Warum geschlechtersensible Formulierung elementar ist

Warum geschlechtersensible Formulierung elementar ist

Postby Freeyourgender » Wednesday 14. January 2015, 12:57

Brigitte bringt es in diesem Artikel auf den Punkt:

http://www.denkwerkstattblog.net/2010/10/binnen-i-unterstrich-und-sprachreinheit-teil-1/

Eine patriarchale Sprache, die die Existenz der Frauen in der Sprache nicht berücksichtigt,
macht diese unsichtbar.

Sie sichtbar zu machen, ist der 1. Schritt, zu einer neuen Sichtweise der Geschlechter.

Nein,
es gibt eben nicht nur einen Herrn Doktor
und eine Krankenschwester.

"Die Grenzen meiner Sprache,
sind die Grenzen meiner Welt."
Wittgenstein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein


"Man wird nicht als Frau geboren, man wird es"
Simone de Beauvoir

http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_de_Beauvoir

> dazu auch Hedwig Dohm
http://de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_Dohm

"Sie war eine der ersten feministischen Theoretikerinnen,
die geschlechtsspezifische Verhaltensweisen auf die kulturelle Prägung zurückführte
statt auf biologische Determination."
Freeyourgender ist der Think-Tank für das BuchProjekt: "das unsichtbare Geschlecht"
www.freeyourgender.de
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gelöscht

Postby NikiLE » Tuesday 6. March 2018, 21:57

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Re: Warum geschlechtersensible Formulierung elementar ist

Postby JasminRheinhessen » Thursday 8. March 2018, 09:26

Im Eingangspost wird das soziale Konstrukt Geschlecht kritisiert, bzw. dargestellt, dass wir in Geschlechterkonstruktionen leben.
Diese Konstruktionen zu verletzen, erzeugt sogar direkt Gefühle, z.B. sehen wir verschiedenste Reaktionen
wenn ein "Mann" in Minirock und HighHeels einen Stadtsparziergang macht. Er verletzt die für ihn festgelegte Kleidernorm.

Die Hirngeschlechtlichkeit ist dafür verantwortlich, dass dieser "sogenannte" Mann im Beispiel das Verlangen hat,
sich "als Frau" in der Öffentlichkeit zu produzieren, damit diese ihn so sieht, wie er sich fühlt.

Ich unterscheide in meinem Erklärungsmodell Geschlechtsidentität und Identitätsgeschlecht
Das soziale Geschlechterkonstrukt, dass für unsere kognitive Prägung (z.B. durch Erziehung) verantwortlich ist, wirkt diametral unserem
Gehirngeschlecht entgegen, umso weiter beide auseinanderliegen. Der Kampf, diese beiden Felder zu synchronsieren, findet während der
Selbstfindung statt. Den Dissenz zwischen beiden Lagern sehen wir im Nichtverstehen bei den Aussenstehenden, wenn wir sie
mit unserer Selbstaussage konfrontieren, welches Geschlecht wir haben.

Es gibt auch einen Infocast zu diesem Modell:

eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
http://www.freeyourgender.de

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