Appell an Journalist_innen

Appell an Journalist_innen

Postby Freeyourgender » Thursday 12. February 2015, 13:46

Die Medien spielen eine wichtige Rolle,
wenn es darum geht, Menschen zu beschreiben.
Berichte über sogenannte Transsexualität(SIC!) und transsexuelle(SIC!) Menschen
sind maßhaltig daran beteiligt, ein Bild in der Gesellschaft über diese Menschen zu skizzieren,
das sich bei Konsumenten der Medien einprägt.

In der Regel sind Artikel von Journalist_innen die einzigen Quellen,
die andere Menschen als Information nutzen,
um den Sachverhalt TS(SIC!) zu verstehen.

Daher obliegt Redakteur_innen, Journalist_innen eine sehr hohe Verantwortung,
wie auf TS(SIC!) in der Gesellschaft reflektiert wird.

Im Zuge der Pressefreiheit, wie auch durch die bereits pathologisch falsche Darstellung,
Beschreibung und Klassifizierung von Menschen,
auf die sich Medienartikel meist indirekt sprachlich beziehen,
legitimieren diese Falschdarstellung dieser Artikel.

Die Falschdarstellung fördert die Gewalt gegen TS(SIC!) Menschen,
da sie diese Menschen als "unnormal", "verrückt", "abartig", "sonderbar", darstellt und beschreibt,
zwar nicht wörtlich, aber die Wirkung wird beim Konsumenten erzeugt.
Daher verlieren TS(SIC!)-Menschen die Eigenschaft, dass man ihnen Respekt entgegenbringen soll,
man darf über sie herziehen, sie diskriminieren, und viele Gewalttäter legitimieren für sich,
für ihr Gewissen dadurch auch Gewalttaten, sie haben dadurch das Gefühl,
nichts unrechtes getan zu haben, wenn sie gegen diese "Andersartigen" vorgehen.

Wir haben hier den ähnlichen Effekt, wie beim "corrective rape".
Beispiel: Junge Männer vergewaltigen in Südafrika Lesben,
und geben als Antwort, dass sie sich im Recht fühlen,
es wäre ihre Pflicht, den Frauen zu helfen und ihnen zu zeigen,
was normal ist, auch mit Gewalt.

"For me, I have no time to rape them but..."



Wir haben daher, wenn wir Sachverhalte falsch in den Medien darstellen,
das Problem, das wir Weltbilder, Moral, Gesinnungen erzeugen,
mit denen sich andere identifizieren,
und die Menschen dazu bringen,
für sich Gewalt gegen andere Menschen zu legitimieren

Selbst die Folgen, die Gewalt gegen diese Menschen,
wird dann sehr oft wiederum verzerrt, und die Tat als Gewalttat unter anderen Taten,
aber nicht als Tat, aufgrund von Transphobie dargestellt.

Gedenktag für Gewaltopfer durch Transphobie, 20. November:

Transgender Day of Remembrance

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=169&t=573#p936




Wir stossen dann an die Pressefreiheit,
wenn wir in Kauf nehmen,
damit andere Menschen in Gefahr zu bringen,
indem wir sie abwerten, indem wir sie als unnormal darstellen,
indem wir ihre Problematik nicht verteidigen,
sondern sogar angreifen,
und damit Konsumenten dieser Nachricht,
die bereits Ängste, Abneigung oder Hass entwickelt haben,
in ihrer Meinung bestärken.

Gesetzlich kann diese Gradwanderung, bzw. Überschreitung
der Pressefreiheit sehr schwer verfolgt werden.
Daher möchte FreeYourGender an die Autor_innen von Artikeln
direkt appellieren, indem FreeYourGender diese
Redakteur_innen und Journalist_innen hier vorstellt.

Sie können sich auch hier melden und Beiträge verfassen,
vielleicht sind sie ja auch gesprächsbereit.
Dass ein Autor nicht selbst entscheidet,
was er schreibt ist zwar theoretisch auch möglich,
dass die Medien-Firma für die er arbeitet,
den Artikel auf eine bestimmte Art und Weise haben möchte,
das würde aber diesen Sachverhalt noch dramatischer machen.

Wir gehen hier erstmal davon nicht aus,
und unterstellen, das Journalist_innen selbst entscheiden können,
was sie schreiben und nicht, und wie sie formulieren.


ATME e.V. > Beschwerde bei RTL2 - Auslöser für diese Kampagne
https://www.facebook.com/atme.ev/posts/10153189543081454

ATME e.V.:
http://atme-ev.de
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=114&t=57#p72



Für FreeYourGender ist das Thema Medien ein sehr wichtiges,
und FYG erstellt auch eine Analyse, wie Medien in das Thema mit ihren Artikeln hineinwirken:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=7

FYG sichtet seit 2013 Artikel, protokolliert sie aber nicht alle,
da sich der Sprachduktus immer wiederholt, ist das nicht notwendig.
Da sich der Trend immer wiederholt, und bereits nach wenigen Beispielen sichtbar ist.
Dann bereits sichtbar wird, wie TS(SIC!) durch die Medien dargestellt wird, oder werden soll.

Hier gibt es nur wenige positive Ausnahmen,
wie z.B. die Reportage über Angelique Nagel und Dorothea Zwölfer des BR,
diese wurde mit dem Communication Award von FYG ausgezeichnet:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=477&t=552#p897

FYG versucht auch in dieser Kampagne, Journalist_innen direkt anzuschreiben,
auch unabhängig dazu, ob eine Reaktion zu erwarten ist oder nicht.
Auch eine Nichtreaktion ist eine Reaktion.

Wichtig für FYG ist, die Journalist_innen hier direkt anzusprechen,
die mit Feder und Wort durch Falschdarstellung andere Menschen gefährden.
Journalist_innen über diese Problematiken aufzuklären, und ihnen die Chance zu geben,
hier nachzubessern.
Ob sie das dann tun werden, obliegt ihrem Gewissen.


Liebe Journalist_innen:

Es bleibt,
an eure
MORAL
und an euer
GEWISSEN
zu appellieren

Was könnt ihr für eine bessere Berichterstattung tun ?

Dazu der nächste Artikel in diesem Thread.
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Was können Journalist_innen tun ?

Postby Freeyourgender » Thursday 12. February 2015, 14:32

Was können Journalist_innen tun,
für eine helfende Berichterstattung ?

Das Erste, was sie tun können ist,
sich einige Dinge zu fragen,
die dieser Artikel aufwirft.


Die Antworten auf diese Fragen zeigen auf,
dass Journalist_innen ihre Vorgehensweise eigenartigerweise
nicht selbst zu hinterfragen scheinen.


Die erst Frage, die sich Journalist_innen stellen sollten,
ist,
schreibe ich etwas korrektes ? etwas richtiges ?

Ist es nicht die allererste Prämisse für Journalist_innen,
keine Märchen zu schreiben ?

Diese Frage ist unstrittig.


Ein wesentlicher Punkt, der zu jeder Ausbildung von Journalist_innen gehört,
ist,
über ein Thema zu recherchieren,
bevor ein Artikel verfasst werden kann.
Soweit man das Thema nicht schon selbst sachlich fundiert kennt.

Von anderen Artikeln abzuschreiben, liebe Journalist_innen, ist das Recherche ?
Meint ihr, ihr habt dann etwas "richtiges" geschrieben ?
Was macht euch so sicher ?
Könnt ihr das begründen ?

Nein.

Es bleibt die Aufgabenstellung, zu wissen, warum man etwas so oder so darstellt.

Wissen das die Journalist_innen ?

Und wenn ja - woher wissen sie es ?

Können sie sich tatsächlich auf die Aussage von TS-Menschen berufen,
die das so genau gesagt haben, was sie schreiben ?
Oder schreiben sie nur das, was sie in anderen Artikeln gelesen haben,
oder was sie "meinen" ?

Wenn sie das schreiben was sie "meinen", sollten sie "Kommentar" über ihren Bericht schreiben,
oder nicht ?

Leider kann FYG nie den Hinweis auf einen Kommentar in Berichten über TS-Menschen lesen.

Also haben diese Artikel den Anspruch, allgemeingültige Wahrheiten zu verbreiten.

Kann dieser Anspruch erfüllt werden, wenn ich als Journalist_in nicht sicher bin,
über was ich da überhaupt schreibe ?

Kann ich ein Thema beschreiben, dass ich weder recherchiert habe,
noch kenne ?

Kann ich über einen Menschen berichten,
dessen eigene Aussage ich nicht zur Verfügung habe,
und ich meine trotzdem zu wissen,
wie dieser Mensch denkt und fühlt,
und darf ich diese, meine Meinung,
als Wahrheit in meinem Artikel wiedergeben ?

Oder sollte ich doch besser dazu schreiben:
meiner Meinung nach (m.M.n.) ?

Schreibe ich über etwas, über dass ich Bescheid weiß ?

Oder wiederhole ich nur Aussagen, die ich nicht geprüft habe ?
Immer und immer wieder ? Seit Jahren ?



Ein Junge flog mit seinem Modellflugzeug über den Sportplatz.


Was ist damit gemeint ?
Wie sollen das Leser verstehen, die nicht wissen, dass ein Modellflugzeug gemeint ist,
dass eine Spannweite von 1.40m hat und nicht ein Modellflugzeug,
dass im Maßstab 1:2 sogar manntragend sein könnte ?
Wie sollen sie aus diesem Satz ableiten, dass der Junge nicht im Flugzeug saß ?
Wenn das die Journalist_innen nicht wissen,
und daher gleichzeitig diese Informationen nicht mitliefern können, wird ein Lesser,
der nicht weiß, was Modellflugzeuge überhaupt sind, bzw. wie groß denn dieses Flugzeug sein soll,
annehmen, dass der Junge über den Platz flog.
Ein Leser muss auch nicht wissen, dass es Fernsteuerungen gibt.


Genauso dumm ist ein Leser, ein Konsument einer Nachricht wie:

Aus Alex wurde Alexa

Konnte Alexa zaubern ?
Was ist passiert ?
Wie wurde das bewerktstelligt ?
Kann man Geschlechter wechseln ?

"Wusste ich gar nicht, dass das geht....!" denkt sich der Leser.

Und er kommt zum Entschluss,
dass es sich hier um einen Mann handelt,
der sich "nur" verkleidet" und sein Genital "umoperiert" hat.

Dass Ergebnis seiner Logik ist ein umoperierter, verkleideter Mann.

Und ja - der Leser denkt auch noch,
dass dieser Mann einem Wunsch nachging, aus Lust und Laune,
weil er dass eben so möchte und besser findet.

Er liesst nichts von der Ursache:
Die Fernsteuerung (das Gehirngeschlecht)
und Erklärung, wie gross das Modell ist
(die Tragweite, das Ausmaß der Wirkung des Gehirngeschlechtes) fehlt.

Es fehlt die wesentliche Information,
den Sachverhalt richtig darzustellen.

Dazu werden dann noch Begriffe benutzt, die homonyme Bedeutungen haben,
also ein Begriff der mehrere Bedeutungen haben kann.

Das Wort Geschlecht lässt für den Leser offen, was gemeint ist.
Es kann ein biologisches Geschlecht sein, dass sich über die Reproduktionsfähigkeiten definiert,
(im Sinne der Definiton im Duden), oder ist das soziale Geschlecht gemeint ?,
also die Geschlechterrolle, oder das Geschlecht im Ausweis ?

In Bezug auf unseren Jungen ist der Begriff "Flugzeug" bereits dann ein homonymer Begriff,
wenn wir eigentlich damit ein Modellflugzeug meinen.
Meinen wir ein Modellflugzeug,
würden wir in einem Modellflugverein nicht missverstanden werden,
wenn wir schreiben:

"Ein Junge flog mit seinem Flugzeug über den Sportplatz."

Für den Konsumenten der Nachricht, der keine Modellflugzeuge kennt,
wird dieser Satz aber zu einer anderen Aussage:

Der Junge sitzt in einem Flugzeug - und fliegt und steuert die Maschine selbst.
Was sollte er auch anderes denken ?

Innerhalb des TS-Diskurses haben wir homonyme Begriffe wie:
Geschlecht, Frau, Mann, männlich, weiblich

Mit diesen Worten können wir den Leser nicht aufklären,
dass der Wunsch, nicht per se einfach "so da ist",
sondern, dass dieser ein Ergebnis der Tatsache ist,
dass eine sogenannte TS ein weibliches oder männliches Gehirngeschlecht hat,
und diesem folgt, dass daraus der Wunsch erst entsteht.

Diese Person ist also in ihrer Ausführung passiv, nicht aktiv.

Desshalb ist sie kein Täter, sondern Opfer ihrer Umstände.

Dies ist auch unabhängig dazu wichtig,
dass diese Umstände keine negative Bedeutung haben

Dieser Punkt ist wesentlich, um Diskriminierung zu vermeiden.

Liebe Journalist_innen, schreiben Sie über Dinge,
auch in anderen Sachbereichen, von denen sie eigentlich gar nichts wissen ?
Nein ?
Sie recherchieren ausführlich, damit sie kein anderer
diskreditiert und sagt:
"Was haben Sie denn hier für einen Unfug geschrieben ?"

Warum arbeiten sie bei Artikeln, wenn es um TS geht, nicht sorgfältig ?

Prangert dies niemand an ?

Haben Sie dass Gefühl,
dass da sowieso niemand sich aufregt,
und sie im Prinzip schreiben können was sie wollen ?

Ihr Medienhaus hat das sowieso schon immer abgesegnet,
auch bei anderen Journalist_innnen ?

Haben Sie sich noch nie gewundert, warum hier so ein großer Freiraum besteht,
über Dinge zu schreiben, die nichts als Meinungen sind,
und die als Wahrheit verkündet werden `?

Hat Sie das als Journalist_in noch nie gewundert ?

Geht bei Ihnen da nicht eine Warnlampe an ?

Sind sie Journalist_in ?

Oder sind sie Meinungsvervielfältiger ?

Meinungsverteiler ?

Oder sind sie jemand,
der seinen Beruf ernst nimmt ?
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1. Vorwort zu den Grundpfeilern des Sachverhaltes

Postby Freeyourgender » Thursday 12. February 2015, 15:21

Die Grundpfeiler des richtigen Sachverhaltes,
sollen hier dargestellt werden.

Diese führen, wenn sie mit anderen Worten übersetzt
und beschrieben
werden,
immer zu einer richtigen Darstellung des Sachverhaltes.
Die Beschreibung des Sachverhaltes ist desshalb wichtig,
da die Begriffe, die den Sachverhalt in Kurzform beschreiben könnten,
nicht vorhanden sind.
(siehe Artikel oben: "Flugzeug", "Geschlecht")
Wenn aber der Sachverhalt verstanden wurde,
kann eine Beschreibung auch mit homonymen Begriffen dazu führen,
den Sachverhalt richtig darzustellen.

Es ist aber nicht möglich, den Sachverhalt verkürzt in "Fragmenten" darzustellen:
Beispiel: "Aus Alex wurde Alexa"

Ein Beispiel, wie es richtig ist, hat das Bayerische Fernsehen gezeigt:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=552#p897

Verbale Unsauberkeiten und/oder kein vorhandenes Wissen der Grundpfeiler des Sachverhaltes,
führen zu Formulierungen, die ein völlig entgegengesetztes Bild skizzieren,
und damit zu einer kompletten Fehleinschätzung beim Leser,
und zu einem verzerrten Bild des Sachverhaltes.
Die Gefahr, dass Menschen dadurch diskriminiert werden,
ist sehr hoch.
Diese Gefahr zu vermeiden ist einfach dadurch schon gegeben,
indem der Sachverhalt so dargelegt wird, wie er ist.

Sachverhalte falsch formuliert, und Vorsatz unterstellt,
führen zur Annahme, das gelogen wird.
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=567

Wer weiter lügen möchte, soll mit seinem Gewissen zurechtkommen,
aber auch die Folgen, die diese Lügen haben können,
Transphobie und Homophobie zu fördern,
muss sein Gewissen dann schultern.

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=573

Wer nicht weiter lügen möchte,
und dem an einer richtigen Darstellung liegt,
hält sich bitte an diese Grundpfeiler.

FYG zieht sich diese Dinge nicht aus den Fingern,
sondern sie gehen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück,
und aus jahrelangem Kontakt mit TS-Menschen,
jeglicher Coleur,
aus jahrelanger ständiger Kommunikation mit diesen Menschen.

Journalist_innen greifen also hier auf Sachverhalte zurück,
die einer genausolangen Recherche entsprechen würden,
als hätten sie selbst diese recherchiert.

Natürlich können Journalist_innen auch selbst recherchieren,
und auch selbst in einen Modellsportclub-Verein auf einen Platz gehen,
um zu lernen, wie und wann ein Modellflugzeug fliegen kann,
oder mit TS-Menschen sprechen,
um zu lernen,
warum TS-Menschen so denken, handeln und fühlen,
wie sie denken, handeln und fühlen.

Oder sie sind ein Journalist der so weiterschreibt:

"Ein Junge flog mit seinem Flugzeug über den Sportplatz."

Dann dürfen Sie sich aber auch dann nicht wundern,
wenn sie Leser falsch verstehen.

Natürlich könnte es auch sein, dass Sie das möchten,
diese Option ist ja auch möglich, oder ?
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2. Vorwort zu den Grundpfeilern des Sachverhaltes

Postby Freeyourgender » Thursday 12. February 2015, 16:17

Die Grundpfeiler stellen den logischen Background dar,
der, wenn auch mit anderen Worten beschrieben wird,
zu einer richtigen Erklärung führt.

Hier liegt die Betonung auf "beschreiben".
Verkürzte "Satzfragmente", die jeglicher Information beraubt sind,
die nötig sind, um den Sachverhalt zu verstehen,
sind damit nicht gemeint:
"Aus Alex wurde Alexa",
erklärt gar nichts, beschreibt nichts, und ist wahr, falsch, oder unverständlich,
es ist alles was derjenige hineininterpretieren möchte,
der mit diesem Satz-Fragment konfrontiert wird.

Da Artikel über TS-Menschen,
aber eine (nur scheinbare?) Aufklärungsbeschreibung für den Nichtwissenden liefern,
der sich hier über Menschen informieren möchte,
sind sie brandgefährlich, da sie ein völlig falsches Bild zeichnen.

Oder der Artikel wird als Comedy, Satire oder Kommentar gekennzeichnet.
Wenn wir über Paulchen Panther, Tom und Jerry, Tick, Trick und Track berichten,
wäre diese Art der Berichterstattung durchaus legitim.

Hier geht es aber um Menschen, die evt. Gewalt erfahren müssen, aufgrund ihrer Beschaffenheit,
die angeblich desshalb bereits sonderbar ist, weil sie außerhalb von Normen liegt,
die andere als Norm für sich beanspruchen.

Diese Gewalt gilt es durch Erklärung zu verhindern, und ja,
dieses Vorwort ist auch hier nötig, im Artikel um die Grundpfeiler,
denn es kann gar nicht oft genug erwähnt werden, um was es hier geht:
Nicht um "ordentliche" Artikel, sondern um Gewaltprävention durch
Richtigstellung, und das gilt auch für den Täter-Opfer-Tausch,
der die Folge einer Berichterstattung ist, und der nach einer Tat dann stattfindet:
Der Täter musste ja so handeln, denn die transphoben Gefühle, die er zu "ertragen" hatte,
oder "tolerieren"..., hat ja der andere Mensch in ihm erzeugt,
durch seine aktive Entscheidung, so aufzutreten, wie er auftgetreten ist.

TS-Menschen werden meist so dargestellt, dass sie selbst schuld sind, an ihrem Schicksal,
sie hätten es ja "anders machen" können, sich anpassen usw.

Nein, dass sind sie nicht, ein Rollstuhlfahrer kann auch nicht dafür schuldig gesprochen werden,
dass er nicht aus dem Rollstuhl sprang, bevor ihn das Auto erfasst hat.

Wir müssen lernen, wie die Zusammenhänge wirklich sind.

Liebe Journalist_innen,
leider können diejenigen, die ihr Leben verloren haben,
nicht mehr sprechen.

Vielleicht würden sie das tun, wenn sie könnten,
vielleicht sogar mit Ihnen.

Transphobie, sehr verwandt mit Homophobie,
muss immer vorgebeugt werden,
wenn TS-Themen verhandelt werden.
Und wenn Sie über TS-Themen schreiben,
liebe Journalist_innen,
dann verhandeln sie diese Themen in der Gesellschaft.
Ob sie das wollen oder nicht.

Und wenn sie darüber falsch und oberflächlich schreiben,
entsteht eine Mitschuld,
mindestens aber eine verpasste Gelegenheit,
so aufzuklären,
dass Transphobie und Homophobie im Ansatz bereits bekämpft werden kann,
bereits beim Lesen ihres Artikels.

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=573
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Grundpfeiler des Sachverhaltes

Postby Freeyourgender » Thursday 12. February 2015, 16:42

Grundpfeiler des Sachverhaltes


Es ist deutlich zu machen,
dass:

1.
Der Umstand, in dem sich TS-Menschen befinden, angeboren ist.
Ihr Gehirngeschlecht ist ihnen gegeben. Wurde pränatal so angelegt.
(Die Unterlassung dieses Hinweises führt zu einer Falschzuweisung des Geschlechts)

2.
Das jeder Wunsch, diesem Umstand folgt.
(Hinweise auf Wünsche, ohne Benennung der Ursache sind Falschdarstellungen)

3.
Folge-Wünsche sind z.B.
Wechsel der Geschlechterrolle (des sozialen Geschlechtes)
Jegliche Art von Angleichungen des Körpers,
dazu gehört auch die operative Angleichung des Genitals

4.
Wenn das Genital gemeint ist, ist dies als Genital zu bezeichnen,
nicht als Geschlecht.
Bedeutet z.B. genitalangleichende Operation, nicht: geschlechtsangleichende Operation

5.
Pronomen, die sich auf das Hebamengeschlecht beziehen, sind falsch.
Eine Frau wird als Frau bezeichnet. Immer.

6.
Hinweise wie "wurde als Mann" geboren sind falsch.
Es war eine Frau, aufgrund ihres Gehirngeschlechtes.
Diese Frau wurde mit männlichem Genital geboren.

7.
Redewendungen: "Sie lebt heute "als" Frau", sind falsch.
Sie tut nicht so, sondern sie IST.
Richtig: Sie lebt heute auch in ihrer sozial richtigen Geschlechterrolle.

8.
Aus Alex wurde Alexa - Aus x wurde y - ist falsch.
Alexa gab es von Geburt an, sie wurde nur aufgrund ihres Genitals männlich gelabelt,
und als Mann erzogen. Hier trifft "als" zu. Sie war ja keiner.

9.
Sexuelle Präferenzen beziehen sich nicht auf das Genital, sondern auf das Gehirngeschlecht.
Eine Frau mit männlichem Genital ist nicht schwul, wenn sie einen Mann begehrt.
Ein Mann ist nicht schwul, wenn er eine Frau begehrt, die mit männlichem Genital geboren wurde.
Eine Frau mit männlichem Genital, die sich zu einer Frau hingezogen fühlt, ist lesbisch.
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ZEIT-ONLINE Blog-Artikel Juli 2009

Postby Freeyourgender » Wednesday 18. February 2015, 15:24

In einem Leserartikel-Blog auf ZEIT ONLINE
http://bit.ly/1ARWUSo
werden die ständigen Falschdarstellungen im Juli 2009 angeprangert,
leider nur ein Leserartikel-Blog, nicht von der ZEIT selbst verfasst,
dass wäre zu schön.

Im Blog heißt es, und dass ist in FYG-konformer Sprache verfasst, bereist Juli 2009, Zitat:

"Dabei ist die Wahrheit ganz einfach
- transsexuelle Mädchen und Frauen sind schlichtweg
und waren immer Mädchen und Frauen mit einem Penis und Hoden, transsexuelle Männer hatten das Unglück,
mit Eierstöcken und Scheide geboren zu werden -
denn das unveränderliche Geschlecht ist zwischen den Ohren - im Gehirn."



Gelernt haben sie aus diesem Leserblog-Artikel nichts- wie man hier sehen kann,
ein Artikel aus ZEIT WISSSEN, aus dem April 2013:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=289&t=561#p917



Nachfolgend der Leserblogartikel im Zitat:

Transsexualität - für Journalisten ein Tabu?
Von Bad Hair Days 20.07.2009, 14.12 Uhr
http://badhairdaysandmore.blogspot.de

Wann immer über betroffene Personen oder den Umgang von Gesellschaften mit Transsexualität berichtet wird, wimmeln die Artikel von faktischen Fehlern und beleidigenden Darstellungen. Warum ist das so?

Die Existenz von Transsexualität durchkreuzt Unmengen von Weltbildern.
- Die biblische Dichotomie in Mann und Frau - Mann und Frau werden nahezu wie zwei unterschiedliche Spezies behandelt. Sie findet sich immer dann gerne in der Öffentlichkeit, wenn über "familiäre Werte" geredet wird.
- Die freudsche Psychoanalyse, welche die Psyche eines Menschen am Vorhandensein eines Phallus definiert (Penisneid)
- Die feministische Grundhaltung, der einzige Unterschied zwischen Mann und Frau sei die Erziehung durch Eltern und Umwelt
- Der Biologische Determinismus, z.B. anhand von Chromosomenpaaren (XX = Frau, XY = Mann)

Und so bleibt für jede Person, deren Weltbild sich so begründet, nur eine Erklärung übrig: transsexuelle Menschen müssen an einer Geisteskrankheit leiden oder sexuell Motiviert sein. Auch Journalisten sind nur Menschen und so taucht dies in letzter Konsequenz dann auch in der Berichterstattung auf.

Dabei ist die Wahrheit ganz einfach - transsexuelle Mädchen und Frauen sind schlichtweg und waren immer Mädchen und Frauen mit einem Penis und Hoden, transsexuelle Männer hatten das Unglück, mit Eierstöcken und Scheide geboren zu werden - denn das unveränderliche Geschlecht ist zwischen den Ohren - im Gehirn.

Und wie sehen diese Fehler aus?
Es beginnt schon mit der Grundannahme, dass eine Transsexuelle Person einmal einem anderen Geschlecht angehörte, ja dieses sogar das "wahre" Geschlecht sei.
"Kim war einmal Tim", "Kim wurde geboren als Tim", "Als Kim noch Tim war..." usw.
Niemand wird mit einem Namen geboren, er wird vergeben. Zuerst sagt der Hebammenblick auf die Genitalien, welchen Geschlechts das Kind sei, dann wird von den Eltern ein passender Name ausgesucht. Die Benennung als Tim war so gesehen ein schlichter Fehler, der später ausgeglichen wurde. Wie ein falsches Etikett.

Die Rede von der "Geschlechtsumwandlung"

Das Geschlecht sitzt im Gehirn - es legt fest, wie man seinen Körper erfährt, und mit welchem Geschlecht man sich von der ersten Sekunde an identifiziert. Dieses Geschlecht ist nicht wandelbar. Es ist nicht auszuschließen, dass sich irgendwann einmal OP Techniken entwickeln, die das Gehirn entsprechend umbauen können, doch solch grundlegende Eigenschaften eines Menschen durch Operationen zu verändern, sollte auch für nicht Betroffene klar eine Horrorvorstellung sein. Bei rechtzeitiger Hilfe, wie bei Kim, ist alles was Chirurgisch erfolgen muss, eine Anpassung eines kleinen Teil des Körpers, der nicht zur neuronalen Vernetzung im Gehirn passt. Bei transsexuellen Menschen, die in eine falsche Pubertät gezwungen wurden, kommen häufig jedoch chirurgische Interventionen hinzu, um dies Schäden wieder auszugleichen.

Transsexualität ist extrem selten.

Diese Behauptung wird gerne mit Zahlen untermauert, die sich streng an erfolgten Operationen orientieren und noch zu einer Zeit erhoben wurden, als kaum Menschen zu dieser Operation Zugang finden konnten.
Tatsächlich zeigt eine realistische Berechnung für die Anzahl der Menschen, die eine entsprechende, Genital angleichende, Operation hatten, für die USA einen kaum gehörten Wert von 1:2500 - die tatsächliche Anzahl Betroffener dürfte aber etwa um das fünffache Höher liegen, da viele Betroffene aus verschiedenen Gründen die Angleichung nicht Möglich ist. Da Anzahl Betroffener Personen lieg also deutlich über der z.B. von Multipler Sklerose Betroffener. Während aber für MS Betroffene eine solide Forschungsbasis und medizinische Infrastruktur bereitsteht, wollen sich am TS Thema kaum Menschen "die Hände schmutzig machen" - weil da wieder die oben genannten gesellschaftlichen Weltbilder in Frage gestellt werden.
Das Problem ist, dass es für Betroffene extrem Schwer ist, überhaupt kompetente Hilfe zu finden, geschweige denn rechtzeitig, bevor die falsche Pubertät den Körper unwiederbringlich verunstaltet (Hiervon sind transsexuelle Frauen stärker betroffen als transsexuelle Männer)

Transsexualität ist eine sexuelle Orientierung

Viele sind in dem glauben, transsexuelle Menschen seien "übertrieben" Homosexuelle. Selbst wenn es in den Artikeln nicht ausdrücklich gesagt wird, kommt es oft durch die Bebilderung eines Artikels mit verkleideten Männern an Homosexuellen-Anlässen zum Ausdruck. Einfach nur Bilder eines Mannes oder einer Frau zu zeigen, wäre ja auch zu langweilig? Tatsächlich gehört zur Voruntersuchung, die oft bis zu zwei Jahre dauert, der Ausschluss einer homoerotischen Motivation. Ein homosexueller Mensch, der meint, seine Orientierung würde besser passen, wenn er im anderen Geschlecht lebt, würde sich durch den Prozess erst zu einer transsexuellen Person machen - so dass weder die Identität noch das Körpergefühl mit dem nun weitestgehend dem anderen Geschlecht entsprechenden Körper zusammenpassen würde.

Transsexualität ist eine Geisteskrankheit

Von Seiten der Psychologie wird seit mehr als 80 Jahren geforscht, was denn nun einen Mann eine Frau sein lassen will (die Frage nach der Frau, die Mann sein will, wird nicht gestellt, vgl. "Penisneid"). Jede Ursache die man einmal angenommen hat (z.B. die übersteigerte Homosexualität, Sonderform der Schizophrenie, Sonderform des Borderline Syndroms usw... ) ist heute nicht nur wiederlegt, sondern sollte die Motivation diesen ursprünglichen Leiden entspringen, wird die Diagnose Transsexualität gar nicht gestellt. Dabei gilt bis heute nur die Differentialdiagnose... alle möglichen Ursachen in einem psychologischen Leiden werden ausgeschlossen, nur wenn sich herausstellt, dass sie psychisch völlig stabil und Gesund ist, wird sie zu den Medizinischen Maßnahmen zugelassen. Aus diesem Grund allerdings wird die Diagnose noch immer von Psychologen gestellt und findet sich Handbüchern als psychologische und in der aktuellen Formulierung diffamierenden Einträgen.
Aus diesem Grund gelten auch Psychologen als Experten, wenn es um das Thema geht, und werden dann in Fachbeiträgen als solche zitiert - und die können nicht aus ihrer Haut, ignorieren die jahrzehntelangen Fehlschläge und reden nach wie vor gerne von einer Entwicklungsstörung, oder in den Fachbüchern von einer Identitätsstörung - für ein körperliches Phänomen.
Tatsächlich ist die Hirnforschung in den letzten zwei Jahrzehnten mit Zahlreichen Studien dahinter gekommen, dass transsexuelle Frauen ein weibliches Gehirn und weibliche Reaktionen haben, und transsexuelle Männer ebenso Männliche. Diese Bereiche des Gehirns werden in der 4.-8. Schwangerschaftswoche durch Geschlechtshormone geprägt. Es ist also eine neurologische Normabweichung. Dies zeigt auf, dass die Psychologen und Psychoanalytiker stets die falsche Frage gestellt haben. Die richtige lautet: "Warum will ein Mädchen eine Vagina und keinen Penis und Hoden (und sekundäre falsche Geschlechtsmerkmale)".

Transsexuelle, Transgender und Transvestiten werden wild vermischt.

Transvestiten sind Personen, die aus unterschiedlichsten Motivationen heraus Kleidung des für sie anderen Geschlechts tragen wollen. Auch Transvestiten fußen nicht in einer sexuellen Orientierung und die überwiegende Mehrheit ist heterosexuell. Und fühlen sich im Normalfall auch als dass, als was sie im Alltag erkannt werden.

Transgender ist ursprünglich einmal als Begriff für Menschen, die Rund um die Uhr in der anderen Geschlechtsrolle, aber ohne körperliche Anpassungen leben wollen. Mittlerweile steht der Begriff aber für die Menschen, die eine zwischengeschlechtliche Identität haben und auch im medizinischen Handlungsbedarf zwischen Transvestiten und Transsexuellen stehen.

Transgender wird auch gerne als Überbegriff für alles, was nicht für ein eindeutiges, ganzheitliches Geschlecht spricht, verwendet. In dieser Funktion schließt es sowohl Transsexualität als auch Intersexualität mit ein, wogegen sich beide Gruppen aber gerne wehren.

Welche Fehler sollten Journalisten nun vermeiden?

Falsche Personalpronomen und Namen verwenden.

Es gibt derzeit nur eine Person, die Aussagen kann, was eine Person für ein Geschlecht hat, und welche Personalpronomen und welcher Name sie treffend Kennzeichen. Deshalb können auch nur diese richtig sein und sollten auch für Erzählungen aus der Vergangenheit genutzt werden. Dabei ist es unerheblich ob nun eine Diagnose vorliegt oder, wie es aktuell in den journalistischen Richtlinien erfolgt ist, eine Genital angleichende Operation für die korrekte Benennung zu fordern.

Formulierungen vermeiden, die implizieren, das fälschlich festgestellte Geschlecht sei das Wahre, z.B.
"War einmal ein Mann", "Wurde als Tim geboren", "ist als biologischer Mann geboren" "ist als Mann geboren" "Mann zu Frau Transsexuelle", "Achim will eine Frau sein" und vergleichbares.
Wenn eine Frau nach außen ein Leben als Mann geführt hat, so war sie doch nie einer. Auch wenn Betroffene diese Formulierungen gerne übernehmen.
Statt "War einmal ein Mann" währe korrekt: "Spielte die männliche Rolle".
Statt "Wurde als Tim geboren" währe korrekt: "wurde Tim genannt".
Statt "Biologischer Mann" oder "als Mann geboren": "Wurde das männliche Geschlecht zugewiesen".
Statt "Mann zu Frau Transsexuelle" : "transsexuelle Frau".

Und ein Vorschlag. Die "Experten" die weiter auf einer psychologischen Ursache beharren, doch bitte einmal mit dem aktuellen Forschungsstand in der Neurobiologie und dem mehr als 80 jährigen, stetigen Versagen bei der Suche nach einer psychologischen Ursache konfrontieren. Hier wird die Psychologie zur Esoterik gemacht - und warum? Um die Eingangs genannten Weltbilder zu schützen.

Dabei ist die Wahrheit so einfach.

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Der Waldschlösschen-Appell

Postby Freeyourgender » Thursday 23. April 2015, 14:53

bitte unterzeichnen:

Der Waldschlösschen-Appell, Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen
http://www.der-appell.de

Erstunterzeichner_innen:

Ulrike Anhamm, phenemonelle.de • Bernd Aretz, Nationaler Aids Beirat, Offenbach • Sabine Arnolds, Chefredakteurin phenomenelle.de, Köln • Martin Arz, Hirschkäfer Verlag, München • Axel Bach, Journalist, Köln • Jim Baker, Querverlag, Berlin • Markus Bechtold, Vorstand BLSJ, Frankfurt • Rüdiger Becker, Berlin • Dr. Christian Beese, Chefredakteur inQueery.de, Köln • Dr. Dr. David Berger, Buchautor/Chefredakteur MÄNNER, Berlin • Dr. Klaus Berndl, Berlin • Jörg Böhm, Autor, Köln • Annette Bolz, Journalistin/Dozentin, Hamburg • Thomas Bovermann, Journalist/Bürgerrechtler, Grevenbroich • Heide Marie Breer, Freie Journalistin, Köln • Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen BLSJ • Bundestiftung Magnus Hirschfeld, Berlin • Sandrine Castelot, Sprachcoach, Berlin • Dr. Kevin Clarke, Publizist, Berlin • Peter Clasen, TV Spielfim • Deutsche AIDS-Hilfe • Corinne Douarre, Sängerin, Berlin • Albert Eckert, Berlin • Claus Eschemann, Koordinator Anlaufstelle HIV+ am Arbeitsmarkt, Berlin • escape, Lesbenmagazin, Hamburg • Jan Feddersen, Autor/Redakteur TAZ, Berlin • Karen-Susan Fessel, Schriftstellerin, Berlin • Nicholas Feustel, georgetown media, Hamburg • Bastian Finke, MANEO, Berlin • Ulrike Fischer-Heiland, Journalistin, Hamburg • Matthias Freihof, Schauspieler/Regisseur • Wolfgang Frey, Herausgeber tuckenalarm.com, Heiligkreuz Schweiz • Peter Fuchs, editor in chief BRASH.de, Berlin • Bernd Gaiser, Lebensort Vielfalt, Berlin • Konstanze Gerhard, lesben.org, Kiel • Malte Göbel • Dr. Thomas Grossmann, Hamburg • Thomas Hackenberg, Moderator, Köln • HAJO, Veranstaltungsmagazin, Kiel • Peter Hedenström, Berlin • Dr. Frank Heibert, Berlin • Boris Henn, Executive Producer RTL Television, Köln • Tino Henn, Geschäftsführer Bruno Gmünder Verlag, Berlin • Andreas Hergeth, Chefredakteur DU&DU, Berlin • Hirschkäfer Verlag, München • Michael Höfner, GMfilms • Thomas Jonigk, Schriftsteller • Dirk Jung, Freier Journalist, Köln • Thanassis Kalaitzis, Berlin • Jörg Karweick, Berlin • Ulli Klaum, Akademie Waldschlösschen • Nicole Koenecke, Vorstand BLSJ, Hamburg • Hans-Hermann Kotte, Berlin • Johannes Kram, Nollendorfblog.de, Berlin • Jürgen Kramer, Radio Zusa Uelzen • Dr. Tilman Krause, Redakteur, Berlin • Elmar Kraushaar, Berlin • Marco Kreuzpainter, Regisseur, Berlin • Stephanie Kuhnen, Chefredaktion L-MAG • Lesben und Schwulenverband LSVD, Bundesverband • Helmut Lotz, Edition diá, Berlin • Florian Ludewig, Komponist • Dirk Ludigs, Redakteur, Berlin • Angelina Maccarone, Regisseurin • MANEO • Brigitte Maniatis, Osterode am Harz • Tobias Bonn, Die Geschwister Pfister • Christoph Marti, Die Geschwister Pfister • LeTRA, Lesbenberatungsstelle • Maximilian Moll, Regisseur, Berlin • Martin Munz, Vorstand BLSJ, Hamburg • Robert Niedermeier, Freier Journalist, Berlin • Dennis Pfeiffer-Goldmann, Vorstand BLSJ, Frankfurt • Queer.de, Köln • Ines Pohl, Chefredakteurin TAZ • Janek Rauhe, Freier Journalist, Mainz • Rolf Redlin, Hamburg • Martin Reichert, Autor/Redakteur TAZ, Berlin • Dr. Philipp Riehm, Professor für Medienmangement, Hamburg • Marianne Rosenberg • Roland Rödermund, Redakteur, Hamburg • Dr. Dirk Sander, Deutsche Aidshilfe e.V. • Martin Schacht, Berlin • Bernd Schachtsiek, Vorsitzender Völklinger Kreis, Berlin • Axel Schock, Berlin • Falk Schreiber, Redakteur • Paul Schulz, stellv. Chefredaktion MÄNNER • Anna Schwarz, photography, Berlin • Schwulenberatung Berlin • Pamela Selwyn, Berlin • Prof. Dr. Volkmar Sigusch, Frankfurt • Wieland Speck, Internationale Filmfestspiele , Berlin • Ulf Spengler, Berlin • Boris Steinberg, Sänger/Musiker • Renee Steinhoff, Geschäftsführerin/Bildungreferentin, Hannover • Hans Stempel • Andreas Struck, Berlin • Volker Surmann, Autor/Verleger, Berlin • Dieter Telge, Berlin • Gregor Tholl, Berlin • Alexander v. Beyme, Freier Journalist/Blogger • Jo van Nelsen, Autor, Frankfurt • Petra Vierecke, Hamburg • Boris von Brauchitsch, Berlin • Alexander von Streit, Chefredakteur Wired • Florian Weghorn, Co-Direktor Internationale Filmfestspiele, Berlin • Christian Weibezahn, Fernsehjournalist, Berlin • Dr. Stephan Weichert, Professor für Journalistik u. Medienforschung, Hamburg • Gerhard Winterle, RAMPENSAU, Berlin • Dr. Thomas Wohlfahrt, Intendant Literaturwerkstatt, Berlin • Lisa Zenner, Berlin • Daniela Zysk, Geschäftsführerin phenomenelle media GbR, Köln
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