Worum geht es beim ARHD-Award - Kurzinfo

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Freeyourgender
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Worum geht es beim ARHD-Award - Kurzinfo

Beitrag von Freeyourgender » 26 Dez 2016, 14:22

ARHD > "Author Respects Human Dignity"

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Du wirst so beschrieben (A- verbales Passing)
und gesehen (B - optisches Passing) wie Du Dich fühlst ?

Dann fühlst Du dich wohl, harmonisch, gut.
Wenn das (A/B) nicht passiert, erlebst Du seelischen Schmerz.


Das ist leider im Alltag zu oft (in den Medien die Regel) so.
Journalist_innen schreiben z.B.:
"als Junge geboren", "lebt als Frau heute" usw,
was suggeriert, Du hättest Dein Geschlecht "gewechselt",
aber unterschlägt, dass Du schon als Frau geboren wurdest, nach Deiner weiblichen Gehirnprägung,
aber eben mit unpassenden Genitalien.
Hast Du Dich schon oft über diese Falschdarstellung geärgert ?
Die im Prinzip nichts anders schmerzt, als würde Dich jemand im Alltag " als Mann" labeln ?

FYG arbeitet im Moment ain einer Kampagne, die einen Award für Artikel bereitsstellt,
der in Deiner / unserer Verständnissprache geschrieben ist. "kontextsensitive Geschlechtersprache",
also d.h. dass Dein Geschlecht in Deinem Verständnis verbal beschrieben wird,
nicht im genitalistischem Verständnis, das lautet. einmal Penis = immer Mann, egal was danach passiert,
oder wie Deine Selbstaussage lautet.

Die Projektgruppe zu dieser Kampagne wird hier entstehen,
Du bist gerne eingeladen mitzuwirken,
wie Sprache gestaltet werden soll, Du und alle anderen, die das hier lesen und sich dafür interessieren.

Worte können seelischen, körperlichen Schmerz verursachen. Desshalb ist Mobbing auch strafbewehrt.
Im TS-Diskurs erfahren viele ständig diesen Schmerz über unreflektierten Journalismus.

Wir können keine Journalist_innen zwingen,
sie werden mit "Pressefreiheit" argumentieren,
aber wir verletzen Sie dort, wo es den Wiederholtätern am meisten schmerzt:
Imageverlust durch Outing dieser sprachlichen wiederholten Falschdarstellung,
die bei Leser_innen zu seelischem Schmerz führt.

Wurden Chefredakteur_innen in Kenntnis gesetzt,
dass ein Artikel X in einer Sprache geschrieben wurde,
die seelischen Schmerz bei Transsexuellen verursacht,
und die gleiche "Gazette" mit gleichen Verantwortlichen,
wiederholt einen Artikel Y in gleicher Sprache,
muss dieses Verhalten dokumentiert und geoutet werden.

Dann wurde mutwillig seelischer Schmerz in Kauf genommen.

Und es geht hier nicht nur um einzelne Menschen, die oft Gegenstand eines Artikels sind,
sondern sobald Sachverhalte nicht "in unserem Sinne" dargestellt werden, sind auch Leser_innen betroffen,
die unter Begriffen wie "Transsexuelle", "Transgender" zusammengefasst werden.

Diese Begriffe (Trans*) werden in diesen Artikeln regelmässig verwendet,
und desshalb geht das Interesse der richtigen sprachlichen Darstellung im Verständnis der Betroffenen
über das Interesse der einzelnen Personen hinaus, über die berichtet wird.

Die Ausrede, Person X und Y über die berichtet wird, hat den Artikel so genehmigt ist unzureichend,
denn diese Person kann keine Darstellung verantworten, die eine ganze Gruppe (TS, TG) falsch darstellt.

Die Pressefreiheit kollidiert hier mit dem §1 GG, "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Mobbing, verbales Mobbing ist eine Straftat, strafbewehrt, in gleichem Maße wie Körperverletzung.
Worte erzeugen seelischen Schmerz.

Unter der Prämisse und dem Wissen, das mangelndes Passing bei Betroffenen Suizide auslösen können,
und wir mit dem Passing-Komplex eine der wichtigsten Kernprobleme im TS-Diskurs haben,
ist es ein absolutes Unverständnis und nicht hinnehmbar, dass zugelassen wird,
von Orgas, von Ärzten, Psychologen, dass Betroffene jeden Tag durch die Medien geschlechtlich
verbal unsichtbar gemacht werden, was einem "nichtPassing" auf verbalem Wege entspricht.

Das Gehirn (Spiegelneuronen) können nicht unterscheiden,
ob Du selbst findest, dass Du nicht "passt", ob es jemand sagt, oder ob Du denkst, dass es jemand denkt.
Diese 3 Ebenen führen für Dein Gefühl immer zum gleichen Error-Ergebnis: Seelischer Schmerz.

Desshalb ist es für Dich genauso schmerzhaft, wenn über Dich falsch geschrieben wird
(Darstellung als wärest Du ein Mann, der als Frau lebt), als ob Du selbst dies so denken würdest.
Jeder Versuch, Betroffene zu stärken, dass sie an ihrem Problem nicht zerbrechen,
wird jeden Tag von den Medien konterkariert.

Die Richtigstellung unseres eigentlichen Geschlechtes auf verbaler Ebene,
dient nicht nur der Schmerzvermeidung von Betroffenen,
sondern ist die immanente Vorrausetzung, dass ihre Selbstaussage über ihr Gesschlecht,
in ihrem Sinne in der Gesellschaft verstanden werden kann.

Das Projekt "ARHD-Award" hat sich in der FreeYourGender Facebook-Gruppe organisiert:
https://www.facebook.com/groups/freeyourgender


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"Die Grenzen Deiner Sprache, sind die Grenzen Deiner Welt"
Wittgenstein


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