skandalöse Darstellung v. TS d. Prof. Dr. Alfred Springer

skandalöse Darstellung v. TS d. Prof. Dr. Alfred Springer

Postby Freeyourgender » Friday 25. November 2016, 19:52

K O M M E N T A R

Diese Stellungnahmen wurden einem Radiointerview von
Radio Orange 94.0 Wien
vom 12. Oktober 2016 entnommen.

Titel des Interviews:
"Transgender – Jenseits des Geschlechts ?"
aus der Sendereihe: Unbewusst – Die Lust am freien Sprechen

Interviewpartner:
Univ. Prof. Dr. Alfred Springer, Wien

Aussagen: TS ist ein "Selbstentwurf", im Sinne eines Lebensentwurfes

weiter: TS ist fast immer aus der Intention erwachsen, nicht als homosexuell zu gelten

und: bei Betroffenen hat immer auch Masochismus eine Rolle gespielt

und: erst bei (nach!) Einsetzen der Pubertät sollen Hormone verabreicht werden...

Verwendung längst abgelegter Termini wie:
umoperierte Männer, Mann zu Frau und Frau zu Mann Transsexuelle,
Umwandlung durch Operation


Podcast-Link:
https://cba.fro.at/325907


Gestalterische und konzeptionelle Beteiligung:
DER WIENER PSYCHOANALYTIKER

Dieser Artikel reflektiert auf die gegenüber des FYG-Erklärungsmodells markantesten
Falschdarstellungen dieser Interview Produktion.

Anmerkung:
FYG proklamiert nicht die Deutungshoheit und die Wahrheit zu verkünden,
aber eines ist unstrittig:
Das FYG Erkärungsmodell bedient sich Indizien der Hirnforschung und verhilft Menschen,
in der Darstellung zu einem biologischen Geschlecht, dass nicht ihrem Genital entspricht.
Dies ist ein wichtiger Punkt, der diese Menschen entstresst, sie fühlen sich gesehen und verstanden.

Der aktuelle Konsens in der Medizin ist aber paradox:
Sie stellt sich hin und verkauft ihre Darstellung der Geschlechtsunterschiede zum einen als evident
aufgrund genitalistischer und ab und an nach Bedarf chromosomaler Argumentation,
und gleichzeitig aber auch produzieren diese Mediziner auch noch ihre Meinung,
die sie als Wahrheit verkaufen in der Form,
dass sie den "Betroffenen" angeblich hilt, dass sie, die Mediziner, die Absicht hätten, Ihnen helfen zu wollen.

Das Gegenteil ist der Fall: Durch diese Falschdarstellung werden die "Betroffenen" in ihrem Genitalgeschlecht
per Definition belassen und erfahren bei ihrem ersten Outing vor sogenannten Fachkräften,
dass oft für viele das erste Outing überhaupt bedeutet,
also vor einem für die "Betroffenen" kompetent anmutenden Mediziner,
ihr stärkstes Trauma,
dass dann während dem Durchlaufen innerhalb des "TS-Systems",
dass diese Falschdarstellung, sie wären biologische Männer, und würden sich alles nur einbilden,
immer und immer wieder wiederholt, sich nicht mehr entkräftet,
sondern sich immer weiter verstärkt.

Bewässert wird diese Darstellung dann im Alltag von der unaufgeklärten Gesellschaft.

Beim Einstarten in das TS-System beginnt der eigentliche Falschdarstellungsspießrutenlauf der "Betroffenen",
dem sie nicht entfliehen können, denn im Alltag sind sie zumindest noch durch ethische Werte,
wie Anstand, Sitte, Gewissen und Moral geschützt.

Nach jahrelangen Selbstzweifeln über das eigene Empfinden, dann um Hilfe ersuchend bei "Fachkräften",
entsteht für viele genau durch dieses TS-System eine erste Zäsur in ihrem Versuch, sich zu erklären,
entsteht um Hilfe bittend eine mental nicht mehr zu überwindende Krise,
bis zum Suizid.

Wie sollen "Betroffene" sich vorstellen, von der Gesellschaft richtig verstanden und gelesen zu werden,
wenn bei diesem für viele ersten Anlauf sich zu erklären, von höchster Instanz, der Instanz,
die für sich die Deutungshoheit proklamiert,
Inakzeptanz erfahren wird. Frauen zu Männern erklärt werden.
Genau das ausbleibt, was gesucht wird: Ein kompetenter Verbündeter, der den anderen sagt, dass sie Frauen sind.
(vice versa Männer für sogenannte Transmänner)
Mit den "anderen" sind Eltern, Verwandte, Freunde, Arbeitgeber,
das gesamte wichtige Nahfeldnetzwerk dieser Menschen gemeint.

Aber genau Das Gegenteil passiert, anstatt Akzeptanz erfahren sie Inakzeptanz der Mediziner:
Die "Betroffenen" erzählen von ihrer "ersten Therapiestunde", und bestätigen genau die Zweifel derer Mitmenschen,
die Inakzeptanz geäußert haben, diesmal von höchst kompetenter Stelle.
Eine völige Kapitulation des Versuches einer Selbsterklärung ist die Folge.
Ein völliger Zusammenbruch der bis dahin gemachten mentalen Bewältigungsstrategien,
ihre Diskrepanz zwischen Gehirnarchitektur und Körper zu kompensieren,
ein Zusammenbruch ihres Selbstbewusstseins.
Dieser nur logische Sachverhalt, hier in diesem Artikel von einer Nichtmedizinerin vorgetragen,
muss umso mehr Fachkräften, die sich Psychologen und Psychiater nennen, einleuchten.

Wissend, dass sie mit ihrer Falschdarstellung eine suizidgefährdende Situation schaffen,
machen sie sich hiermit zu vorsätzlichen Tätern.
Wenn diese Mediziner das Wort "Schutz" der "Betroffenen" in den Mund nehmen,
und ihnen nicht das wichtigstse schenken, die volle Anerkennung in ihrem biologischen Geschlecht,
bedingt durch die Gehirnarchitektur, haben sie nicht den Schutz im Sinne,
sonden die Gefährdung, die Blockade, das Mobbing und die Falschdarstellung im Blick und Fokus,
egal welche Folgen diese Falschdarstellung für die "Betroffenen" haben mag.

Wenn ich in diesem Artikel von Falschdarstellung spreche,
meine ich diesen Begriff nicht im Sinne von "Wahrheit",
sondern ich meine mit Falschdarstellung eine Darstellung,
im Sinne von für die "Betroffenen" schädigenden Modus,
Im Sinne von dem Gegenteil, was "Betroffene" über sich selbst aussagen.


Falschdarstellung durch den Radiosender selbst:

Im Beschreibungstext des Podcasts ist dieser Gedanke zu finden:
"...was bedeutet es für die Zukunft, geschlechtslos zu sein..."
Aha ! Wenn man also dem dualen Geschlechtermodell nicht entspricht,
bzw. eine selbstbestimmte Aussage über sein Geschlecht trifft,
die nicht dem angeborenem Genital entspricht, wird man "geschlechtslos".

Dass die Natur eine Varianz hat, und eben nicht geschlechtlich binär ist,
scheint keinen Platz im Denken zu haben ?

Sind Intersexuelle dann ebenfalls geschlechtslos,
nur weil sie sich nicht im dualgeschlechtichen Weltbild der Frauen und Männer einordnen lassen ?
Die Antwort können wir uns selbst geben: Für diese Falschdarstellung: Ja !
Denn es gibt keine Definition der gleichen Wertigkeit in der Öffentlichkeit für Varianten der Geschlechter,
für Intersexuelle, wie sie eine Frau oder ein Mann hätte, die dem genitalistischem Weltbild entsprechen.
Abweichungen davon darf es nicht geben.
Sie werden wenn möglich unsichtbar gemacht, auch physisch, mit Hilfe des Skalpells.
(>Zwangsgeschlechtszuweisung von Babys, Genitalverstümmelungen)

Natürlich haben wir innerhalb der natürlichen Varianz Geschlechter, biologisch (>Intersexualität)
und auch auf der Ebene der eigenen Identität (Identitätsgeschlechter).

Transsexualität ist eine Form von Intersexualität, die sich über das Identitätsgeschlecht ausdrückt,
der biologische geschlechtsbestimmende Aspekt von Transsexualität ist die pränatal ab der 8. Schwangerschaftswoche angelegte Gehirnarchitektur, die eher weiblich oder eher männlich,
auch hier in Varianz und nicht binär, angelegt wird.
Der identitäre Anteil (Identitätsgeschlecht) von Transsexualität ist der unbewusste und später bewusste (Grad der Selbstfindung)
kognitive Ergebnisteil, der Transsexuelle wissen lässt, welches Geschlecht sie sind.
Dieser kognitive Ergebnisteil erfährt ein "Shifting", ein Drift von ihrer Gehirnarchitektur, die je höher ist, je stärker die Verdrängung durch Erziehung und Umwelt, Gesellschaft auwirkt.
Die Selbstaussage eines Menschen über sein Geschlecht ist aber immer der harmonische Ruhepunkt, zwischen Gehirnarchitektur (biologischer Anteil) und Identitätsfindung (kognitiver Einfluss).

Wenn sie Transsexuelle und Intersexuelle fragen, welches Geschlecht sie in ihrer Seele tragen,
bekommen sie darüber eine genaue Auskunft.
Diese kann sein: Frau, Mann, oder sie sind mit ihrer Varianz selbst in Einklang.
Jede Antwort die sie hier erhalten bedeutet eines nicht: "geschlechtslos".

"Geschlechtslos" liefert nur der dualgeschlechtliche Binärcode für außerhalb dieser Norm sich Befindende:
Wer außerhalb dieser Norm ist, ist Nichts. Damit Nichts nichts bleibt, muss es unsichtbar gemacht werden.
Unischtbares, zur Zeit noch nicht beweisbares, die Transsexualität wird hinwegdefiniert,
oder, wenn sichtbar, bei Intersexualität, wird das Skalpell für die äußeren Genitalien (>Genitalismus)
bemüht, um sichtbares unsichtbar zu machen. Denn bei Intersexualität kann man keine Behauptungen
als Wahrheit verkaufen, wie bei Transsexualität, hier kann jeder mit eigenen Augen sehen,
dass Genitalien keine Geschlechter allein definieren können.
Wir denken nicht mit unserem Genital - daher gilt: Geschlechtsbestimmend für die Harmonisierung
von Menschen muss das sein, was sie selbst über ihr Geschlecht aussagen.
Kein Gutachter der Welt kann dies für diese Menschen in Anspruch nehmen,
dies prüfen zu wollen oder zu können, gehört zu einer von vielen Falschdarstellungen innerhalb des TS-Systems.
Natürlich immer im Hinblick darauf, es diene ja zum Schutz der Betroffenen.
Wer schützt eigentlich das Baby vor dem operierenden Genitalverstümmler ?

Auch die Queer-Bewegung sieht sich nicht als Abschaffung der Geschlechter per se,
wie so oft unterstellt wird,
sondern stellt sich vielmehr gegen die nicht ausreichende binäre Darstellung der Geschlechter,
im biologischen Sinne sowie auch im Bereich Gender, mit all ihren dualen Rollenklischees
und Erwartungen. Queer stellt sich gegen die von Simone de Beauvoir 1949 gemachte Feststellung,
dass eine Frau (im Sinne des Rollenklischees) erst durch die Gesellschaft gemacht wird,
und dass diese Darstellung einen so immensen Druck ausübt, dass unaufgeklärte Menschen daraus
ableiten, was eine Frau denn sei, nämlich nur das, was sich dementsprechend, den erwünschten
Klischees entsprechend, verhält.
Die Hausfrau ist die Frau (Kittelschürze, Clementine, Ariel Werbung), der Verkäufer ist der Mann
(Anzug und Krawatte, Verkäufer und nicht Hausmann, Persil Werbung)

Ariel Waschmittel-Werbung mit "Hausfrau" Clementine, 50er, 60er Jahre




auch nach fast 30ig Jahren ist dieses Klischee immer noch gültig - Clementine 1993




70er Jahre - der Verkäufer ist natürlich ein Mann - standesgemäß in Anzug mit Krawatte,
Persil Werbung - der Mann der den Frauen, die dann waschen sollen, das beste Waschmittel empfiehlt





Varianz sprengt den Binärcode, Abweichung und Varianz als leer und nicht vorhanden darzustellen,
ist eine Verleugnung der Tatsachen und gegen die Aufschreie und Selbstbestimmungen,
vieler die sich desshalb in der Gesellschaft nicht wiederfinden.
Menschen, der Queer-Bewegung haben eine genaue Vorstellung von ihrem Geschlecht,
auch wenn sie sich nonbinär zuordnen: Nonbinär definiert keine Leere,
sondern sagt aus: Ich lasse mich nicht unter der dualgeschlechtlichen Norm fremdbestimmen.
Queer ist eine Aussage gegen die Norm, aber keine Geschlechtsdefinition und schon gar keine Leere,
wie hier dargestellt: geschlechtslos.

Wer nicht dem Binärcode entspricht, wird unsichtbar gemacht, die Tabuisierung der Intersexualität,
sowie auch die Darstellung von Transgender bzw. Transsexualität als geschlechtslos,
ist der allgegenwärtigen Apartheitspolitik des binären Geschlechtscodes geschuldet.

Die Überschrift des Interviews: "Transgender – Jenseits des Geschlechts?"
leitet genau auf diese Terminologie über, die im Interview folgen wird:
Es gibt angeblich nur Mann und Frau, und viel schlimmer: Geschlecht wäre von den Chromosomen her festgelegt,
wie Prof. Dr. Alfred Springer erläutert, er sagt sinngemäß, dass männlich und weiblich ja in jeder
Zelle durch die Chromosomen definiert sei, und das genau dies dann auch das Geschlecht beschreiben würde.
Ignoriert wird hier wiederum die Chromosomenvarianz selbst, bei Intersexualität, aber das passt
nicht zum binären Denkmodell nicht wahr ? Daher wird dies ausgeblendet.
Wenn dies von einem Mediziner geschieht, ist die Falschdarstellung besonders auffällig und nicht
rein zufällig oder durch Unwissen "aus versehen" passiert.
Oder möchte sich ein Mediziner, der über Geschlechterthemen referiert unterstellen lassen,
er wüsste nicht, dass es chromosomale Abweichungen gibt, wie z.B. X-Frauen ?
Wären diese nach Prof. Dr. Alfred Springer dann geschlechtslos ?
Nein - sie sind Frauen im dualen Geschlechtssystem, im Genitalismus, sie werden als Frauen
aufgrund ihres Genitals eingeordnet (>Finde den Fehler)

Transsexuelle sowie auch Transgender haben ein sehr genaues Bild von ihrem Geschlecht.
Wenn diese als "geschlechtslos" und "Jenseits der Geschlechter" dargestellt werden,
erfahren sie die gleiche Falschdarstellung und Fremdbestimmung, wie wenn Menschen (>Mediziner)
sie aufgrund ihres Genitalgeschlechts einem Geschlecht fest zuordnen (>Hebammengeschlecht).
Diese Darstellung ist brandgefährlich und ein wesentlicher Faktor bei Suiziden,
denn oft sind es Mediziner, die zum ersten Gesprächspartner bei einem Outing werden.
(>Nichterfüllung der Selbstbeschreibung im Verständnis des "kompetenten" Zuhörers)

Diese Darstellung des Interviews durch den Radiosender im Vorfeld ist das erste Ärgernis,
was dann, wie zu erwarten, durch den Inhalt des Podcasts selbst weiter verstärkt wird.

Es folgt eine Darstellung des für FYG falsch kolportierten Unterschieds der Begriffe "Transgender"
und "Transsexualität", die von dem Studiogast Anna vorgetragen wird,
Anna wird nicht näher vorgestellt und FYG geht davon aus, dass sie ein Script vorliest,
dass auch Prof. Dr. Alfred Springer selbst so gerne vorgelesen hätte.
Anna erzählt uns, dass Transgender-Personen eine gegengeschlechtliche
Rolle sozial leben möchten, oder außerhalb des binären Geschlechtermodelles sich produzieren möchten.
Sie führt weiterhin aus, dass Transsexuelle hingegen ihren Körper ihrem gefühlten Geschlecht angleichen wollen,
dazu wird, wie war es anders zu erwarten, auch noch die Definition der WHO mitgeliefert,
die Transsexuelle als verhaltensgestört, gemäß dem F-Code (F64.0) darstellt, und ihr biologisches "sein" aufgrund
ihrer geschlechtlichen Gehirnarchitektur, als Wunsch deklariert.

Also genau die zur Zeit (2016) übliche Darstellung der Sexologen, Pathologen und Definitionsschreiberlinge
von Handlungsanweisungen für Krankenkassen:
Menschen, die sich über ihr Geschlecht genau bewusst sind, können sich demnach entscheiden:
A) ob sie als "Dauertransvestit-Darsteller" (>Transgender) betrachtet werden wollen,
oder als "geschlechtslos" (nonbinäry, queer),
denn nichts anderes sagt die Definition "Transgender" aus, die von Anna hier vorgetragen wird
siehe hierzu auch die FYG-Artikel "Gegen Genderisierung"
oder
B) als Transsexuelle und damit als psychisch Kranke gemäß F64.0 lt. ICD10, später als Gender Dysphorie lt. ICD11 (ab 2017, evt. erst 2018), zusätzlich zur per se per Definition unterstellten psychischen Verhaltensstörung verbleiben sie in ihrem Genitalgeschlecht in genitalistischer oder chromosomaler Hinsicht, je nachdem welches Alibiargument für die Fremdbestimmung passender erscheint.
Nachdem sie sich dieser Falschdarstellung durch Gutachterverfahren unterworfen haben,
können Betroffene (vom TS-System vereinnahmte = Betroffene) ihren Personenstand ändern lassen.
Ein zusätzlicher Operationszwang, den es bis 2011 noch für männliche Genitalien gab, entfällt.

Anmerkung zur Streichung des Operationszwangs an dieser Stelle:
Die Errungenschaft des unsäglichen Kampfes der Community gegen die Windmühlen der Fremdbestimmung,
die ohne jegliche Logik und Beweise auskommt, der Erfolg, dass der Operationszwang gestrichten wurde aus den Gesetzen der Personenstandsänderung wurde von Prof. Dr. Alfred Springer als Gewinn für einen sogenannten Selbstschutz dargestellt, und zwar in dem Sinne, dass es sich ja sowieso um eine psychische Störung handelt, dass es desshalb oft dramatische Biographieverläufe nach Operationen gegeben hat, und dass dieses Wegfallen des Operationszwanges nun einen Selbstschutz darstellen würde, sich nicht zu verstümmeln, denn Frauen wäre es ja sowieso nicht, sondern psychisch gestörte Männer. Diese Feststellung vorab, auf seine wörtlichen Äußerungen
gehe ich dann hier im Artikel im Einzelnen ein.
Dass der Wegfall des Operationszwanges aufgrund der Tatsache, dass die geschlechtliche Selbstbestimmung
ein Menschenrecht darstellt erfolgt ist, und dass dieses Menschenrecht in Anspruch zu nehmen nicht bedeuten darf, dass ich körperlich Schaden nehmen muss, scheint Herrn Prof. Dr. Axel Springer entgangen zu sein.
Bei Anspruch von Menschenrechten muss die Unversertheit des Körpers gewährleistet bleiben, so entschied
das oberste Gericht in Deutschland, der Bundesgerichtshof im Jahr 2011, der das aktuelle deutsche Transsexuellengesetz nicht mehr anwendbar in diesem Punkt macht, da dies juristisch ausgehebelt wurde.
Prof. Dr. Alfred Springer muß doch wissen, dass bereits ein Jahr vorher, im Jahr 2010 in Österreich diese Zwangskastration, bzw. Zwangssterilisation ebenfalls gerichtlich, in diesem Fall vom Verwaltungsgerichtshof gegenüber dem Innenministerium augrund einer Klage durch eine Betroffene beschieden wurde.
journalistische Quellen aus der Österreich:
http://news.tgirl.ch/2010/03/17/osterreich-beendet-operationszwang-fur-transsexuelle-menschen/
http://www.queer-news.at/archives/1261
http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F361951.html
http://diestandard.at/1263706511148/Transsexualitaet-Kein-Operationszwang

Nochmal an dieser Stelle eindrücklich an Prof. Dr. Alfred Springer:
Es ging um die Anerkennung des weiblichen Geschlechtes (>unabhängig des Genitals) ohne Operationszwanges
und nicht um die Darstellung im falschen Genitalgeschlecht und die Freude darüber,
dass dieser wie sie sagen würden Transsexueller oder Mann,
der sich angeblich einbildet eine Frau zu sein, durch den Wegfall des OP-Zwanges nun vor sich selbst geschützt wird ! Dieses Verdrehen von Sachverhalten verdreht die Selbstaussage Transsexueller,
sehen Sie sich bitte mit den entsprechenden Gefühlsreaktionen konfrontiert,
sehen Sie sich auch in der Verantwortung, welches seelische Leid ihre permanente Falschdarstellung,
die geschlechtliche Selbstbestimmung und Selbstaussage, als gewählte Option eines Lebensmodells
darzustellen, während dieses Interviews bei Betroffenen auslöst.
Transsexuelle haben es unsäglich schwer in einer unaufgeklärten Gesellschaft verstanden zu werden,
sehen sie diese Menschen als Frauen und Männer an, in biologischer Hinsicht aufgrund ihrer Gehirnarchitektur,
und machen sie diese bitte nicht zu Dauer-Transvestiten-Darstellern, die aus freiem Willen und als
Option, aus einer Lust und Laune heraus, ihren Körper, ihre Genitalien zusätzlich zu anderen Maßnahmen angleichen oder nicht.

Und weiter - direkt persönlich an Prof. Dr. Alfred Springer gerichtet:
Wieso führen sie im Interview nicht an, dass es neben den Transsexuellen, die die OP für sich benötigten,
viele gab, die sich aufgrund ihres Wunsches der Personenstandsänderung auf den OP-Tisch legen mussten,
warum führen sie nicht im Interview an, dass dieser Zwang in keinster Form in irgendeiner Weise
durch ein einziges logisches Argument legitimiert werden konnte ?
Warum entschuldigen sie nicht die Mediziner für ihre Taten ?
Diesen unsäglichen Eingriff, einen Eingriff in die Intimsphäre, der keine äußerliche Veränderung dieser Menschen im Alltag mit Kleidung schafft,
und auch kein weibliches Genital in ihrem Verständnis entstehen läßt ?
Warum geben sie nicht einfach zu, dass dieser OP-Zwang eine unsägliche Diskriminierung war, ein Kastrationszwang,
der dem Sterilisationszwang im Dritten Reich für unwertes Leben gleichkommt ?
Warum verlieren sie kein Wort über diesen Skandal, und führen lediglich an, dass nun Betroffene,
vor sich selbst besser geschützt werden würden, weil sie nun nicht mehr gezwungen werden würden ?
Sie verkaufen den Wegfall des OP-Zwanges als Geschenk an die Betroffenen.
Das ist kein Geschenk - das ist ihr Recht !
Das ist perfide - mit Verlaub - p e r f i d e.
Diese Kritik - unübersehbar jetzt in einem emotionalen Stil vorgetragen, ist legitim,
denn hier geht es um Menschen, und Menschen haben nun mal Gefühle, müssen sie sich gefallen lassen:
Wir haben hier kein Schach- und Monopoly-Spiel - wir verhandeln keine Strategien,
sonden es geht um Schicksale, Menschenleben - sehen sie sich die suizidalen Statistiken an !
Diese sind nicht nur, aber zum großen Teil durch die unsägliche Fremdbestimmung entstanden,
und daran sind genau diese Art von Darstellungen beteiligt, wie Sie sie in diesem Interview formuliert haben.

Herr Prof. Dr. Alfred Springer: Sie reden über Dinge, die sie nicht bestimmen können, nicht bestimmen dürfen,
und alles was sie sagen, ist Ideologie, Religion.
Meine Darstellung der Gehirnarchitektur als geschlechtsbestimmender Parameter mag zum jetzigen
Zeitpunkt auch noch zu einer Religion gehören, da es bisher nur Indizien gibt,
aber was unsere Religionen unterscheidet ist die Tatsache:
Ihre Religion belässt die Frau im männlich-biologischen Geschlecht,
meine Religion gibt ihr das, was sie selbst spürt und von sich sagt.
Meine Religion tut ihr gut - ihre Religion schadet ihr ! Bringt sie im worst-case sogar um.
Welche wollen wir nehmen ? Ihre ???
Wollen sie Täter sein ? Mit vollem Bewusstsein ? Mit Vorsatz ?
Wieviele Transsexuelle soll ich ihnen nennen, die diesen Artikel hier nicht zu Ende lesen können,
einen Weinkrampf bekommen, nicht fähig sind, auch nur ihren ersten Redeblock des Radiointerviews
zu Ende anzuhören ? Wieviele ?
Was sie sagen muss an die Öffentlichkeit- und das ist meine Aufgabe. Dafür fühle ich mich berufen,
weil ich die mentale Kraft habe, nicht traumatisiert bin, wie viele Betroffene.

Dieses Radiointerview sollte nicht länger seelischen Schaden für Betroffene anrichten.
Der Link dazu wurde mir von einer Betroffenen gestern zugesandt,
sie hat sich erst vor wenigen Monaten einer genitalangleichende Operation unterzogen.
Was glauben Sie, wie diese Frau sich gefühlt hat, wenn sie hier von Lebensentwürfen "reden",
die mit körperlichen Angleichungen unterstrichen werden sollen ?
Ich habe Transsexuelle aufgrund Fremdbestimmungen sterben sehen, sie sind von mir gegangen.
Für diese kämpfe ich - für wen kämpfen sie ? Für ihre Verkündung von Wahrheit ?
Für eine Pharma- und Sexologen-Verbands-Lobby ? Für die weitere Falschdarstellung,
wer Frau und Mann ist ?
Sie befinden sich nicht einmal im medizinisch-aktuellen Diskurs,
wenn sie hier im Interview erzählen, dass ein Geschlecht Frau dann Frau ist,
wenn sie ein XX-Chromosom vorweist.
Das ist lächerlich. Es ist schon längst bekannt, dass die rote Trennlinie auf mehreren Parametern
verläuft, die Chromosomen sind nur einer davon. Es ist Konsens, das ein Geschlecht nicht
einfach anhand eines Parameters bestimmt werden kann.
Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, den aktuellen Stand ihrer Medizin, die sie vertreten,
abzufragen.
Hier sind einige Artikel für Sie - von mir, einer Nichtmedizinerin, als Bettlektüre:
Rubrik Forschung auf FYG

Und wenn Sie jetzt schon das Wort "Rufmord" auf den Lippen haben, nein,
ich begehe keinen Rufmord, sondern ich streite mit Ihnen auf rein sachlicher argumentativer Ebene,
führe an, dass Sie kein einziges Argument für ihre Behauptung haben, dass Frauen, die sagen dass sie Frauen sind,
Männer wären, und ich führe weiterhin an, dass sie diesen Menschen großes Leid und Schaden zufügen.
Seelisches Leid ist körperliches Leid, desshalb ist Mobbing seit langem strafbewehrt.
Mobbing ist, jemanden über psychische Gewalt Schmerz zuzufügen.
Seelischer Schmerz ist körperlicher Schmerz. Worte töten.
Nichts anderes passiert, wenn sie Menschen sagen, sie seien einem Geschlecht zugehörig, das sie von sich kategorisch verneinen.

Benutzen Sie eine andere Sprache, schreiben sie für ihre Verständniswelt anstatt Geschlecht
"Genitalgeschlecht" - oder "chromosomales Geschlecht" dann kommen wir der Sache näher.
Dann werde ich für meine Religion Gehirngeschlecht schreiben.
Aber solange Sie die (schulmedizinische) Deutungshoheit behalten wollen, zu sagen,
wer welches Geschlecht hat,
mit Hilfe ihrer Religion, kann ich das auch - oder etwa nicht ?
Ich werde ihre Behauptungen sachlich torpedieren, solange bis sie als Willkür geoutet sind.
Ja - sicher - sie werden googeln wer ihnen schreibt, sie können dann gerne meine Person
diskretitieren, mich als jemand darstellen, der das allles nicht wissen kann.
Aber es ist nicht wichtig wer ich bin, oder ob ich studiert habe:
Argumente stehen für sich, verlieren Sie also keine Zeit mit meiner Person,
sondern arbeiten sie an den Argumenten, die ich ihnen entgegenhalte.
Führen Sie den Diskurs -und beklagen Sie nicht Novellen, die die Selbstbestimmung de6s Geschlechtes
liberalisieren, "die Amerikaner" - ja - sie sind sehr schlimm, denn sie haben eine andere Meinung wie Sie,
ich bin genauso schlimm wie sie - beklagen sie sich also nicht, sondern argumentieren Sie !
Ich fordere sie hier zu einem Argumentations-Duell heraus und werfe ihnen
den Fehdehandschuh hin - nicht in meinem Namen, sondern im Namen derer, die durch Fremdbestimmung gestorben sind.

Und bitte - kommen Sie nicht mit der Argumentation der Reproduktion - denken sie an die X-Frauen,
die können auch keine Kinder empfangen und gebären.
Und seien Sie sich versichert, Sie werden kein einziges Argument finden, kein einziges,
was ihre Aussage medizinisch untermauert, ohne in einer willkürlichen Fremdbestimmung zu enden.


Sie haben keine Wahrheit und kein Wissen, Sie wissen: Nichts.
N I C H T S. N O P E. N O T H I N G. R I E N. N A D A. N I E N T E. S E M M I S E M.
Das letzte war ungarisch - passend zur k. u k. Monarchie,
denn in diese Epoche gehören ihre Ansichten !
Ja - richtig erkannt, hier regt sich jemand auf, ich rege mich auf und kämpfe innerhalb von Diskursen,
andere springen von der Brücke, meine Bewältigungsstrategie hat den kleinen Vorteil,
das andere Betroffene nicht mehr gepeinigt werden, von Falschdarstellungen die aus dem Munde von Sexologen
kommen, die sich herausnehmen, über andere bestimmen zu können, und in ihrem Ärztekittel
auch noch die Einbildung haben, sie würden etwas gutes für diese Menschen tun und ihnen helfen.
Sie tun nichts gutes - sondern das Gegenteil !

Sagen Sie das auch den Betroffenen, dass Sie nichts wissen, sondern nur behaupten ?
Haben Sie während der Gespräche mit Betroffenen ein Gewissen ?
Dann sagen sie einfach Menschen, die von sich sagen, dass sie Frauen sind,
nicht solchen Unsinn, dass diese sich für einen Lebensentwurf entschieden hätten.
Der Lebensentwurf ist die Folge ihres Frauseins ! Er ist das Objekt ! Nicht das Subjekt !

Warum gab es keinen Operationszwang für sogenannte Transmänner ?
Zerbrechen Sie sich nicht über diese Unlogik den Kopf ? Warum nicht ?
Treiben Sie Transsexuelle nicht in die Verzweiflung, halten Sie sich am Besten von ihnen fern !
Sie sind eine Gefahr für Menschen, die von sich sagen, welches Geschlecht sie haben !


Disclaimer:
Liebe Leser_innen, was jetzt folgt könnte für sensible Menschen Schäden verursachen.
Ich bitte euch daher, diese weiteren Falschdarstellung nicht zu lesen.
Die Gewalt durch Worte ist nachgewiesen schädlich und durch das Gehirn (Spiegelneuronen)
nicht mental aufzuhalten. Es erfordert starke Verdrängungsarbeit, diese Texte bewältigen zu können.

Nur für rein dokumentatorische Zwecke führe ich die Ansicht von Prof. Dr. Alfred Springer hier im Detail auf,
völlig unhaltbare, veraltete, rückwärtsgewandte Ansichten wogegen der TS-Diskurs seit Jahrzehnten anschreibt.



Stellungnahmen im Detail von Univ. Prof. Dr. Alfred Springer
Zitate wurden in türkis dargestellt
und in Anführungszeichen "Zitat" gesetzt.

1. Redeblock des Interviews:
Prof. Dr. Alfred Springer im folgenden Artikel mit A.S. abgekürzt,
nimmt Stellung zur Definition von Anne:
Er geht hier auf die Novelle im ICD10 zu ICD11, bzw. DSM4 zu DSM5 ein.
In dieser Novelle ist geplant, dass die sogenannte Transsexualität nach F64.0 spezifiert,
nun nicht mehr als "Krankheit" sondern als "Gender Dysphorie", als Geschlechtsidentitätsstörung
verhandelt wird.
Diese Entpathologisierung durch den Kampf der Community führt aber bei A.S nicht zu der Erkenntnis,
dass es sich hier um Geschlechtervarianten handelt, auf biologischer Ebene, die für sich gesehen per se
erst einmal nicht zu pathologisieren sind, sondern er führt aus, dass der Zugewinn im Verständnis
dieser Novelle darin bestehen würde, dass "Selbstentwürfe" (SIC!, Original-Zitat), die er genauer
mit Lebensentwürfen beschreibt, nun eben einfacher und auch ohne Operation und ohne Pathologisierung
im Sinne von F64.0 möglich wären, das kann nur gut für die Betroffenen sein.

Wenn man seinen einleitenden Sätzen ganz genau zuhört, kann man heraushören,
dass er darüberhinaus diese Novelle beklagt.
Die Wörter, die mich zu dieser Annahme verleiten, sind unterstrichen.
Zu den bestehenden Definition (F64.0) sagt er nämlich:
"Diese Definitionen, die sind natürlich bis heute gültig"
"werden sich vielleicht ein bisschen ändern in näherer Zukunft"


"weil in Amerika, das DSM5, als diagnostisches Mahnmal"

Anmerkung zu diesem Zwischensatz:
weil in Amerika:
Heisst für FYG übersetzt: weil die da, die anderen, das so wollen, aber ich nicht, die sind schuld
und handeln gegen meine Überzeugung, und ja - es ist Amerika...
Amerika - ist das eine Person ? Oder sind das Forscher, oder evt. wirkt dort eine Community,
die sich durchsetzen konnte, im Gegensatz zu Europa ?
Diese Bemühungen wurden mit dem Wort "Amerika" personifiziert, als wäre das eine Person,
die gegen ihn entschieden hätte

das DSM5, als diagnostisches Mahnmal
Das Attribut "diagnostisches Mahnmal" ist obsolet und unsachlich,
es dient alleinig zur Herabwürdigung der Entscheidung, die nicht in seinem Sinne ist.
Das DSM4 - ist das also kein diagnostisches Mahnmal ? Wenn auch,
müssten A.S nicht die Novellierung von F64.0 beklagen.
Man könnte fast geneigt sein an dieser Stelle zu glauben, hier spricht ein Gegner
der pathologischen Falschdarstellung, aber hier wird das DSM5 nur desshalb herabgewürdigt,
weil die Patholigiserung im DSM5 nun abgeschwächt wird.

und weiter:
"als diagnostisches Mahnmal, entwickelt worden ist, und die Transsexualität(betont ausgesprochen)
nicht mehr als Krankheit führt."


und weiter:
"und dementsprechend wird es wahrscheinlich auch in das ICD11, also die nächste Version,
der WHO Klassifikation eingehen"

(Anm: wahrscheinlich kann hier mit "leider" übersetzt werden, Tonfall der Stimme und Akzentuierung beachten)

und weiter:
"damit haben die Amerikaner etwas vollzogen, was in der Gesellschaft und in der Kultur ja schon seit längerer Zeit abläuft,
Anm.: mit der für einen Sachdiskurs schwammigen Phrase "was da abläuft" ist nichts anderes gemeint,
als der jahrzehntelange Kampf der Community um geschlechtliche Selbstbestimmung ohne Mitbestimmung
und Fremdbestimmung durch die Medizin


und weiter:
dass man eben e i g e n t l i c h also
auch das transsexuelle Bedürfnis,
und diesen Selbstentwurf,

Anm: und hier sind wir wieder im Selbstentwurf, das geschlechtliche Wissen um das eigene Geschlecht,
das biologisch begründet ist, durch die Gehirnarchitektur, wird verfälscht zu einer Option,
zu einer Wahl die man hätte, so nach der Melodie: bin ich politisch links oder rechts, ziehe ich mir
heute schon die Sommerjacke an, oder doch lieber noch den wärmeren Mantel,
das Transsexualität angeboren ist, und der Wunsch dieser Ursache folgt, wird abgestritten,
desshalb entsteht auch wie später in seinem Vortrag, der sachlich darstellende Totalschaden,
indem dass Genitalgeschlecht, als eigentliches Geschlecht dargestellt wird,und alles andere
nur Travestie sei, und jegliche Anpassungen, egal welcher Art nur alleinig der Fremdwahrnehmung
dienen würde, um seinen "Selbstentwurf" auch verkaufen zu können.
Hier wird das Leid transsexueller Menschen um das Bewusstsein ihres für sie unpassenden Körpers
mit Füßen getreten, der Vortrag ist unerträglich anzuhören. Nur für starke und stabile Personen noch
erträglich. Falls Du bereits in einer Hormontherapie bist, und stark emphatisierst, tu Dir bitte
den Rest des Artikels nicht an, es wird noch schlimmer.

und weiter:
dass man den anderen Körper
Anm.: welchen anderen Körper ? Wow - man kann seinen Körper wechseln,
jetzt wird es immer deutlicher

und weiter:
auch im anderen Körper leben möchte,
Anm.: Ja natürlich man wechselt den Körper, das Geschlecht, wie eine Jacke,
wie seine Meinung, es ist alles austauschbar
Transsexualität ist angeboren, hier findet kein Wechsel statt,
Frauen werden mit männlichem Genital geboren, sie sind seit ihrer Geburt Frauen.
Aber das kann man ja nicht so sehen nicht wahr, das Genital ist im Genitalismus das Wichtigste,
da liegt die Weigerung, Erkenntnisse der Hirnforschung zu berücksichtigen,
der Genitalismus ist das zu verteidigende Paradigma.

und weiter:
in dem man hineingeboren wurde,
Anm: Ohhh - man wird also in einen Körper hineingeboren - das ist ja hochspannend,
in einen anderen Körper hineingeboren.
Eine geniale Umschreibung, nur um nicht sagen zu müssen, "als Geschlecht geboren,
das nicht dem Genitalgeschlecht entspricht".
Stattdessen wird etwas von anderem Körper, in dem man hineingeboren wird fabuliert.
Unerträglich. Wenn ein Nichtmediziner so reden würde, hätte man dafür noch Verständnis.

und weiter:
defaktisch auch irgendwo zu normalisieren gedenkt
und damit ist eben dass nachvollzogen worden

Anm: Wieder den beklagende Duktus der einleitenden Worte aufgreifend

und weiter - jetzt kommt eine Darstellung, der die Entpathologisierung als Vorteil verkauft,
dadurch einfacher seinen "Selbstentwurf" realisieren zu können,
natürlich - wir sind alles Dauertransvestiten-Darsteller, desshalb springen Menschen auch von der Brücke.

"...und ich glaube, damit ist auch ein relativ wesentlicher Schritt gemacht worden,
weil es auch irgendwie den Weg dazu bereitet,
dass eventuell nicht alle Anführungszeichen Transsexuellen unbedingt
einen fortgeschrittenen Weg (Anm. gemeint sind Operationen) gehen müssen,
eine operative Angleichung zum anderen Geschlecht,
sondern dass man einfach auch diesen Selbstentwurf,
dass man im anderen Geschlecht anerkannt werden möchte,
leben kann."

Anm.: Nicht "im anderen Geschlecht" leben kann, sondern mit seinem geborenen Geschlecht,
dass man in biologischem Sinne auch ist, aufgrund seiner Gehirnarchitektur.
Und zwar ohne, dass andere das Geschlecht ständig falsch interpretieren,
weil sie genitalistisch denken, was aber falsch ist, Intersexualität zeigt uns,
dass Genitalien allein kein Geschlecht beschreiben.

Interessant auch, wie am Schluss hier:
"Nicht unbedingt operiert sondern...akustisch nicht verständlich,
hier leider verhaspelt... nicht operative Transsexuelle, wie auch in der Literatur
jetzt immer häufiger auftritt.
"

Anm: Wie am Schluss hier auf die Literatur verwiesen wird, die nun quantitativ
mehr Nichtoperierte sogenannte Transsexuelle (in seinem Verständnis Transsexuelle)
hervorbringen würde, und dies als Grund für die Entscheidung der WHO angeführt wird,
ist eine völlige Falschdarstellung und völlig unlogisch.
Nein - sie waren schon immer da, wurden nur falsch dargestellt, stigmatisiert
und trauten sich nicht, sich zu outen, aus Angst vor Repressalien und Pathologisierung.
Nur durch die immer stärker werdende Liberalisierung und Entmachtung der Sexologen
und fremdbestimmenden medizinischen und politischen Kräfte,
werden sie in der Öffentlichkeit nun sichtbarer.
Die Darstellung, dass diese nun wie durch Zauberhand immer mehr werden würden, ist eine Farce.
Hier wird der eigene Sachverstand hinweggeheuchelt. Sich dumm gestellt.
Unerträglich.

und weiter:
...und dann kamen natürlich auch, in die Ambulanz, Männer vor allen Dingen,
damals mit einem Umwandlungswunsch, die auch damals schon in Frauenkleidern,
in die Ambulanz gekommen sind, und diesen Wunsch sehr massiv vorgetragen haben,

Anm.: Schön wie Sie diese Frauen als Transvestiten darstellen, und ja -
ein Geschlecht kann man nicht "umwandeln" - das müssten sie eigentlich wissen.
Nein - stimmt - sie sprechen ja nicht über Geschlechter, das sind ja für sie immer Männer,
und bleiben es - was meinen Sie dann mit umwandeln ? Sich auf der Showbühne der Gesellschaft umziehen ?
Oder ihre körperlichen Angleichungen, dass gehört für Sie auch zum umwandeln - nicht war ?
Nichts als Travestie. Verstehe - sie haben nichts verstanden. Der Verdacht, dass sie es besser wissen
müssten, mit ihrer Erfahrung enttäuscht mich nicht, sondern schockiert.

und weiter:
... weil bei uns letzlich dann die letzte Entscheidung über das Schicksal des Transsexuellen,
und wie er integriert wird in die Gesellschaft, von einem Gutachten von der Gerichtsmedizin
abgehangen ist (abgehangen ist = österreichisch?)

Besser kann man Fremdbestimmung, und die schicksalhaften Folgen nicht selbst darstellen,
fragt sich nur, mit welchen Argumenten sie diese Schicksale besiegelt haben,
das erste Schicksal dieser Menschen dürfte aber nicht ihre Entscheidung gewesen sein,
sondern die Tatsache, dass egal welche Entscheidung sie getroffen haben, diese Menschen für
ihr Ergebnis ihrer "Begutachtung" immer Männer bleiben und geblieben sind, auch wenn sie von sich sagten,
sie sind Frauen.
- > Ich verweise hier an die Stuttgarter Erklärung und an alle Menschen, unter denen viele auch Fachkräfte sind, die diese Erklärung unterschrieben haben: Geschlecht Selbst Bestimmt
Niemand hat das Recht, über das Schicksal dieser Menschen zu bestimmen, nichts legitimiert dazu,
kein Alibiargument und kein Nichtwissen, darf sich über deren geschlechtliche Selbstbestimmung hinwegsetzen.
Die Selbstbestimmung darf nicht zu einem Gegenstand einer willkürlichen Begutachtung werden, und die Gutachter dürfen nicht so tun,
als könnten sie etwas feststellen.
Entscheidungen über diese Menschen sind reine Willkür, und dürfen nicht so dargestellt werden, als ob sie etwas anderes wären.
Diese Entscheidungen haben keinen medizinischen Hintergrund. Keinen.

...die Mehrheit von Personen, die sich transsexuell identifiziert haben eben gesehen und teilweise
begutachtet....

Anm.: Nicht die Menschen haben sich als transsexuell identifiziert, sondern haben ihr Geschlecht benannt,
die Transsexuellen-Definition ist nur der Falschdarstellungs-Erklärungsbrocken, der ihnen die
genitalistische Verständniswelt, die genitalistische Medizin mit ihrer F64.0 Definition hingeworfen hat,
und den sie aufgegriffen haben. Wenn es diesen nicht gäbe, hätten diese Menschen gesagt:
Ich bin eine Frau, ich bin ein Mann, bitte denke nicht dass ich etwas anderes bin, nur weil mein Genital nicht
damit übereinstimmt. Schön wie die Schreiber von Definitionen als Helfer und sogar Opfer darstellen,
dabei sind sie die Verursacher, des Effekts, den sie anrichten.
Prof. Dr. Alfred Springer, sie haben also Menschen begutachtet, und haben Entscheidungen aufgrund ihrer Begutachtung getroffen, wie wurden diese Entscheidungen getroffen ? Haben sie gewürfelt ?
Oder haben sie Geschlechter am Verhalten und Aussehen festgemacht ?
Sie können nicht prüfen, welches Geschlecht ein Mensch ist ! Dann können Sie das auch nicht begutachten !

..dass man noch einmal überprüfen sollte, überprüfen musste, ob wirklich dieser Wunsch vorliegt...
Anm.: Warum mussten Sie die Selbstbestimmung in Frage stellen ? Das verstehe ich nicht,
aber vielleicht verstehen es die Leser_innen, daher setze ich das vorherige,
also die Begründung vor dem "dass" dieses Satzes hier wie folgt ein:

da was jetzt kommt nur schwer in Kurzform überhaupt einen Sinn ergibt,
setze ich hier sehr viel Text als Zitat ein,was vor dieser Begründung gesagt wurde,
warum Menschen entmündigt werden:

"...durchaus gabs Fälle die
wirklich also
interessant waren (Gefühlsausbruch an dieser Stelle)
und gleichzeitig schon auch also
wirklich also
Verläufe genommen haben die
die..... bewegend gefunden
weil doch sehr viele Notsituationen
auch waren
und weil also letzlich
für mich immer klarer geworden ist
dass diese Menschen
auch von der Gesellschaft (Anm.: Das auch ist hier bemerkenswert !)
in diese Notsituation hineingedrängt werden
und eigentlich als Hilfesuchende
in einer neuen Weise
pathologisiert werden (Anm.: Der Jäger hat Mitleid mit dem erschossenen Reh)
wenn man so will,
sodass,
sie eine ganz neue Patientenkarriere eingeschlagen haben
(Anm.: richtig, Menschen werden erst zu Patienten durch das TS-System gemacht,
nicht alle benötigen therapeutische Hilfe, sehr viele werden durch das TS-System aber krank)
dadurch dass man das Schicksal dieser Menschen
sehr normiert hat
dass man vorgeschrieben hat
in welcher Abfolge
die Therapie... (Anm.: verbessert sich) ...die Untersuchungsschritte durchzuführen sind
und was alles geschehen muss,
bevor jemand soweit in seinem Wunsch akzeptiert wird
(Anm.: Dieser Despotismus sucht hier seine Legitimation vergebens)
dass er auch z.B. körperlich umwandeln kann
(Anm.: Unglaublich, dass ein Arzt im Jahr 2016 das Wort umwandeln verwendet)
anstreben kann
hat man doch also diese Menschen
sehr stark, also will mal sagen
ein neues Stigma eigentlich da
das auch dadurch gekommen ist
das diese letzlich "gezwungen" waren
in der Geschlechtsrolle zu leben
die sie eigentlich hier haben wollten
und das Ganze dann parallelisiert davon

(Anm.: und jetzt kommt der wichtige Satz mit dem "dass")
das man noch einmal überprüfen sollte
und überprüfen musste
ob wirklich
dieser Wunsch vorliegt


Anm.: Interessante, auch nach mehrmaligem Lesen dieser Aneinanderreihung von Satzfragmenten,
kann ich beim Besten Willen und Gewissen keine Begründung für diese Entmündigung erkennen.
Kannst Du das ? Wirklich ? Dann schreib sie hier unter diesem Thread - bin gespannt.

und weiter:
... das war für mich dann mit der Zeit quasi eine unlösbare Situation mit diesen Patienten...
Anm: Unlösbar ? Oh - warum das denn ? Ist eine Begutachtung eine unlösbare Aufgabe ?
Das ist hochinteressant. Unlösbar...

... weil, man kann ja nicht von jemanden gleichzeitig verlangen,
dass er in der Identität seines Wunsches lebt,
und gleichzeitig Reflektionen darüber anstellt,
ob dieser Wunsch auch wirklich so ist...

Anm.: Mit anderen Worten, wenn sich jemand einbildet eine Frau zu sein,
und das mit Vehemenz sagt, kann man nicht mehr Objektivität von ihm erwarten,
um sich selbst zu hinterfragen.
Dann müssen Gutachter für diese Objektivität dann sorgen nicht wahr ?

... und dementsprechend waren fast alle Patienten,
die dann, die diese typischen "Transsexuellenkarriere" genommen haben,
in der Behandlung Menschen, die dann letzten Endes bis zur Operation geführt wurden...

Anm.: Durch das Wort "fast" wird diese Aussage obsolet,
was soll sie uns sagen, ausser dass es verschiedene Bewältigungsstrategien für eine
Harmonisierung zwischen der Gehirnachitektur und dem Körper gibt ?

...und ich habe nicht immer den Eindruck gehabt,
dass das für die Patienten die beste Lösung war
ich habe immer wieder den Eindruck gehabt
dass wenn man es nicht so strikt reguliert hätte
und einen grösseren Freiraum gelassen hätte,
die Verläufe anders gewesen wären...


Anm.: Welch große Einsicht: Natürlich ist jede Bewältigungsstrategie individuell,
und Zwänge führen nun einmal dazu, dass Menschen etwas unfreiwillig tun,
was z.B. bei einem OP-Zwang, um eine Personenstandsänderung zu erwirken,
Folgen haben kann, die bis zum Suizid führen können.
Jede Fremdbestimmung muss unterbleiben, auch die heute noch
unsägliche Gutachterprüfung !

Jetzt kommt eine Stelle, in der Prof. Dr. Alfred Springer die "Gesellschaft" als Täter beklagt,
das ist hochinteressant - und welche Rolle hat er gespielt ?
...und das war für mich sicher eines der bewegendsten Erfahrungen
die ich da gemacht habe, zu sehen wie "die Gesellschaft"
in grober Kategorie,
also mit menschlichen Bedürfnissen
Selbstentwürfen,
die teils bewusst,
teilweise auch von unbewussten Mechanismen gesteuert
umgegangen ist
wobei für mich immer dann letzlich dann die Vermutung war
dann fast aber auch schon die Gewissheit...


Anm.: Nachdem nun die unaufgeklärte Gesellschaft als Täter angeprangert wird,
und nicht die Ärzte, Gutachter, Richter, Behörden des TS-Systems,
er sich also hier als Opfer und ohnmächtiges nur ausführendes Rädchen in diesem System darstellt,
kommt ein ganz besondere Stelle,
sie ist ein Klassiker in der Falschdarstellung von Menschen, die über ihr Geschlecht genau Bescheid wissen,
sie ist so alt wie der TS-Diskurs selbst: TS wären eigentlich ja Homosexuelle,
die über das TS-System in die Heterowelt abtauchen können, und sich nicht mehr erklären müssen,
warum sie gleichgeschlechtlich lieben - Auweia. Das tut jetzt richtig weh, aber nicht seelisch,
denn das ist einfach nur noch fachliche Inkompetenz.
Das hier sexuelle Präferenzen und Identitäten zu einer Suppe verkocht werden,
ist unglaublich. Aber lest selbst was jetzt kommt:

... dass also einerseits ein Beziehung zwischen homosexueller Orientierung und Transsexualität
in machen Fällen besteht,
das war auch einer meiner Thesen in meiner Habilitation
das haben eigentlich viele transsexuelle Persönlichkeiten nicht gern gehört
(mit Betonung auf gern gehört, Stimme wird hier affektiert, lauter)
Aber andererseits hatte ich schon den Eindruck, dass
die gesellschaftlichen Instanzen, die Rolleinstanzen und moralischen Instanzen
(Anm.: er meint die Heteronormativität, die nichthetero abwertet)
das ganz fest glauben,
und das alles darum gegangen ist,
und wenn dann ein Mann zu einer Frau wird
(Anm. Auweia - es wird tatsächlich noch schlimmer - es ist tatsächlich noch eine Steigerung
der Falschdarstellung möglich)
der Mann musste zur Frau werden sozusagen,
das nicht homosexuelle Paarbildungen geschehen
und entsprechend musste die TS-Karriere so vorangetrieben werden
die transsexuelle Lösung war letzlich, eine Lösung der homosexuellen Problematik,
und der Problematik, wie die Gesellschaft mit Homosexualität
und homosexueller Verpartnerung hat
(Anm: Er unterstellt also, dass Menschen sich nur desshalb als TS erklären,
damit sie nicht als homosexuell gelten, bei entsprechender Partnerwahl,
das ist ein Skandal, hier werden Schicksale mit Füßen getreten)

Diese Unterstellung wird nun von der Moderatorin nochmal hinterfragt,
mit dem Hinweis, dass wir heute Homosexuelle nicht mehr in der Form abwerten,
wie z.B. noch zu Zeiten, als diese strafverfolgt wurden, und dass dieser
unterstellte "Effekt" doch heute nicht mehr zutreffen könne,
seine Antwort:

...man kann es nicht global beantworten
aber es gibt Kulturen wo das ganz eindeutig so ist
ich hatte auch mit ein paar Fällen aus dem Iran zu tun
und dort ist es einfach so, dass es ein Operationsprogramm
für Homosexuelle gibt
und der Homosexuelle ist hier mit der Todesstrafe bedroht
die weibliche Homosexuelle Frau ist nur mit 100 Peitschenhieben bedroht
und dann haben diese Personen die Möglichkeit
defacot diesem Schicksal zu entkommen
wenn sie sich als das andere Geschlecht
identifizieren und operieren lassen
also dort ist es faktisch eine Gegebenheit
dass das so betrieben wird...


Anm: Natürlich - da in anderen Ländern Repressalien ausgewichen werden muss,
Länder, die Homosexuelle an Kräne aufknüpfen,
weil diese Menschen gezwungen werden, den Weg einer Transsexuellen zu gehen,
unterstellt Prof. Dr. Alfred Springer, Transsexuelle wollen meist nur vermeiden,
nicht als homosexuell zu gelten. Chapeau !
Das dürfte der Höhepunkt der Falschdarstellung dieses Interviews sein.
Man könnte hier noch anfügen:
Wenn Falschdarstellungen für Transsexuelle nicht einmal vor der Ethik zurückschrecken,
vor Humanismus haben sie sowieso keinen Respekt,
dann sind wir auf dem Level dieses Interviews angekommen.


An dieser Stelle habe ich mich entschieden, das Interview nicht weiter zu analysieren,
ich muss das mir nicht antun, was dieser Mensch noch weiter von sich gibt.
Die Bitte auszusprechen, diesen Artikel möglichst oft zu teilen,
ist hier zum Schutz aller Betroffenen noch anzuführen.

D A N K E

nach Wien.



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von FYG abgesetzter Kommentar zum Podcast

Postby Freeyourgender » Friday 25. November 2016, 20:02

(der Kommentar wurde bisher nicht freigeschaltet)
abgesetzt am 25. November 18:48 Uhr

Ich bitte Sie hiermit, dieses Interview vom Netz zu nehmen.
Es enthält Falschdarstellungen von Prof. Dr. Alfred Springer,
die für Transsexuelle psychische Gewalt bedeuten.
Sie sind brandgefährlich.
Transsexuelle wählen ihren Weg weder aufgrund eines "Selbstentwurfes" ihres Lebens,
noch ist ihre Intention, sie würden ihren Weg gehen, nur weil sie nicht als
homosexuell gelten wollen.
Sollten Sie auf Ihre Pressefreiheit verweisen,
wird dieser Podcast, auch für ihren Sender imageschädigende Wirkung haben.
Mediizinische Aussagen sind nicht nur lediglich "Meinungen",
sondern müssen Gegenstand wissenschaftlich fundierter Beweise und evident sein,
da sie Menschenschicksale bestimmen.
Die Aussagen in diesem Interview, erwecken den Anschein,
sie wären wisschenschaftlich fundiert, das ist das gefährliche.
Ich bitte sie im Interesse aller,
die dieses Interview seelischen, und damit körperlichen Schmerz bereitet,
es vom Netz zu nehmen.

Meine Gegendarstellung ist in Arbeit
und wird heute Nacht bereits in der Rohfassung verteilt,
je eher sie diesen unsäglichen Podcast entfernen,
je eher kann ich in meinem Artikel darstellen,
dass sie ein Sender sind,
dem Humanismus, Ethik und Moral noch etwas bedeuten,
und meiner Bitte nachgekkommen sind.

Transsexuelle sind weder geschlechtslos,
noch per se homosexuell noch gehen sie einem
Lebens-Selbst-Entwurf nach,
wie in diesem Podcast von Prof. Dr. Alfred Springer dargelegt.

Dieser Podcast wird mit einer Gegendarstsellung
in allen wichtigen TS-Netzwerken im deutschsprachigen Raum
verteilt werden.
Es schreib Ihnen ein Mensch,
der nichts anderes tut,
als sich gegen diese Falschdarstellungen zu wehren.
Und ich habe dafür Zeit, 24 Std. jeden Tag.

Diese Nachricht ist eine erste Kontaktaufnahme,
die an ihre Vernunft appelliert.

Dieser Podcast ist ein Skandal.

Ich hoffe ihn in den nächsten Tagen nicht mehr aufrufen zu können.

Der Artikel meiner Gegendarstellung in der Rohfassung:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=444&t=1082

Diese Fassung wird ständig erweitert und sukzessive ausgebaut, fertiggestellt
und dann weiter verteilt

Meine Mandanten sind alle TS,
die durch Fremdbestimmung und Falschdarstellung
Suizid begangen haben

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Twitter-Protokoll Interview Prof. Dr. Alfred Springer

Postby Freeyourgender » Friday 25. November 2016, 20:58



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