1.2.23 Wertvoller als Gold

1.2.23 Wertvoller als Gold

Postby JasminRheinhessen » Thursday 2. February 2017, 13:51

Barton spürte wie der Whisky ihn langsam beruhigte,
seine Hand nahm er langsam wieder vom Buch "Isabell", um sein Phone vom Schreibtisch zu nehmen.
Er tippte ein "Ch" ein, "Chloe" erschien daraufhin im Display.
Ohjaa, Chloe, warum dachte er jetzt gerade an sie?
Weil sie vorhin wieder diese lasziv und trotzdem androgyne Stimme hatte, als sie Mr. Stardust ankündigte?

Sybille war eine Rassefrau, sehr weiblich, ja, aber seitdem Chloe in seinem Vorzimmer sitzt,
fühlt er sich noch stärker erregt. Sie hat etwas, was Sybille nicht hatte.

Wenn Chloe Hosen trug, was er besonders liebt, war das ein Statement. Nicht nur Mode.
Auch heute hat sie wieder ihre enge schwarze Stoffhose an, Stretch. Enganschmiegend.
Wenn er sie in dieser Hose gehen sah, war es, als ob sie nackt wäre, jede Form ihrer Rundungen wurde abgebildet.

Sie war genau an der Grenze des Alters, wenn Sex noch wichtiger ist für die Frauen als alles andere,
aber es sich nun herausbildet, ob sie ihn als Waffe einsetzen, für andere Ziele.
Branton nahm sein Whisky-Glas, nahm einen kräftigen Schluck.
Ja - er liebt diese kapitalistische Gesellschaft, die die Geschlechtlichkeit als Teil ihres Herrschaftssystem begreift,
eine Geschlechtlichkeit, in der Männer Teil des Herrschaftssystems sind, Männer, das sind diejenigen mit Schwanz.

Als sich Chloe wieder absichtlich lang bückte,
heute Morgen als er das Vorzimmer zu seinem Büro betrat,
wusste sie genau welche Macht ihre Rundungen auf ihn ausübten.
Sie hat ihn völlig in der Hand, wurde ihm gerade wieder bewußt.
Ihr Pobacken gehörten zur geschlechtsspezifischen Sozialisation der Frau,
einer Gesellschaft, in der die Frau Ware sein muss.

Eine Frau, die sich nicht verkauft, kann in dieser Gesellschaft keine Wirkung erzielen.
Auch diejenige Frau nicht, die sich mangels körperlicher Reize nicht verkaufen kann.
Mädchen lernen früh, sich beherrschen zu lassen, Jungen zu beherrschen.
Chloe scheint dies völlig verinnerlicht zu haben.

Ja, sie hatte sehr grosse Titten, sicher war ihr Busen schon in jungen Jahren viel größer als der ihrer gleichaltrigen Freundinnen,
der Mädchen in ihrer Schulklasse, oder später, während sie ihre Ausbildung begann.
Klar, sie lernte daher sehr früh, diese Waffen einzusetzen.

Aber was war ihr Ziel? Wohin führte ihr Feldzug?

Sie verlangte kein höheres Gehalt, sie weiß, dass ich ihr weniger zahle als Sybille,
weil sie jünger war. Das paradoxe ist aber, in Bezug auf den körperlichen Wareneinsatz müsste sie
mindestens das gleiche bekommen, wenn nicht sogar mehr.
Ja, sie hat mich völlig in der Hand.
Kapitalismus in Bezug auf die Ware "Frau" ist sehr dynamisch, sehr beliebig, dachte Barton.
Der Körper kann wertvoll sein, aber nur in bestimmten Kontexten.
Eine Strassennutte ist so gut wie geschenkt, nur der Reiz für Barton ist hier nicht vorhanden.
Nein - er möchte das Spiel spielen, genau das Spiel, das Chloe mitspielt.

Barton dachte an den Professor und an Isabell.
Er liebt es, wie Isabell den Professor beherrscht, es erregt ihn geradezu.
Barton geht zum Fenster, schaut wieder herunter, wie er es immer gern macht, wenn er sich entspannen möchte.

Mittag. Sehr belebt wieder auf den Strassen. Das Wetter ist wieder warm, blauer Himmel. Wie Gestern.

Frauen tragen jetzt im April gerne kurze Kleider, kurze Röcke, endlich, der Winter ist vorbei.
Sie möchten sich zeigen, möchten begehrt werden, ihre Ware verkaufen. Sich anbieten.
Im kapitalistisch-androzistischem Herrschaftssystem eine Wirkung erzielen.

Er liebt es, wie sie ihre Abhängigkeit zur Schau stellen, indem sie ihre Schenkel nackt auf der Strasse zeigen.

Wie ihre Ärsche wackeln, während sie versuchen in Schuhen zu laufen, die keine Schuhe sind,
sondern Apparate, die ihre Ärsche zum Wackeln bringen sollen.
Schuhe, die dokumentieren sollen, wie sie sich dem Herrschaftssystem anbiedern.

Barton erregte es, wie er dieses Treiben beobachtete. Eine Frau, eine Jüngere, hatte einen Rock an,
der nur ihren halben Oberschenkel bedeckte, perfekte Länge, und der so eng war,
dass sie kaum noch laufen konnte, sie musste sehr kleine Schritte machen.
Gut gehen zu können wurde dem Ziel, sich dem Herrschaftssystem anzubiedern, untergeordnet.
Ist die Ware erst gut verkauft, sitzt sie in einem Sportwagen, dann muss sie nicht mehr gehen.
Da ist vorheriges langsames gehen erträglich, und dafür jetzt länger zum Büro zu benötigen.
Später parkt sie den Gegenwert ihrer Schenkel, den Sportwagen, in der Tiefgarage.

Wenn die Abnehmer ihrer Busenware ,Schenkelware, Pussyware und Pobackenware wissen, was sie zu bieten hat,
braucht sie auch nicht jeden Tag kurze Röcke.
Dann kann sie es sich leisten, auch zwischendurch längere Röcke, weite Hosen zu tragen.
Sie kann es sich dann sogar leisten, so zu tun, als wäre sie bieder, spiessig und katholisch.
Manchmal reicht ein Lippenstift, der ihre Lippen zu einer Pussy formt auch aus, um zu sagen,
dass sie käuflich ist.

Barton spürte, dass seine Hose wieder eng war, wenn Chloe jetzt da wäre, könnte er sie direkt nehmen.
Warum macht er das alles hier, er hatte genug Geld, er könnte sofort aussteigen.
Macht. Es war Macht, es war das Spiel. Es erregt ihn hinter seiner Bürotür eine Frau sitzen zu haben,
die nicht seine Ehefrau war, die nicht seine Geliebte war, die nicht seine Freundin war,
die einfach nur Ware im System ist, die er sich nimmt, wann immer er will.

Er könnte jetzt einfach rübergehen. Die Vorzimmertür, die zum Flur geht würde er abschliessen,
dann würde er sich umdrehen, auf Chloe zugehen, und sich vor ihr hinstellen.
Einfach nichts sagen und sie ansehen, und warten, bis sie ihm die Hose öffnet.

Ja - Macht. Es ist genau das. Alles andere ist langweilig.

Geld. Was ist das schon. Lächerlich. Ja natürlich, es gibt Rechnungen, die bezahlt werden müssen.
Aber was ist ein Fick mit Chloe im Vergleich zu einer Summe Geld. Der Fick mit Chloe ist unbezahlbar.
Weil er genau unter diesen Prämissen stattfindet, die er braucht.

Er lässt sie einfach halbnackt auf dem Schreibtisch liegend zurück,
sagt ihr, dass sie heute früher gehen kann und geht in sein Büro, ohne mehr sagen zu müssen.
Sie, noch nass von seinem Samen, soll machen was sie will, es geht ihm nichts an.
Es ist aber nicht alles, Barton nippte am Glas. Nein - es ist nicht alles,
es fehlt etwas. Etwas wichtiges fehlt.

Barton mochte es, wenn Chloe absichtlich erotische Bücher auf ihrem Schreibtisch herumliegen lässt.
Sie weiß, dass er sie auch liest. Sie stammen von erlesenen Schriftstellern, sie hat einen guten Geschmack.
Es ist Literatur, erlesene Romane, so erlesen wie ihre weißen Spitzenslips, die sie unermüdlich auf Vorrat kauft,
da er sie jedesmal ruiniert, mit einem Griff zerstört, zerreisst, weil er nicht erwarten kann,
bis er ihre enge Hose über ihre grossen Pobacken gezogen hat.

Barton ging zum Regal neben dem Fenster, dass ihm den perfekten Blick runter auf die Straße bietet.
Im Regal liegt eines dieser Bücher, er hatte es sich gestern aus ihrem Schreibtisch geholt.
Ihr ganzer Schreibtisch war voll mit dieser Literatur, als wäre sie nur zum Lesen jeden Tag hier.
Seine Erregung war so stark, dass er sich jetzt nicht setzen wollte,
es war angenehmer zu stehen, seine Schwellung zwischen seinen Beinen zu geniessen.
Er stellte sich vor, Chloe würde jetzt vor ihm knien, sich um diese Schwellung kümmern.

Das Buch lag aufgeschlagen im Regal, Barton wußte, dass es für ihn nur noch eines gab,
herauszufinden, wie Chloe, SuKi, die Verkäuferin im Spielwarenladen, warum diese Frauen auf ihn unterschiedliche
Reize ausübten, aber kein Reiz war vergleichbar, aber alle waren außerordentlich stark.
Sybille und Chloe, beide DD-Cup, obwohl, bei Sybille könnte es auch E-Cup sein, ja klar liebte Barton diese Fülle.
Warum aber war Suki für ihn so faszinierend, sie hatte eine schlanke Figur, ihr Busen hatte normale Größe,
schön, anziehend, aber was war es bei SuKi? Was war es, wass ihn zur Ekstase bringt, wenn er an sie denkt?
Möchte er, dass sie ihn von hinten... Nein - er ist nicht schwul, wie Braunstein und sein Butler, nein.
Er steht auf Frauen mit Schwänzen. Und ohne Schwänze. Aber Frauen.

Barton versuchte sich auf die Zeilen zu konzentrieren,
das Licht des Apriltages schien direkt auf die aufgeschlagenen Buchseiten in seinem Regal:

Manche Menschen spüren gar nicht, dass sie angeschubst werden,
seitlich weggedrängt.
Aus der Richtung abgedrängt, in der sie normalerweise gehen würden.

Eine Frau, in gammeliger Jeanshose, mit Schlabber-T-Shirt, Turnschuhe,
die Haare, wenn sie sie wenigstens dann gänzlich androgyn gestylt hätte,
nein - sogar eher feminin, passt ganz und gar nicht mehr zusammen.
Ja was denn jetzt - femme oder butch?

Ich versuche sie auszuziehen - sie scheint eine wunderschöne Tittenform zu haben,
während sie geht, kommt ihre Brust ab und an durch das Shirt -
das Shirt ist schwarz, ich muss mich voll konzentrieren, ja - sie hat eine schöne Apfelform,
eigentlich ein Traumbusen, sie trägt kein BH,
das beschissene Schlabber-T-Shirt verdeckt ihre Schönheit vollends.
Wurde sie weggeschubst? Wer hat sie vom Laufsteg geschubst, auf dem sie stehen könnte?
Von tausenden bewundert ?

Sie hat keine dünnen Beine, so wie ich sie mag, schöne runde volle Oberschenkel,
die dann schmaler werden, und in schmalen Waden enden, ein wunderschöner Minirock-Schenkel.
Dazu Pumps - ein Traum, ja sie hat tatsächlich Socken zu den Turnschuhen an, grauenvoll.
Oder ist sie ein Mann? Verabscheut Sie die Weiblichkeit in ihr?
Nein - dass würde sie mit ihrer Frisur ausdrücken - auf keinen Fall.

Nein - sie ist kein Transmann, sogenannter Transmann, das sogenannte ist wichtig.
Sie hat sich eine wirklich weibliche Frisur gemacht, erinnert mich an wunderschöne Frauen in den 20igern des 20 Jhd..
Etwas Dauerwelle drin, halbsymmetrisch, also kurz und lang gleichzeitig.
Schöne Länge hinten, also was heißt Länge, schöne Kürze. Ihr wunderschöner Hals ist frei.
Trotzdem wirken die Haare hinten voll, obwohl sie ihren Hals nicht bedecken.
Sie ist wunderschön. Wunderschön.
Schön geschnittenes Gesicht - sehr weiblich. Hohe Wangenknochen, schöne grosse Augen, viel Ausdruck.
Aber auch grazil. Charme, eine Vollblutfrau.

Ich stelle in wenigen Sekunden fest, dass sie sich versteckt. Sie wurde evt. mißhandelt, vergewaltigt,
findet Blicke von Männern zum kotzen. Vielleicht öffnet sie sich erst wieder, wenn man sie besoffen macht,
und ihr einen Mundknebel verpasst. Sie ist traumatisiert.
Sie ist keine Butch. Sie ist eine traumatisierte, wunderschöne Blume, die sich der Wiese verweigert.
Welches Schwein war es, wer hat sie benutzt? Sie zertreten?

Vielleicht ist sie lesbisch. Vielleicht will sie nicht kommunizieren über ihr Äußeres.
Vielleicht wünscht sie sich selbst einen Schwanz zu haben und will zeigen, dass sie gerne Frauen fickt.
Aber wie eine Frau und nicht wie ein sogenannter Transmann.
Eine Lesbe mit männlicher Attitüde? Das wäre die einzige Erklärung, ansonsten bliebe nur weggeschubst,
die Ursache warum sie sich so unscheinbar macht.

Sie ist allein, hat im Einkaufskorb einen klassischen Single-Haushaltseinkauf liegen.
Natürlich denkt sie, ich bin ein Mann, auch wenn ich im Minirock vor ihr stehen würde, natürlich denkt sie das.
Damit schubst sie mich weg, dazu braucht sie keine Arme.
Sie würde denken, dass ich sie vögeln wollte, und nicht lecken. Das ist Mist.
Ist sie bi?, sie könnte sich richtig schön machen wenn sie bi ist.
Also hetero und bi würde weggeschubst bedeuten, bereits negative Erfahrungen gemacht,
und dann die Verweigerung und Kompensation durch Unisex-Klamotten.

Wenn sie einen Minirock anziehen würde, bräuchte sie nie mehr arbeiten gehen. Ob sie das weiß?

Sie will sich also nicht prostituieren. Sie will keinen Manager, der ihr einen Zweitwagen und ein Haus schenkt,
und die lesbische Gespielin dazu, die er dann natürlich auch ficken wird. Nein - was will sie?

Sie wurde geschubst - sie ist traumatisiert.
Ja - jetzt sehe ich es - sie hat den Blick der unbefriedigten Frau.
Sie legt ihre Sachen vom Band in den Wagen - piep piep - piep piiiep piep - Die Kassiererin scannt alles ein.
Als ich ihre Hand sehe, wie sie eine der beiden Salatgurken greift, Frauen kaufen meist zwei Salatgurken,
sehe ich es: Sie hat sie sanft umschlungen, sie greift die Gurke mit vollem Umfang ihrer Hand,
nicht einfach so mit zwei Fingern, sie umgreift den Schaft.
Sie hat die Gurke angefasst wie einen Schwanz! - Sie will einen Schwanz!
Sie muss bi oder hetero sein, keine Frage, sie wurde sicher vergewaltigt - ich muss sie retten.
Ich ziehe sie mit beiden Händen vom Bürgersteig zurück, von dem sie geschubst wurde.
Während sie wieder in ihre Richtung geht, stöhnt sie laut und ihre Pussy zuckt,
ich sehe in ihren Augen das Glück - sie sagt: Geh nie mehr!


Barton war jetzt nur noch erregt, er konnte nicht mehr klar denken.
Seine Hose war jetzt knalleng, besonders erregte ihn die Tatsache sich vorzustellen,
dass Chloe dieses Buch gelesen hat.
Er schaute runter auf die Strasse. Schon wieder sah er eine junge Frau, mit wackelndem Po die Straße entlanglaufen.
Seit er geschieden ist, wurde es immer schlimmer. Manche Tage konnte er nicht arbeiten,
er dachte nur noch an Frauen. Sein Phone hatte er in der Hosentasche,
seine linke Hand holte es raus, während die rechte Hand das Glas zu seinem Mund führte, um daran zu nippen.
Seine Hose war gespannt, er hielt es nicht mehr aus.
Er drückte mit dem Daumen auf den Namen "Chloe". Das Freizeichen ertönte.
"Dr. Barton, Sie wünschen?" säuselte es aus dem Phone.
Barton wußte genau, dass Chloe wusste, was er wünscht. Es war 12:27 Uhr. Die Mittagspause dauerte offiziell bis 12:45 Uhr.
Wenn er Chloe um diese Zeit anrief, war klar, was dies bedeutete.
Barton mochte dieses Spiel. Chloe beherrschte es perfekt, alles zu sagen, und doch nichts zu sagen.

Barton antwortete ohne Floskeln zu machen:
"Schließ die Vorzimmmertür zum Flur ab. Zieh Deine Hose aus und komm rüber."



Image

"A Pompeian Lady"
1904
John William Godward
Bildlizenz: Public Domain


weiter mit Kapitel 1.2.24:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=555&t=1209



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eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
http://www.freeyourgender.de

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