist, dass sie spüren, dass sie etwas falsch gemacht haben.

"Bin ich in einem Schundroman? Was mache ich hier, mit diesem Mann, der so unsicher ist, der nur abwartet,
was ich tue, und der hinter seinem Sofa ein Chaiselounge stehen hat, auf dem zwei Frauen sich vergnügen.
Wo bin ich hier. Warum bin ich noch hier?"
Ich würde Charlotte lecken, bis sie kommt. Ihren Honig trinken. Wieder lecken, immer wieder, die ganze Nacht.
Würde sie mich lieben? Oder die Augen schließen, und sich irgendetwas vorstellen?

Geschlechts-Identitäten sind nicht beweisbar,
sie sind scheinbar unsichtbar, sie werden erst sichtbar,
wenn das betrachtende Herz sich für sie öffnet.
Antoine de Saint-Exupéry - "Du siehst nur mit dem Herzen gut"
Der kleine Prinz, 1943

"Warten Sie, Ms. Love, ich stelle das Gerät ab. Wissen Sie, ich arbeite für einen Staatssekretär,
er kauft Informationen von mir, um dieser Selbstbestimmungskampagne begegnen zu können. Ich berate ihn strategisch.
Oder besser sagen wir: Beriet. Ich habe heute Nacht beschlossen, damit aufzuhören.
Ich möchte Zeit haben für meine Forschungsarbeiten. Ich erforsche Frauen. Ich möchte wissen, warum sie anders sind.
Anders wie Männer. Ich versuche die Faktoren des Patriarchats zu eliminieren, um ihre Authentizität sichtbar zu machen.
Alles was ich bisher feststellen konnte, dass Frauen verschieden sind. Und, dass es keine einheitliche Veränderung gibt,
wenn man von ihnen Zwänge entfernt. Ich bin mir aber sicher, dass Frauen anders sind, würden sie in einer
Gesellschaft leben, die nicht androzentristisch geprägt wäre."
Warum drückt sie ihre Beine zusammen, und sitzt so unbequem. Barbette und Charlotte sind nackt.
Es wäre für sie kein Problem, wenn sie einfach ihre Beine breit macht auf dem Sessel,
das Kleid ist sowieso schon über ihre Knie gerutscht. Warum zeigt sei mir nicht einfach, dass sie begehrt werden möchte.
Öffnet ihre Beine. Zeigt mir ihre Vulva. Ist sie zu weiblich? Möchte sie mehr Dominanz?

"Möchten wir nicht die Plätze tauschen, Mr. Morrison? Dann haben Sie die beiden nicht mehr im Rücken,
und können zusehen. Zusehen wie sich zwei Frauen lieben. Für ihre Forschung?"
Ich glaube nicht, dass ich mit diesem Mann zusammenkomme, er ist zu distanziert. Wo ist seine weiche Seite.
Er besteht nur aus Maske. Vielleicht versteht er desshalb die Frauen nicht, weil sie gar nicht auf ihn reflektieren können,
da ist ja nichts. Ausser einer Hülle mit einer Maske darüber.

"Vielleicht möchte ich das nicht, Ms. Love, vielleicht raubt mir das die geringe Illusion, schon etwas erfahren zu haben,
wenn ich vor Augen geführt bekomme, in jedem Detail, dass ich nichts weiß. Wenn ich die Distanz,
zwischen dem was ist, und dem was ich glaube, vor Augen geführt bekomme"
Ich könnte einfach aufstehen, vor hier hintreten, und ihre Knie aufdrücken, dann wäre ihre ganze Pracht sichtbar.
Sie würde vor mir sitzen, wie eine Lustgrotte die gefüllt werden möchte mit Wärme.
Wie kann ich ruhig leben, wenn ich nie das tue, was ich will? Warum kann ich nicht das tun, was ich will?
Ich kann nicht der Mann sein, der Patriarch. Und das Mädchen, in mir, hat keine Kraft, herauszutreten, selbst für
sich zu sprechen. Das Ergebnis ist, dass ich hier sitze und zwei Frauen zusehe, die mir zeigen, wie Leidenschaft aussieht,
und eine wundervolle Frau gegenübersitzen habe, die auf mich wartet, und die ich erfrieren lasse.


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"Postkarte"
1940
Haus der deutschen Kunst
Propaganda der Wehrmacht
Bildlizenz: Public Domain


weiter mit Kap. 1.2.53
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=555&t=1249



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eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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JasminRheinhessen
 
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