Die Hirnforschung befasst sich seit ca. 10 Jahren mit diesem Thema,
inwieweit durch Hormonschwankungen der Mutter das Baby
eher weiblich oder männlch geprägt wird
Der Begriff ist in der Diskussion und noch nicht allgemein anerkannt.
Bei Verwendung des Begriffes Gehirngeschlecht,
wird das Gehirn als weiteres Organ begriffen,
dass das biologische Geschlecht mitdefiniert.
Im Sinne von Identitätsgeschlecht, ist das Gehirngeschlecht das führende Geschlecht,
und nicht die Genitalien, die vom Identitätsgeschlecht, dem empfundenen Geschlecht,
unabhängig gesehen werden.
Das Gehirngeschlecht wird daher als größtes Sexualorgan gesehen,
dass dem Individuum seine geschlechtliche Identität verleiht.
Das biologische Geschlecht setzt sich somit zusammen aus:
1. Gehirn und deren pränatale weibliche oder männliche Prägung
Diese Prägung ist nicht binär zu sehen wie das genitale Geschlecht,
dass nur entweder oder kennt, sondern ist stufenlos,
alle Gewichtungen sind möglich.
Das entweder/oder Prinzip des dualgeschlechtlichen genitalen Denkansatzes
kann und muss bereits auch aufgeben werden, wenn wir uns vor Augen führen,
das Intersexuelle eine Vermischung und Abweichungen
von allen biologischen Merkmalen aufweisen können.
2. Genetische, chromosomale Geschlecht, XX=Frau, XY=Mann
Diese Regel wird bereits durch Abweichungen und Varianten gebrochen,
Frauen mit nur einem X-Chromosom, wie auch XY-Frauen werden ebenfalls definiert
wie auch XX-Männer und weitere Varianten,
wir sehen hier, das die Chromosomen nicht ausreichen würden, um eine Frau
oder Mann insgesamt biologisch zu definieren,
daher muss dies auch für das Genital gelten,
es ist nur logisch, dass das Gehirn, sollte es von den Genitalien abweichen,
das führende Geschlecht für ein Indiviuum für seine Harmonie sein muß,
da es sich über seinen Verstand in seiner Umwelt vernetzen möchte,
und nicht über sein Genital.
3. Hormonales Geschlecht, Hormonstatus
4. Gonadales Geschlecht, Keimdrüsenfunktionen
5. Genitales Geschlecht
Das genitale Geschlecht wird als Maßstab für ein Geschlecht in der Gesellschaft angesehen,
da dies für die Menschen leicht verständlich ist, und sie auch mit den Augen dies verstehen
und erfassen können.
Die meisten Menschen wissen nicht, das es noch andere Aspekte gibt, die ein Geschlecht definieren,
wenn sie nicht zufällig mit dem Thema Intersexualität in Berührung gekommen sind.
Gut für den Einstieg in die Materie,
ohne Fachbegriffe verstehen zu müssen,
liefert der Vortrag von Vera F. Birkenbihl
http://www.freeyourgender.de/forum/view ... t=530#p857
Indizes:
Gehirngeschlecht - FYG0023
9e1673889e884b08b9b55a6386b0f7d4

