der Begriff Transgender beschreibt nicht die Ursache

der Begriff Transgender beschreibt nicht die Ursache

Postby Freeyourgender » Friday 21. November 2014, 22:31

der Begriff Transgender beschreibt nur die Folge, nicht die Ursache
Der Begriff beschreibt das aufgrund der Ursache
entstehende Artefakt in der (dualgeschlechtlich normierten) Gesellschaft.

Das Problem am Transgender-Begriff ist,
dass er nur auf die soziale Rolle verweist die gewechselt wird.
(Gender = Geschlechterrolle)
Geschlecht wäre ja "sex"

Die Ursache, warum die Rolle gewechselt wird,
wird durch den Begriff verleugnet:

Das Gehirn, das nicht zum Körper passt.

Der Begriff suggeriert, dass es eine Option wäre,
die Rolle zu wechseln, wie ein Kleidungsstück.

Es ist aber keine Option, und auch kein Zwang (wie F64.0 beschreibt)
sondern entsteht aus der Tatsache, das Dein Gehirn sich bereits in dieser Rolle befindet.
Nur Dein Körper, deine Zuweisung durch die Hebamme im falschen Geschlecht,
und die Umwelt, die Gesellschaft mit ihrer Fremdwahrnehmung verhindern,
das Du erkannt wirst, Du bist sozusagen mit Deinem Geschlecht unsichtbar,
und deshalb entstehen die abstrusen Erklärungsversuche,
warum Du die "Rolle" wechselst.

1. weil Du dazu Lust hast,
2. aus sexueller Intention - Fetisch
3. weil Du in keiner der beiden Rollen möchtest
usw usw

Genderrollen-Begriffe erklären gar nichts,
und haben für mich eine Art Travestie-Attitüde

So nach der Melodie:
Welche Rollen hätten Sie den gerne im neuen Stück ?
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der Begriff Transgender lügt und ist gefährlich für TS

Postby JasminRheinhessen » Saturday 29. November 2014, 12:53

am 29. November 2014 schrieb Freeyourgender in Travesta.de
(eine Verlinkung ist nicht sinnvoll, da Threads regelmässig in Travesta gelöscht werden)

"Der Container-Begriff Transgender eklärt,
und beschreibt keine Geschlechtsidentitäten,
und auch keine biologische nachweisbaren Gehirngeschlechter,
die eher männlich oder weiblich pränatal geprägt werden.

Der Begriff Transgender ist gefährlich,
da er die Ursachen warum jemand "transgendered"
nicht beleuchtet, sondern ignoriert.

Transgender ist Alltags-Travestie,
wenn man ihn direkt in die genitale Verständniswelt übersetzt."
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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Der Transgender-Begriff macht TS zu Travestie-Darstellern

Postby Freeyourgender » Saturday 13. December 2014, 12:21

der TG(SIC!)-Begriff wird von Genderisten gepushed,
und leider von vielen bejaht in der LGBT-Szene.

Er suggeriert aber, das es für TS(SIC!),
eine Option wäre die Geschlechterrolle zu wechseln,
vielmehr ist es aber keine Option,
sondern die Folge des "Sein", was sie sind nach der Geburt,
gemäß ihres Gehirngeschlechts.

TS(SIC!) ist nicht: Ich wähle mir die liebste gesellschafltliche Rolle,
oder meine sexuelle Präferenz...oder beides

Und desshalb ist der TG(SIC!)-Begriff, ein Begriff der TS(SIC!) verleugnet.

TG(SIC!) ist Travestie, er erklärt nichts.

Und für die Psycholobby, die die Ursachen der TS(SIC!) weglügen,
ist er eine gute Alternative:
Machen wir sie eben gesund, aber desshalb sind sie trotzdem Männer,
dann eben Männer in Frauenkleidung
(ICD11 ab 2007 > Gender Incongruence)
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Frau und Mann gilt nicht für "Trans"

Postby Freeyourgender » Saturday 20. August 2016, 09:44

Frau und Mann gilt nicht für "Trans",
diese Separierung ist ein Politikum

Der Begriff Frau und Mann wird in der genitalistischen Verständniswelt
(Penis=Mann, Vulva/Vagina=Frau) vordefiniert,
und für Abweichungen gibt es keinen Platz,
desshalb werden von genau dieser Verständniswelt "Trans"-Begriffe
etabliert.
Das es z.B. Frauen gibt, die mit männlichem Genital geboren werden,
wird weder verbal noch im Verständnis dargestellt.
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Babylonische Sprachverwirrung

Postby NikiLE » Friday 6. April 2018, 08:09

Im gesamten Bereich der ... ja ... wie jetzt ? Wie sagt man jetzt ? "Transsexualität" vielleicht ? Da heulen schon die ersten auf, erklären diesen Begriff für unangemessen, diskriminierend, politisch unkorrekt, chauvinistisch, faschistisch, kapitalistisch, patriarchalisch, klimafeindlich und krebserzeugend ... es ist zum heulen und zähneklappern.

Ich weiß selbst durch Psychoanalyse sehr präzise, was ich bin und warum ich es bin: eine "infantile Persönlichkeit", die keinen ordnungsgemäßen Ödipus-Konflikt durchlaufen hat, immer Kind geblieben ist: "omnipotent ambisexuell", "polymorph pervers" (Freud). Aber sag das mal jemand ! Wenn jemand nicht zufällig fit ist in psychoanalytischer Sexual- und Entwicklungstheorie: der/die/das guckt Dich an, wie die Kuh wenn's blitzt: "Hä ?" Man muß wahnsinnig viel erklären, braucht Stunden, um auch einem gebildeten, intelligenten Mitmenschen, der aber nie Berührung mit der Psychoanalyse hatte, halbwegs rüberzubringen, was damit gemeint ist und auch dann guckt er Dich nur ungläubig an: "Nunja ... so richtig versteh ich das ja nicht ... aber wenn Du meinst ..."

Also muß ich mir irgendein Etikett auf die Stirn pappen. "Wie soll ich mich denn jetzt nennen?" fragte ich letztes Jahr meinen Therapeuten. PD Dr Seikowski von der Uni-Klinik Leipzig ist ein crack, bundesweit, international bekannt für seine Arbeit mit Trans ... äh ... ja wie jetzt ? Seinen Stoßseufzer werde ich nie vergessen:

"Wissense, ich kenn mich da ja nun wirklich aus auf dem Gebiet, aber selbst ich hab da völlig den Überblick verloren. Neulich hab ich's mal gezählt. Über 60 Begriffe schwirren alleine in der fachwissenschaftlichen Diskussion herum, von der Politk ganz zu schweigen ... wissense was ?! Nennen Sie sich, wie Sie wollen !"

Also nenne ich mich zumeist "transgender", weil das noch am allgemeinsten ist, mit relativ wenig Konnotationen - aber so recht gefällt mir "transgender" auch nicht. Ich mag schon "gender" nicht - weil dieser Anglizismus richtig "schender" ausgesprochen wird, wie das deutsche Wort "Schänder", Kinderschänder - ich bin ein "geschändetes" Kind, ein massiv mißbrauchtes Kind und bin deswegen für die allermeisten Menschen wirklich eine Schande - tabu. Und deswegen mag ich "gender" nicht leiden, spreche das Wort auch immer falsch aus, so wie's geschrieben wird. Meistens verhohnepiepele ich es zur "genderei".

Aber wer da draussen auf der Straße, an der Bushaltestelle, beim Aldi weiß schon, was "transgender" ist ? Da kommt auch in 8 von 10 Fällen wieder ein: "Hä?"

Also sage ich mit linder Resignation: "Ich bin so ne Art Transe, so ähnlich wie im Pornofilm, hammse bestimmt schonmal irgendwo gesehen ...?!" Dann sagen sie zwar nicht "Hä?" - aber sie gucken "Hä?" ("Seh ich vielleicht aus wie jemand, der Transenpornos guckt ?!")

Es ist wirklich zum heulen und zähneklappern !
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