warum Antje Schrupp.com ?

warum Antje Schrupp.com ?

Postby Freeyourgender » Tuesday 13. January 2015, 12:03

Nach Lesben.org folgt nun die 2. Annäherung an das Thema Lesben von FYG.

Mit Antje Schrupp
Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antje_Schrupp
Website:
http://www.antjeschrupp.de
Blog:
http://antjeschrupp.com
kam FYG hier ein Feminismus-Blog ins Visier, der es in sich hat,
und damit entsteht in der Rubrik "Freeyourgender-Atkionen" erstmalig eine Schnittstelle
zu einer rein personalisierten Website, mit der FYG kommunizieren und hineinwirken möchte.

Zum einen, da die Schittstelle der falsch zugewiesenen Frauen und Männer mit Frauen,
die als Aktivistinnen der Feministinnen und / oder Lesben in der Gesellschaft wirken,
sehr spannend, interessant und ergiebig ist,
zu sehen an dem ersten Kontakt von FYG zu Konny von Lesben.org
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=408&t=352#p568

Zum anderen, weil diese Schnittstelle nach Meinung FYG`s selten beleuchtet wird,
natürlich auch die Richtung zu Schwulenseiten,
es gibt also viel zu tun.

Was ist nun damit gemeint - dass es ihre Seite "in sich hat"

Der Erstkontakt zu Antje`s Blog kam durch einen Retweet von Konny eines Tweets von Antje
v. 12. Januar 2015 zustande,
den FYG wiederum geretweeted hat:






ohh - da gingen natürlich sofort alle roten Lämpchen an,
Definitionsfragen sind immer hochinteressant,
sind sie doch maßgeblich daran beteiligt,
wie das Fühlen, die Identität und/oder die sexuelle Präferenz
in einer Gesellschaft verbal sichtbar oder unsichtbar gemacht wird

Antjes Blogartikel, um den es in ihrem Tweet ging wurde dann auch von FYG als Link
in den Kommentaren zum Tweet entdeckt:

Sie sucht hier Alternativ-Beschreibungen zur

Triade „Frauen, Lesben, Trans"

http://antjeschrupp.com/2015/01/12/zwei-alternativen-zur-triade-frauen-lesben-trans/

Olala !

Sehr interessantes Thema für FYG - denn:
Ein elementarer Teil von FYG ist die Bildung eines FYG eigenen Begrifflichkeitswortschatzes,
da mit homonymen Begriffen
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=34&t=18&#p108
wie "Frau" (>Genitalgeschlechtersprache),
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=254&t=182#p320

Artikel nichit mehr in der Verständniswelt von FYG (>Gehirngeschlechter)
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=137
kommuniziert werden können,
ohne sich in Mißverständnisse zu verstricken.
Daher gibt es eine eigene Rubrik in FYG, die für uns "normale" Begriffe,
hinter denen bestimmte Definitionen liegen, die oft nicht hinterfragt werden,
neu bewertet und neue Begriffe definiert:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=22

In der FYG-Verständniswelt, die ein Paradigmenwechsel beinhaltet,
gibt es keine Trans-Begriffe, wie auch kein hetero
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=393
, lesbisch und schwul - ups !
Es gibt die Begriffe schon, aber nicht in der Form, wie sie normalerweise verwendet werden,
bezogen auf das Genitalgeschlecht.
Eine Transfrau die einen Mann begehrt ist für die genitale Verständniswelt schwul,
für die FYG-Verständniswelt hetero.
Artikel, die diese Wörter der besseren Lesbarkeit verwenden,
und um den Leser innerhalb seiner jetzigen Verständniswelt noch erreichen zu können,
werden dann mit (SIC!) markiert:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=147

Antje ist Autorin und schreibt sehr tiefsinnig und nachhaltig,
eines ihrer Spezialgebiete ist die Geschichte der Frauenbewegung.
http://antjeschrupp.com/bucher-2/

Sie gehört zur Redaktion im Internetforum "Beziehungsweise Weiterdenken"
http://www.bzw-weiterdenken.de
den FYG als feministisch-politischen Think-Tank einschätzt,
der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft reflektiert,
und eine Richtung versucht aufzuzeigen.

Antje schreibt für "Evangelisches Frankfurt" in der Funktion als geschäftsführende Redakteurin
regelmäßig Artikel:
http://evangelischesfrankfurt.de/people/antje-schrupp/
Hier schrieb sie am 30. Januar einen Artikel
http://evangelischesfrankfurt.de/2015/01/im-herzen-derselbe-mensch/
über Dorothea Zwölfer
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=474&t=549#p894

Antje`s Vita auf ihrer Seite:
http://www.antjeschrupp.de/vita

Warum Antje Politikwissenschaftlerin ist, und auch innerhalb der evangelischen Kirche wirkt,
ist kein Zufall:


Warum eine Feministin immer auch Sozialistin ist,
ist auch kein Zufall:



Eine Annäherung auf die gestellte Frage von Antje in ihrem Blogartikel:

Zwei Alternativen zur Triade „Frauen, Lesben, Trans”

wird nun in einem eigenen Artikel innerhalb des Antje Schrupp Forums versucht,
dieses Posting erhält dann einen eigenen Link und kann dann besser verteilt werden >

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=451&t=441#p726


Indizes:
Sichtbarmachung von Gehirngeschlechtern / Identitätsgeschlechtern - FYG0004
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Differenzfeminismus sehr nah am FYG-Erklärungsmodell

Postby Freeyourgender » Sunday 1. March 2015, 15:52

Eine Gemeinsamkeit die Antje Schrupp und FYG verbindet ist:
Beide sind in ihrem Bereich kleine Inseln,
die kaum wahrgenommen werden.

Antje`s Differenzfeminismus ist vom Meer des Queerfeminismus umgeben,
genauso ist die kleine Insel des FYG-Erklärungsmodells vom Meer des Genderismus und LGBT umgeben. (die kein Gehirngeschlecht verhandeln)

Der Queerfeminismus bekämpft Differenzen,
weil er diese mit der der dualgeschlechtlichen Norm verwechselt,
und der Heteronormativität.
LGBT, wie auch der allgemeine Konsens in den SHG`s kennt kein Gehirngeschlecht als argumentativen Unterbau, unter dem Identitätsgeschlecht.

Aber nicht nur die Minorität im Diskurs verbindet den Differenzfeminismus mit dem FYG-Erklärungsmodell,
sondern das Modell, die Philosophie selbst.

Würde FYG einen Feminismus formulieren wollen,
würde dies nicht mehr nötig sein,
da es diesen bereits gibt: Er nennt sich Differenzfeminismus.


Er enthält den wichtigen Aspekt des FYG-Erklärungsmodelles,
das Dualgeschlechtlichkeit nicht zerstört oder bekämpft wird, sondern ergänzt, erweitert.
Genauso wird Hetero nicht bekämpft sondern erweitert.
Lediglich der Status der Norm entfällt: Es gibt keine Heteronormativität, genauso wie es keinen Genitalismus gibt.
Es gibt Frauen mit Vagina genauso wie es Frauen mit Penis gibt.
Aber der Punkt ist: Das beides koexistiert, und beides ist keine Norm.

Der Differenzfeminismus hat den Schwerpunkt im politischen Diskurs,
weniger in der Biologie.
Deshalb benötigt er nicht zwingend ein Erklärungsmodell über das Gehirngeschlecht.
Der Queerfeminismus hätte das Gehirngeschlecht aber schon nötiger,
denn er greift in die morphologische Geschlechterdebatte direkt ein,
und hält aber im Gegenzug keine Definitionen bereit.
Differenzfeminismus hat kein Defizit in Definitionen, da er nichts
körperliches "bekämpfen" oder "abschaffen" will,
muss er auch nichts "neu erklären".
Beim Differenzfeminismus geht es in erster Linie um Verhalten und Sichtweisen,
nicht um Geschlechterkörper, nicht um Genitalien.

Ob der Differenzfeminismus genitalistisch denkt oder nicht, kann somit
an dieser Stelle nicht beantwortet werden.
Wichtig aber für den Erfolg ist, dass kann festgehalten werden,
dass eine unabhängige Sichtweise ein Scheitern verhindern kann.
Dies hat FYG hier im Detail innerhalb dieses Threads erörtert:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=388&t=640

FYG entfernt nichts, sondern stellt sich der Anforderung, dass zu erklären,
was der Trans-Diskurs, wie auch der Gender-Diskurs umschifft, vernebelt, weglässt.
Es genügt eben nicht auf Flyern zu schreiben: "für die Vielfalt der Identitäten",
wenn es keine Basis unter diesen Wörtern gibt, die diese im Detail erklären.
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Diskurse, Analyse, Philosophien

Postby Freeyourgender » Wednesday 4. March 2015, 00:43

Antje Schrupp formulierte hier in ihrem Blogpost am 27. Dezember 2008 den Wunsch,
einen Raum zu schaffen, indem ohne Paradigmen neue Gedanken weiterverfolgt werden könnten.

http://www.bzw-weiterdenken.de/2008/12/neue-gedanken-in-die-welt-bringen/

Dies war die Motivation die Webseite "Beziehungsweise Weiterdenken" zu etablieren.

Beziehungsweise Weiterdenken ist das Pendant für feministische Bemühungen
zur Webseite FreeYourGender, die sich um das zentrale Thema des Gehirngeschlechts rankt.

Antje Schrupp ist ein Teil eines Think-Tanks, es ist spannend,
welche Berührungspunkte der FreeYourGender-Think-Tank mit dem Feminismus hat.

Ein entscheidender Punkt ist im Februar 2015 von FreeYourGender erkannt worden:
der Feminismus muss entgenitalisiert werden.
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=495&t=638
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