30. Juni 2017 - Bundestag debattiert über #ehefueralle

30. Juni 2017 - Bundestag debattiert über #ehefueralle

Postby Freeyourgender » Thursday 29. June 2017, 11:00

Vorwort von FYG:
Interessant sind für FYG die Argumentationen in den Reihen der Union, die die ELP (eingetragene Lebenspartnerschaft) heute lobpreisen,
diese stützen, diese für gut heißen, diese als ausreichend und passend anpreisen, genau aus den Reihen,
die die ELP bis aufs Messer bekämpft haben (als Pakt mit dem Teufel bezeichnet haben), erklingt diese Haltung doch mehr als unglaubwürdig.
Diejenigen, die heute gegen die Eheöffnung stimmen, waren damals auch gegen die ELP, sie sollen nicht so tun, als ob sie die ELP gut fänden,
und ihren Heiligenschein abnehmen, das ist Heuchelei. Gegner der Eheöffnung waren Gegner der Lebenspartnerschaft.
Es sind Gegner der LGBT-Bewegung. Nichts anderes.
Dazu passt auch die Ignoranz, verstehen zu wollen, das "verpartnert" in einem Dokument eben nicht "verheiratet" bedeuten soll,
sondern differenzieren, stigmatisieren, separieren, diskriminieren.


Auslöser der Debatte, Angela Merkel's Aussage in einer Talk-Show mit der Zeitschrift "Brigitte":
Sie formuliert auf eine Anfrage aus dem Puplikum,
dass die Frage der Eheöffnung eine Gewissensfrage ist,
und löst somit den Fraktionszwang der Union (bzw. auch den Koalitionsvertrag mit der SPD) in diesem Punkt auf.
Hier im Videoausschnitt bei Min 2:28 "...dass es eher in Richtung einer Gewissensentscheidung ist, als dass ich..."




Stefan Niggemeier schreibt dazu auf Spiegel Online:
"Merkel und die Ehe für alle - Die Respektlose"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-ja-zur-ehe-fuer-alle-nicht-aus-ueberzeugung-a-1155042.html

Freeyourgender wird über das Ergebnis der Bundestagsdebatte am Freitag (morgen) hier berichten.
Drücken wir den Menschenrechten morgen die Daumen, keine Diskriminierung mehr für Deine Sexualität.

Das christliche Werte gegen eine Öffnung der Ehe sprechen sollen, hab ich noch nie verstanden.
Wo ist hier die Liebe, Nächstenliebe, Fürsorge für den Menschen, als höchste Werte der Christenheit?
Dass diese Liebe, Nächstenliebe nicht gegeben wird, weil Christen gegen die Ehe für alle sind,
wiederspricht ihren eigenen Grundsätzen. (bigottes Denken)

Das meistgenannte Argument der Konservativen: Schutz der Ehe und Familie lt. Grundgesetz
Nur: Ehe ist nicht definiert. Es ist nicht definiert, wer die Ehe schließt. Wer schützenswert ist.
Die Konservativen unterstellen, dass dies nur ein Paar Mann/Frau sein könne, dies ist aber falsch,
denn das Grundgesetz liefert diese Definition Frau/Mann nicht mit, sondern spricht nur von Schutz
von einer Ehe genannten Lebensgemeinschaft.
Daher auch das Ergebnis des Bundesverfassungsgerichtes, dem die Politik aber bis heute nicht gefolgt ist:

"Das Grundgesetz selbst enthält keine Definition der Ehe, sondern setzt sie als besondere Form menschlichen Zusammenlebens voraus.
Die Verwirklichung des verfassungsrechtlichen Schutzes bedarf insoweit einer rechtlichen Regelung, die ausgestaltet und abgrenzt,
welche Lebensgemeinschaft als Ehe den Schutz der Verfassung genießt. Der Gesetzgeber hat dabei einen erheblichen Gestaltungsspielraum,
Form und Inhalt der Ehe zu bestimmen."








7:30 Uhr, Freitag, 30. Juni 2017: Bild Feedback kurz vor der Debatte im Bundestag über die Eheöffnung (8:00 Uhr, Freitag 30. Juni)
zur Maybrit Illner Talkshow "„Scheidungsgrund: Ehe für alle – das Ende der Großen Koalition?“
die am Vorabend, 22:20 bis 22:40 Uhr, Do 29. Juni 2017 ausgestrahlt wurde:
Illner-Talk zur Homo-Ehe - "16-Jähriger führt Ehe-für-alle-Gegner vor"
Untertitel: SPD-Oppermann: „Merkel hat sich verzockt“
http://www.bild.de/politik/inland/talkshow/illner-homo-ehe-52386228.bild.html

Anm.: FYG: Die Gleichstellung und Eheöffung ist eine Maßnahme, Sexualität als politische Kategorie aufzuheben,
die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare (genauer: gleichgenitale Paare, denn das Genital beschreibt kein Geschlecht) als "Homo-Ehe" zu bezeichnen,
separiert und differenziert über die körperliche Ausprägung, die Verwendung des Begriffs Homo-Ehe muß unterbleiben,
wenn nicht weiter Menschen von Menschen separiert werden sollen.































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30. Juni 2017 - Bundestag öffnet die Ehe

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 09:33

393 JA Stimmen für die Eheöffnung

226 Nein Stimmen

4 Enthaltungen

Deutschland ist in der Modernität angekommen.

Danke für die Beendigung des beschämenden Status von Deutschland in dieser Frage.
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Begriff "Homo-Ehe" nicht mehr verwenden

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 09:53

An die Journalisten, Presse, an Dich:

Wer den Begriff "Homo-Ehe" weiter verwendet, spricht sich gegen eine Eheöffnung aus,
er stigmatisiert, separiert weiterhin Menschen.

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Wie stimmten die Parteien im einzelnen ab ?

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 10:36

Die Abstimmungsstatistik der Parteien auf die Frage:
Soll die Ehe in Deutschland geöffnet werden?

abgegebenen Stimmen gesamt: 623
mit Ja haben gestimmt - gesamt: 393
mit Nein haben gestimmt gesamt: 226
Stimmenthaltungen gesamt: 4

CDU/CSU
309 Mitglieder
75 Ja
226 Nein
4 Enthaltungen
5 nicht abgegeben


SPD
193 Mitglieder
192 Ja
0 Nein
0 Enthalten
1 nicht abgegeben

Die Linke
64 Mitglieder
63 Ja
0 Nein
0 Enthalten
1 nicht abgeben

B90/Grüne
63 Mitglieder
63 Ja
0 Nein
0 Enthalten
0 nicht abgegeben

Anm.:
Auch ohne die 75 Stimmen der Union wäre die Ehe mit 318 zu 301 Stimmen geöffnet worden.

Aber:
Hätten auch noch die 4 Enthaltungen und 5 nicht abgegebenen Stimmen der Union mit Nein gestimmt,
wäre die Ehe nicht geöffnet worden:
Das Ergebnis wäre dann 309 Jastimmen zu 310 Neinstimmen gewesen.

Und: Wäre dann aber noch die eine nicht abgegebene Stimme der Linken auf Ja entfallen,
hätte es ein Patt mit 310 zu 310 Stimmen gegeben.


Eine vollständige Auflistung, wie die einzelnen Abgeordneten abgestimmt haben,
ist in diesem SZ-Artikel zu finden:
http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-so-haben-die-abgeordneten-ueber-die-ehe-fuer-alle-abgestimmt-1.3567812

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Reaktionen der Medien zur Eheöffnung in Deutschland

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 11:17

Pressespiegel Snapshot um 11:10 Uhr am 30. Juni 2017
(alphabet. Reihenfolge)

Augsburger Allgemeine
"Bundestag stimmt für Ehe für alle, Merkel stimmt dagegen"
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Bundestag-stimmt-fuer-Ehe-fuer-alle-Merkel-stimmt-dagegen-id41888966.html

Bayerische Rundschau
"Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle"
http://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/Ehe-fuer-alle-im-Bundestag-Historischer-Beschluss-moeglich;art14268,2744297

Bayernkurier
keine aktuelle Meldung über die Eheöffnung um 11:10 Uhr, stattdessen ist dieser Artikel vorne auf der Webseite zu finden:
"HOMO-EHE - Verstoß gegen das Grundgesetz?"
https://www.bayernkurier.de/inland/26407-verstoss-gegen-das-grundgesetz/

Berliner Morgenpost
"Homosexualität - Bundestag beschließt "Ehe für alle" – Merkel stimmt dagegen"
https://www.morgenpost.de/politik/article211082345/Mehrheit-im-Bundestag-beschliesst-die-Ehe-fuer-alle.html

Berliner Zeitung
"Historisches Ja zur Ehe für alle „Sieg für eine offene und freie Gesellschaft“ "
http://www.berliner-zeitung.de/politik/historisches-ja-zur-ehe-fuer-alle--sieg-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft--27886262

Bild
"Bundestag sagt JA zur Ehe für alle"
http://www.bild.de/politik/inland/gleichgeschlechtliche-ehe/bundestag-entscheidet-ueber-ehe-fuer-alle-kampfabstimmung-52381314.bild.html

Br
"Ehe für alle" Bundestag gibt sein Jawort
http://www.br.de/bundestagswahl/ehe-fuer-alle-abstimmung-bundestag-100.html

Bunte
"Bundestag entscheidet - Ehe für alle: Diese Abstimmung ist ein echter Meilenstein!"
http://www.bunte.de/family/partnerschaft-und-familie/bundestag-entscheidet-ehe-fuer-alle-diese-abstimmung-ist-ein-echter-meilenstein.html

FAZ
"Bundestag beschließt „Ehe für alle“ – Merkel stimmt mit „Nein“ "
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gleichstellung-bundestag-beschliesst-ehe-fuer-alle-merkel-stimmt-mit-nein-15084396.html

Focus
"Bundestag beschließt Ehe für Homosexuelle - Merkel stimmt dagegen"
http://www.focus.de/politik/deutschland/plenardebatte-im-live-ticker-nach-vertrauensbruch-der-spd-jetzt-entscheidet-der-bundestag-ueber-die-homo-ehe_id_7295604.html

Frankfurter Rundschau
"Ehe für alle Merkel’sche Kehrtwenden"
http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/ehe-fuer-alle-merkel-sche-kehrtwenden-a-1305107

Fuldaer Zeitung
"Bundestag stimmt Ehe für alle zu - Kanzlerin stimmt dagegen"
http://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/bundestag-stimmt-ehe-fur-alle-zu-kanzlerin-stimmt-dagegen-MX6671691

Hamburger Morgenpost
"Historischer Beschluss Bundestag sagt Ja zur „Ehe für alle“ – Merkel stimmt dagegen"
http://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/historischer-beschluss-bundestag-sagt-ja-zur--ehe-fuer-alle----merkel-stimmt-dagegen-27885884

Kölnische Rundschau
"Bundestag Klare Zustimmung zur Ehe für alle – Merkel stimmt mit Nein"
http://www.rundschau-online.de/politik/bundestag-klare-zustimmung-zur-ehe-fuer-alle---merkel-stimmt-mit-nein-27886254

Leipziger Volskzeitung
"Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle"
http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/Bundestag-sagt-Ja-zur-Ehe-fuer-alle

Main-Echo
"Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle"
http://www.main-echo.de/ueberregional/topthemen/art493622,4709239

Main Post
"Bundestag sagt Ja zu "Ehe für alle" "
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/brennpunkte/Bundestag-sagt-Ja-zu-Ehe-fuer-alle;art112,9631805

Neues Deutschland
"Bundestag stimmt mit großer Mehrheit für Ehe für Alle"
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055855.bundestag-stimmt-mit-grosser-mehrheit-fuer-ehe-fuer-alle.html

ntv
"Interview mit Johannes Kahrs"Das war Merkels Schabowski-Moment" "
http://www.n-tv.de/politik/Das-war-Merkels-Schabowski-Moment-article19913911.html

Nürnberger Nachrichten
"393 Abgeordnete stimmen dafür: Ehe für alle kommt"
http://www.nordbayern.de/politik/393-abgeordnete-stimmen-dafur-ehe-fur-alle-kommt-1.6305458

Rheinische Post
"Die Ehe für alle gilt frühestens ab Herbst"
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/abstimmung-ueber-home-ehe-ehe-fuer-alle-gilt-fruehestens-ab-herbst-2017-aid-1.6916296

RTL Next
"Historische Entscheidung: Bundestag sagt Ja zur 'Ehe für alle' - Merkel stimmt dagegen"
http://rtlnext.rtl.de/cms/historische-entscheidung-bundestag-sagt-ja-zur-ehe-fuer-alle-merkel-stimmt-dagegen-4118483.html

Schleswiger Nachrichten
"Historische Entscheidung : Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle"
https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/bundestag-sagt-ja-zur-ehe-fuer-alle-id17183001.html

Spiegel
"Historische Entscheidung - Bundestag beschließt Ehe für alle - Merkel stimmt dagegen"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-beschliesst-ehe-fuer-alle-a-1155187.html

Sueddeutsche
"Bundestag beschließt die "Ehe für alle" "
http://www.sueddeutsche.de/politik/eil-bundestag-wird-ueber-ehe-fuer-alle-abstimmen-1.3567554

Tagesschau
"Historische Bundestagsentscheidung - Ehe für alle bekommt deutliche Mehrheit"
https://www.tagesschau.de/inland/ehefueralle-129.html

Tagesspiegel
"Bundestag beschließt Ehe für alle Konfetti für Volker Beck's Lebenswerk2
http://www.tagesspiegel.de/politik/bundestag-beschliesst-ehe-fuer-alle-konfetti-fuer-volker-becks-lebenswerk/20002056.html

taz
"Bundestag beschließt Ehe für alle - 393 Ja-Worte"
http://www.taz.de/Bundestag-beschliesst-Ehe-fuer-alle/!5425851/

Thüringer Allgemeine
"Nur zwei CDU-Abgeordnete aus Thüringen stimmen für die Ehe für alle"
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nur-zwei-CDU-Abgeordnete-aus-Thueringen-stimmen-fuer-die-Ehe-fuer-alle-2138112558

Welt
"Historsches Bundestagsvotum - Rote Karte - Merkel stimmt gegen die Ehe für alle"
https://www.welt.de/politik/deutschland/article166096813/Rote-Karte-Merkel-stimmt-gegen-die-Ehe-fuer-alle.html

WAZ
"Bundestag beschließt „Ehe für alle“ – Merkel stimmt dagegen"
https://www.waz.de/politik/mehrheit-im-bundestag-beschliesst-die-ehe-fuer-alle-id211082345.html

WN (Westfälische Nachrichten)
"Bundestag beschließt „Ehe für alle“ – Merkel stimmt dagegen"
https://www.waz.de/politik/mehrheit-im-bundestag-beschliesst-die-ehe-fuer-alle-id211082345.html

ZEIT
"Große Mehrheit stimmt für Ehe für alle
Historische Entscheidung im Bundestag: Die Ehe für homosexuelle Paare ist beschlossen. Die Kanzlerin stimmte dagegen.
Befürworter feiern einen "Sieg für die Demokratie".
http://www.zeit.de/politik/2017-06/bundestag-stimmt-fuer-ehe-fuer-alle
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Reaktionen der ausländischen Medien

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 13:09

Schweiz - Tages Anzeiger
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/deutschland-entscheidet-heute-ueber-die-homoehe/story/17568239
siehe dazu auch:
"Ehe für alle: Bald auch in der Schweiz?"
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ehe-fuer-alle-bald-auch-in-der-schweiz/story/26455606

USA - Newyork Times
"Parliament in Germany Approves Same-Sex Marriage"
https://www.nytimes.com/2017/06/30/world/europe/germany-gay-marriage.html
siehe dazu auch die Meldung der NYT vom 27. Juni 2017
"Angela Merkel Eases Resistance to Same-Sex Marriage in Germany"
https://www.nytimes.com/2017/06/27/world/europe/germany-gay-marriage-merkel.html?action=click&contentCollection=Europe&module=RelatedCoverage&region=Marginalia&pgtype=article

USA - CNN
"German lawmakers vote to legalize same-sex marriage; Merkel votes no"
http://edition.cnn.com/2017/06/30/europe/germany-gay-marriage-vote/index.html

Österreich - Kronen Zeitung
"Historischer Akt - "Ehe für alle" beschlossen - ohne Merkels Stimme"
http://www.krone.at/welt/ehe-fuer-alle-beschlossen-ohne-merkels-stimme-historischer-akt-story-576482

Vereinigtes Königreich - The Telegraph
"Germany legalises same sex marriage"
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/30/germany-legalises-sex-marriage/

Vereinigtes Königreich - Independent
"Angela Merkel votes against same sex marriage law in Germany 'because marriage is between a man and woman"
http://www.independent.co.uk/news/world/europe/angela-merkel-same-sex-marriage-vote-germany-legalisation-lgbt-rights-christian-democrat-man-woman-a7815846.html
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30. Juni 2017 - gesamte Bundestagsdebatte zur Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 13:52

Besonderheiten dieser Sitzung:

Letzte Sitzung der laufenden Legislaturperiode.

Letzte Sitzung für:
Volker Beck, B90, Grüne, kämpft seit 1990 für die Öffnung der Ehe
Gerda Hasselfeldt, CSU
Erika Steinbach, fraktionslos, vorher CDU

Alle drei halten einen Redebeitrag in der Eheöffnungdebatte

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die AFD zur Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 13:59

Die AFD wird laut aktueller Prognose im Herbst 2017 in den Bundestag einziehen. (Bundestagswahl 24. September 2017)

Spitzenkandidat Gauland zur Eheöffnung:
"Die Entscheidung für die Ehe für alle ist ein schwerer gesellschaftlicher Fehler und grundgesetzwidrig"
https://www.afd.de/alexander-gauland-die-entscheidung-fuer-die-ehe-fuer-alle-ist-ein-schwerer-gesellschaftlicher-fehler-und-grundgesetzwidrig/
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Eheöfffnung: Blick auf die Union - Zahlen und Statistiken

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 17:10

Wie weiter oben im Thread bereits erwähnt:
Hätten alle Unionsmitglieder mit Nein gestimmt, auch die Enthaltungen und nicht abgegebenen Stimmen,
wäre (wenn die eine nicht abgegebne Stimme der Linken auf Ja entfallen wäre) mit 310 :310 ein Patt entstanden.
Daher wurde die Entscheidung der Eheöffnung durch die Unionsmitglieder herbeigeführt, die mit Ja gestimmt hatten.

Auflistung der 75 der 309 Unionsmitglieder, die für die Eheöffnung gestimmt hatten:

1. Stephan Albani, 1968, Niedersachsen, CDU
2. Peter Altmaier, 1958, Saarland, CDU
3. Maik Beermann, 1981, Niedersachsen, CDU
4. Sybille Benning, 1961, Nordrhein-Westfalen, CDU
5. Prof. Dr. Maria Böhmer, 1950, Rheinland-Pfalz, CDU
6. Gitta Connemann, 1964, Niedersachsen, CDU
7. Alexandra Dinges-Dierig, 1953, Schleswig-Holstein, CDU
8. Dr. Bernd-Bernhard Fabritius, 1965, Bayern, CSU
9. Dr. Astrid Freudenstein, 1973, Bayern, CSU
10. Dr. Thomas Gebhart, 1971, Rheinland-Pfalz, CDU

11. Cemile Giousouf, 1978, Nordrhein-Westfalen, CDU
12. Klaus-Dieter Gröhler, 1966, Berlin, CDU
13. Monika Grütters, 1962, Berlin, CDU
14. Dr. Herlind Gundelach, 1949, Hamburg, CDU
15. Fritz Güntzler, 1966, Niedersachsen, CDU
16. Matthias Hauer, 1977, Nordrhein-Westfalen, CDU
17. Mark Hauptmann, 1984, Thüringen, CDU
18. Mechthild Heil, 1961, Rheinland-Pfalz, CDU
19. Mark Helfrich, 1978, Schleswig-Holstein, CDU
20. Marion Marga Herdan, 1958, Schleswig-Holstein, CDU

21. Prof. Dr. iur. Heribert Hirte, 1958, Nordrhein-Westfalen, CDU
22. Thorsten Hoffmann, 1961, Nordrhein-Westfalen, CDU
23. Dr. Hendrik Hoppenstedt, 1972, Niedersachsen, CDU
24. Bettina Hornhues, 1972, Bremen, CDU
25. Anette Hübinger, 1955, Saarland, CDU
26. Andreas Jung, 1975, Baden-Württemberg, CDU
27. Xaver Jung, 1962, Rheinland-Pfalz, CDU
28. Dr. Stefan Kaufmann, 1969, Baden-Württemberg, CDU
29. Roderich Kiesewetter, 1963, Baden-Württemberg, CDU
30. Jürgen Klimke, 1948, Hamburg, CDU

31. Rüdiger Kruse, 1961, Hamburg, CDU
32. Dr. Roy Kühne, 1967, Niedersachsen, CDU
33. Dr. Katja Leikert, 1975, Hessen, CDU
34. Dr. Ursula von der Leyen, 1958, Niedersachsen
35. Dr. Jan-Marco Luczak, 1975, Berlin, CDU, mit Redebeitrag in der Debatte
36. Andreas Mattfeldt, 1969, Niedersachsen, CDU
37. Jan Metzler, 1981, Rheinland-Pfalz, CDU
38. Hans Michelbach, 1949, Bayern, CSU
39. Dr. Matthias Middelberg, 1964, Niedersachsen, CDU
40. Dr. Philipp Murmann, 1964, Schleswig-Holstein, CDU

41. Carsten Müller, 1970, Niedersachsen, CDU
42. Dr. Andreas Nick, 1967, Rheinland-Pfalz, CDU
43. Ingrid Pahlmann, 1957, Niedersachsen, CDU
44. Dr. Martin Pätzold, 1984, Berlin, CDU
45. Dr. Kristina Schröder, 1977, Hessen, CDU
46. Dr. Ole Schröder, 1971, Schleswig-Holstein, CDU
47. Uwe Schummer, 1957, Nordrhein-Westfalen, CDU
48. Christina Schwarzer, 1976, Berlin, CDU
49. Anita Schäfer, 1951, Rheinland-Pfalz, CDU
50. Nadine Schön, 1963, Saarland, CDU

51. Tino Sorge, 1975, Sachsen-Anhalt, CDU
52. Jens Spahn, 1980, Nordrhein-Westfalen, CDU
53. Dr. Wolfgang Stefinger, 1985, Bayern, CSU
54. Peter Stein, 1968, Mecklenburg-Vorpommern, CDU
55. Sebastian Steinecke, 1973, Brandenburg, CDU
56. Johannes Steiniger, 1987, Rheinland-Pfalz, CDU
57. Dieter Stier, 1964, Sachsen-Anhalt, CDU
58. Gero Storjohann, 1958, Schleswig-Holstein, CDU
59. Lena Strothmann, 1952, Nordrhein-Westfalen, CDU
60. Michael Stübgen, 1959, Brandenburg, CDU

61. Dr. Sabine Sütterlin-Waack, 1958, Schleswig-Holstein, CDU
62. Dr. Peter Tauber, 1974, Hessen, CDU
63. Antje Tillmann, 1964, Thüringen, CDU
64. Michael Vietz, 1968, Niedersachsen, CDU
65. Johann Wadepuhl, 1963, Schleswig-Holstein, CDU
66. Kai Wegner, 1972, Berlin, CDU
67. Marcus Weinberg, 1967, Hamburg, CDU
68. Sabine Weiss, 1958, Nordrhein-Westfalen, CDU
69. Karl-Georg Wellmann, 1952, Berlin, CDU
70. Kai Whittaker, 1985, Baden-Württemberg, CDU

71. Oliver Wittke, 1966, Nordrhein-Westfalen, CDU
72. Dagmar Wöhrl, 1954, Bayern, CSU
73. Tobias Zech, 1981, Bayern, CSU
74. Prof. Dr. Matthias Zimmer, 1961, Hessen, CDU
75. Gudrun Zollner, 1960, Bayern, CSU

Enthaltungen:
1. Uda Heller, 1951, Sachsen-Anhalt, CDU
2. Dr. Silke Launert, 1976, Bayern, CSU
3. Albert Weiler, 1965, Thüringen, CDU
4. Elisabeth Winkelmeier-Becker, 1962, Nordrhein-Westfalen, CDU

nicht abgegeben:
1. Peter Beyer, 1970, Nordrhein-Westfalen, CDU
2. Marlene Mortler, 1955, Bayern , CSU
3. Volker Mosblech, 1955, Nordrhein-Westfalen, CDU
4. Matthäus Strebl, 1952, Bayern, CSU
5. Oswin Veith, 1961, Hessen, CDU


Frauenanteil der 309 Unionsmitglieder: 79
proz. Anteil Frauen in der Union: 25,6%

Frauenanteil der 75 Jastimmen der Unionsmitglieder: 24
proz. Anteil Frauen an den Jastimmen der Union: 32%

Frauenanteil der 4 Enthaltungen der Unionsmitglieder: 3
proz. Anteil Frauen an den Enthaltungen der Union: 75%


Rolle der Bundesländer an den Jastimmen der Union:

Niedersachsen, 12 Stimmen
Nordrhein-Westfalen, 10 Stimmen
Rheinland-Pfalz, 8 Stimmen
Schleswig-Holstein, 8 Stimmen
Bayern, 7 Stimmen
Berlin, 7 Stimmen
Baden Württemberg, 4 Stimmen
Hamburg, 4 Stimmen
Hessen, 4 Stimmen
Saarland, 3 Stimmen
Brandenburg, 2 Stimmen
Sachsen-Anhalt, 2 Stimmen
Thüringen, 2 Stimmen
Bremen, 1 Stimme
Mecklenburg-Vorpommern, 1 Stimme
Sachsen, 0 Stimmen

38 Jastimmen der Union stammen von CDU-Abgeordneten aus den Bundesländern:
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.
Das entspricht mehr als 50% der Jastimmen der Union.


Rolle der CDU an den Jastimmen der Union
Von den 309 Unionsmitgliedern des Bundestages entsendet die CDU 253 Abgeordnete
68 CDU-Abgeordnete haben für die Eheöffnung gestimmt = 26,9% der CDU-Abgeordneten

Rolle der CSU an den Jastimmen der Union:
Von den 309 Unionsmitgliedern des Bundestages entsendet die CSU 56 Abgeordnete
7 CSU-Abgeordnete haben für die Eheöffnung gestimmt = 12,5% der CSU-Abgeordneten
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Reaktionen in Twitter am 30. Juni 2017

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 18:46





















































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Bisexualität fehlt in der Debatte völlig

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 19:49

Fällt Dir auf, dass das Thema Bisexualität nicht in der Debatte vorkommt?

Heteronormativität kennt nur die Negierung derselben.

Suche die "Bisexuellen-Location" in Deiner Stadt.

Finde den Fehler.
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für eine FYG bekannte TS kommt diese Entscheidung zu spät

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 21:15

Liebe Mel, Du wirst im Himmel auf uns schauen und Dich mitfreuen. Wir denken an Dich.

https://www.google.de/#q=mann+verbrennt ... arienplatz
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Youtube Beiträge zur Ehefueralle Debatte heute

Postby Freeyourgender » Friday 30. June 2017, 21:25















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Der Tag danach, Deutschland mit der Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 09:10

Sybille Berg schreibt für den Spiegel:
"Ehe für alle - Bastion der Liebe und der Träume"
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ehe-fuer-alle-eine-bastion-der-liebe-und-der-traeume-in-einer-welt-kolumne-a-1155239.html

- + - + - + -

Violetta Simon schreibt in einem Kommentar für die SZ,
dass auch andere Lebensformen, die Verantwortung füreinander übernehmen,
für sich und evt. auch für Kinder, nicht gegenüber der Ehe benachteiligt werden sollen.
Es kann nicht sein, dass diese Menschen so behandelt werden, als wären es Fremde
und ständen nicht in einer engen Beziehung zueinander.
ein Nichtheiratenwollen, darf also nicht bestraft werden, sondern es solle das zählen, was getan wird.
Die Verantwortung zu übernehmen.

SZ
"Die Ehe für alle ist nicht genug - Die Ehe für alle wird als Zeichen der Chancengleichheit gefeiert.
Dabei verschärft sie ein elementares Problem."
http://www.sueddeutsche.de/leben/partnerschaft-die-ehe-fuer-alle-ist-nicht-genug-1.3567043

- + - + - + -

Jasper von Altenbockum schreibt einen Kommentar für die FAZ, der für FYG völliges missverstehen der Sachlage dokumentiert.
Von Altenbockum stellt in seinem Kommentar die Heterosexuellen als Minderheit dar, stilisiert sie geradezu zu einem Opfer der LGBT-Bewegung:
"Die Nein-Sager hingegen sehen sich in die Rolle der Besiegten versetzt, der Minderheit,
die künftig um Respekt für ihren Standpunkt geradezu flehen muss.
Solange das angesichts einer teils hasserfüllten Lobbyarbeit nötig ist und der Holzhammer angeblicher Homophobie
selbst über dem Bundesverfassungsgericht schwebt, wird es mit dem gesellschaftlichen Frieden,
den sich Angela Merkel von der Abstimmung versprach, nicht weit her sein."


Und er erkennt nicht nur die Wichtigkeit der Beendigung des Fingerzeigs auf Anderssein durch die Namensgebung "verpartnert",
sondern sieht gar keinen Handlungsbedarf für eine Gleichstellung:
"Wäre homosexuellen Paaren etwas „weggenommen“ worden, wenn ihnen die bürgerliche Ehe vorenthalten würde?
Auf kurz oder lang hätten sie sämtliche Rechte bekommen, die auch die Ehe hat – nur eben nicht die staatliche Urkunde,
dass Homosexuelle denselben Beitrag zur Gesellschaft leisten wie die „privilegierten“ heterosexuellen Ehepaare, nämlich das Kinderkriegen."


FAZ
"Ehe für alle - Das Nein der Kanzlerin - Angela Merkel hat gegen die Ehe für alle gestimmt.
Damit macht sie sich zum Vertreter einer konservativen Minderheit, die es akzeptiert, dass die Gesellschaftspolitik über sie hinweggegangen ist."
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehe-fuer-alle-das-nein-der-kanzlerin-15085374.html

Jasper von Altenbockum ist kein Unbekannter, was Stellungnahmen innerhalb der LGBT-Bewegung angeht:
"Nachdem der ehemalige Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger seine Homosexualität offenbart hatte,
verfasste von Altenbockum einen Kommentar, in dem er die sich daraus entwickelnde Debatte
als „Rocky Horror Hitzlsperger Show“ bezeichnete und Kritik an Homophobie in Deutschland als völlig übertrieben zurückwies."
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jasper_von_Altenbockum

- + - + - + -

die FAZ fiel auch mit einem sehr merkwürdigen Artikel auf, der gleichgeschlechtliche (besser: gleichgenitale) Paare mit Kindesmißbrauch in Verbindung bringt,
der Artikel wurde unter einem Pseudonym verfasst. Focus berichtet ausführlich über diesen Fall, der in Twitter einen Shitstrom auslöste:
http://www.focus.de/politik/deutschland/faz-gastbeitrag-zur-ehe-fuer-alle-anonymer-autor-schockt-mit-kruder-theorie-ueber-kindesmissbrauch-durch-homosexuelle-eltern_id_7305245.html



- + - + - + -

ZEIT
"Kauder rechnet mit Verfassungsklage
Eine Ehe für alle sei nur mit Änderung des Grundgesetzes möglich, meint der CDU/CSU-Fraktionschef.
Der SPD wirft er einen Kurswechsel in Richtung Rot-Rot-Grün vor."
http://www.zeit.de/politik/2017-07/ehe-fuer-alle-volker-kauder-grundgesetz-bundesverfassungsgericht

- + - + - + -

Bild
"Mit Merkel-Raute - So frech feiert Maas die „Ehe für alle“ "
http://www.bild.de/politik/inland/gleichgeschlechtliche-ehe/heiko-maas-feiert-mit-angela-merkel-raute-52403088.bild.html
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Parteien, Politiker_innen, Orga's in Twitter zur Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 10:24

Deutschland ist nach dieser Abstimmung das 12. Land der Europäischen Union, dass gleichgeschlechtliche (genauer: gleichgenitale) Ehen erlaubt.
Resonanz in den Parteien:











auf der CDU Twitter Timeline ist am 30. Juni, sowie auch heute (1. Juli, 15:30 Uhr) kein Eintrag zum Thema Eheöffnung zu finden,
stattdessen dieser Tweet vom 30. Juni:


auf der CSU TWitter Timeline des CSU Online Teams finden wir am 30. Juni auch keinen Tweet zur Eheöffnung,
stattdessen diese 3 Tweets:





auf der Twitter Timeline der Union findet sich am 30. Juni dieser Retweet:


und ein Retweet eines Spiegel-Artikels, über ein Statement eines Ex-Verfassungsrichters zur Eheöffnung:


Anm FYG: die Eheöffnung scheint für die CSU, CDU und CDUCSUBT Twitter-Auftritte nicht besonders erwähnenswert zu sein



































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Stellungnahmen der Kirchenvertreter zur Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 10:41

Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Heiner Koch (römisch-katholischer Geistlicher):
Ein Kommentar zur Haltung von Heiner Koch von Anette Langer für den Spiegel
""Es muss nicht alles gleich sein, damit es gleichwertig ist"
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ehe-fuer-alle-erzbischof-heiner-koch-erklaert-die-sicht-der-katholischen-kirche-a-1155301.html

-+-+-+-

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland:
"Ehefueralle stärkt auch Ehe von Mann und Frau"
https://www.evangelisch.de/inhalte/144639/29-06-2017/bedford-strohm-ehe-fuer-alle-staerkt-auch-ehe-von-mann-und-frau

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die CSU und die Eheöffnung

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 11:53

BR.de
"Zwei fränkische CSU-Abgeordnete stimmen zu"
http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/ehe-fuer-alle-114.html

Anm .FYG:
Im Artikel werden die beiden fränkischen CSU-Jastimmen zur Eheöffnung genannt:
Dagmar Wöhrl und Hans Michelbach.
Die anderen 5 CSU-Jastimmen waren: Dr. Bernd-Bernhard Fabritius, Astrid Freudenstein, Dr. Wolfgang Stefinger, Tobias Zech und Gudrun Zollner.

Am Tag vor der Debatte im Bundestag twittert das CSU Online Team dieses Statement, danach keine Tweets mehr zum Thema ehefueralle
(Stand 1 Juli, 12 Uhr)


Auch auf der CSU Webseite ist am Tag nach der Eheöffnung kein Artikel zu diesem historischen Ereignis zu finden,
das ein Kernthema der CSU berührt. Lediglich ein Statement zum Thema vom 28. Juni 2017:
"Besonderer Schutz der Ehe von Mann und Frau"
http://www.csu.de/aktuell/meldungen/juni-2017/besonderer-schutz-der-ehe-von-mann-und-frau/
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Nein - wir sind eben nicht "different"

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 21:22



Nein - wir sind eben nicht "different", wir sind "auch" wie die anderen,
das ist ein großer Unterschied.
Bunt labelt uns wieder als etwas besonderes, als etwas erwähnenswertes.
Als etwas, was von der Norm abweicht.
Nein - vielmehr sind die grauen Ottifanten auch dazu angehalten, stolz zu sein,
und nicht grau sein zu müssen.
Niemand ist besser oder schlechter. Wir sind gleich.
Separierung, Differenzierung ist die Keimzelle der Stigmatisierung.

Think it over.
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FYG Tweets zur #ehefueralle

Postby Freeyourgender » Saturday 1. July 2017, 22:40







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Mit-Mutterschaft für lesbische Paare geplant

Postby Freeyourgender » Monday 3. July 2017, 20:59

Der Dissenz zwischen lesbischen und schwulen Paaren soll nun aufgehoben werden,
bei männlichen Paaren werden automatisch beide zu gesetzlichen Vätern,
bei weiblichen Paaren ist dies bisher noch nicht so.
Hier will nun das Justizministerium nachbessern, diese Änderung wird nun durch die Eheöffnung erforderlich:

SZ
"Das Justizministerium plant im Stillen eine Revolution des Familienrechts"
http://www.sueddeutsche.de/panorama/familienrecht-stille-revolution-1.3572007
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Dokumente müssen nachgebessert werden

Postby Freeyourgender » Monday 3. July 2017, 21:03

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