Definition "Gender Incongruence"

Definition "Gender Incongruence"

Postby Freeyourgender » Saturday 10. January 2015, 18:03

Gender Incongruence ist die Defintion, die den F64.0 Code für "Transsexualität" aus dem ICD 10 dann im ICD 11 im Jahr 2017 ersetzen soll
(Stand Januar 2015)
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=446&t=425&p=699#p699

"Gender Incongruence"

Definitionstext:
Gender incongruence is characterized by a marked and persistent incongruence
between an individual’s experienced gender and the assigned sex.


http://apps.who.int/classifications/icd11/browse/l-m/en#/http%3a%2f%2fid.who.int%2ficd%2fentity%2f411470068
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"Gender Incongruence", "Gender Dysphorie"

Postby JasminRheinhessen » Wednesday 3. June 2015, 11:10

"Gender Dysphorie" ist nicht das Subjekt, sondern das Objekt - nicht per se "das Gender "oder Geschlecht",
sondern die Folge, die sich aus dem Geschlecht, das vom Gehirn in diesem Fall bestimmt wird, entsteht.

Der "Wunsch" macht nicht "das Geschlecht", sondern das Gehirn macht den Wunsch.

Bei der F64.0 Klassifikation
http://www.freeyourgender.de/forum/viewforum.php?f=446
fehlte dieser "Unterbau", und es wurde nur auf den Wunsch abgestellt
(es wurde ignoriert, dass dieser die Folge ist, kein "biologisches" Geschlecht mitverhandelt, Hirnstrukturen und neuronale Vernetzungen sind Biologismen).
Jetzt im ICD11 wird zwar der pathologische Anteil weitgehend (nicht gänzlich) entfernt,
aber es bleibt die "Wunschkonstruktion", ohne biologistischen Unterbau bestehen.
Dadurch wird Gender/Geschlecht zu einem "ich wünsch mir was" zu einer Option. Das ist das brandgefährliche,
da Menschen sich immer rechtfertigen werden müssen, warum sie so sind und das "machen", dabei "werden sie gemacht".
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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"Gender Incongruence" > Teil einer Verleugnungsstrategie

Postby JasminRheinhessen » Friday 11. December 2015, 16:33

der DSM4 mit F64.0 wie auch der geplante DSM5 mit "Gender Dyshporie" für 2017,
sieht kein "Geschlecht" für sogenannte TS vor, dass von ihrem Genitalgeschlecht abweicht.
Das fatale: Der pathologische Aspekt von F64.0, der behauptet, dass sogenannte TS einem "inneren Zwang" unterliegen etwas "sein zu wollen" wird ersetzt durch ein negatives Gefühl, dass ein Mensch hat, in der Normgesellschaft, die nur dualgenitale Geschlechter kennt.

Beide Verleugnungsmodelle belassen den Menschen im Genitalgeschlecht,
auch nach einer Operation.
An dem Umgang mit IS , die keinem Genitalgeschlecht enstprechen,
sieht man die Lüge dieses Erklärungsmodells und der Verleugnung.

Soziale Geschlechter sind nur ein Teilaspekt, werden aber zum Hauptaspekt erhoben,
um den wahren Sachverhalt zu verschleiern,
dass Genitalien keine Geschlechter definieren.

Immer dann, wenn das Thema TS mit IS verknüpft wird und damit
die Erklärungslücke der Fremddeutung der Sexologen offengelegt wird,
erkennst Du das IS-Dilemma, dass auch im gleichem Maße für mich
ein Dilemma für den TS-Diskurs bedeutet:
Denn sogenannte TS werden
- in der Gender Incongruence Definition -
nur auf der Ebene des sozialen Geschlechts
verhandelt.
Das TS ein eigenes immanentes Geschlecht besitzen,
und zwar nicht nur sozial sondern viel wichtiger auch auf biologischer Ebene,
dass nicht ihrem Genital bei der Geburt entsprechen muss,
wird komplett ausgeblendet.
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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