Warum eigene Begriffe ?

Warum eigene Begriffe ?

Postby JasminRheinhessen » Saturday 13. September 2014, 15:43

Freeyourgender erklärt Sachverhalte von einer anderen Sichtweise.
Die aktuell gültige Sichtweise, wie sie im Jahr 2014 noch Status Quo ist,
verwendet Begriffe, die dieser "gültigen" Sichtweise geschuldet sind.
Daher kann eine neue Sichtweise, nicht diese Begriffe verwenden,
die die "altgewohnte" Sichtweise widerspiegelt.

Nicht nur um Verwechslungen auf der Verständnisebene zu vermeiden,
sondern auch um die andere Sichtweise direkt aufzuzeigen,
sind eigene Begriffsdefinitionen sehr vorteihaft.

Auch zum Zweck der besseren Lesbarkeit des Textes werden aber Abkürzungen verwendet,
diese sind auch hier in der Rubrik Begriffsdefinitionen erklärt.


Indizes:
Genitalsprachenkonflikt - FYG0017
eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen
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Homonymie von Begriffen machen Diskussion nicht möglich

Postby Freeyourgender » Sunday 21. September 2014, 16:53

Fremdbestimmungen erfolgen über homonyme Begriffe.
Ein Begriff der vom Sender verwendet wird,
hat für den Empfänger eine andere Bedeutung.


In Dskussionen ist es unmöglich, sich zu verständigen wenn:

1. Menschen mit verschiedenen Verständniswelten,
homonyme Begriffe verwenden.

Homonym bedeutet, Quelle Wikipedia:
Der Begriff Homonymie ist ein Gegenbegriff zum Begriff der Synonymie:
bei der Homonymie steht derselbe sprachliche Ausdruck für verschiedene Begriffe,
bei der Synonymie stehen verschiedene sprachliche Ausdrücke für denselben Begriff.

Homonymie am Beispiel des Begriffes: Tau
Der Begriff "Tau" kann bedeuten:
1. ein Seil
2. der morgendliche Niederschlag
3. ein Buchstabe im griechischen Alphabet

Wenn wir Menschen diskutieren lassen, die einen (einzigen) Begriff für verschiedene Verständniswelten
verwenden, ist eine Diskussion unmöglich.

Beispiel: "Geschlecht"
Nun es ist vorauszusetzen, dass bei einer Diskussion über Geschlechtsidentitäten keine anderen Dinge gemeint sein können,
wie z.B. Adelsgeschlecht, Form eines Steckers in der Elektrotechnik, Tongeschlecht Dur oder Moll, oder das mathematische
Geschlecht in der Topologie.
Hier können die Teilnehmer im Gespräch davon ausgehen,
das ein Geschlecht, im Hinblick von Frau und Mann gemeint ist.
Nur reicht dies nicht aus, denn es wird nicht geklärt was genau unter z.B. dem Geschlecht einer "Frau" gemeint ist.

Der Begriff "Geschlecht" bzw. davon abgeleitet "Frau", kann hier bedeuten:

1. das biologische Geschlecht per se
1a. oder nur der biologische Teil: das gonadale Gesschlecht
1b. oder nur der biologische Teil: das hormonelle Geschlecht
1c. oder nur der biologische Teil: das genitale Geschlecht
1d. oder nur der biologische Teil: das Gehirngeschlecht

2. das Geschlecht wie ich wahrgenommen und mit welchem Geschlecht ich assoziiert werde,
das Fremdwahrnehmungsgeschlecht

3. das selbstbestimmte, selbst erklärte Geschlecht, das der Eigenwahrnehmung entspricht, die Geschlechtsidentität, bezogen auf das Gehirngeschlecht

4. das Geschlecht, dem ich mich sozial zuordne, die Geschlechterrolle

5. das administrative, juristische Geschlecht, dass sich im Personenstand und Namen ausdrückt





Warum werden Diskussionen bei Verwendung homonymer Begriffe wie z.B. "Frau" und "Geschlecht" unmöglich ?

Beispiel:

Eine falsch zugewiesene Frau, die eine geschlechtsangleichende Operation hinter sich hat,
verwendet den Begriff Frau für sich in ihrer z.B. genitalen Verständniswelt.
Sie ignoriert, das sie das Wort Frau nicht in der Definition verwenden kann,
wie es im Duden erklärt ist.
In dem Moment, wenn sie dies ignoriert, und eine falsch zugewiesene Frau, ohne anglechende Operation sagt,
"ich bin eine Frau, und Du nicht, Du bist ein Mann", muß letztere ihre Fremdbestimmung hinterfragen.
Sie wird das dann natürlich darüber machen, indem sie hinterfragt:
Was meinst Du denn mit Frau ? Das Du sagst, Du wärest eine und ich nicht ?
Die falsch zugewiesene Frau, ohne angleichende Operation wird dann, wenn weiter ignoriert wird,
den verwendeten Begriff "Frau" zu erklären, unterstellen, das sie den üblichen, konventionellen Begriff meint.
Sie wird dann argumentieren, das ihre Gesprächspartnerin keine Frau wäre, z.B. weil sie nach der konventionellen Definition
der Biologie (ohne Berücksichtigung des Gehirngeschlechts) keine Frau ist.
Genetik, Chromosomen, Hormonstatus, nie vorhandene Gebärmutter und Eileiter, männliche Stimme,
Kehlkopf, eine Frau benötigt auch keine Bartepilation und hat eine andere Knochenmorphologie,
breites Becken, schmalere Schultern usw. usw.
Dies entsteht dadurch, die Gesprächspartnerin erst einmal dazu zu bringen, das sie ihre gaOP nicht ignoriert,
und ihre Vagina, mit der sie sich ja von der "nongaOP-Frau" unterscheidet und ihr Frausein, und deren Mannsein legitimiert hat,
zuzugeben und in den Vergleich einzubringen.
Meist fallen dann Begriffe wie Neovagina, um die "gaOP-Frau" dazu zu bewegen, den Begriff Vagina zu differenzieren.
Diese Diskussionen werden dann, sollten sie nicht schon vorher abgebrochen werden,
immer ohne Annäherung enden, da auch während und am Schluss der Diskussion der Begriff Frau nicht für
alle Verständniswelten auf einen Nenner gebracht wird.
Dies geht auch nicht, denn dafür werden verschiedene Begriffe benötigt, um die Verständniswelten zu trennen,
um zu veranschaulichen, das eine gaOP-Frau, wenn sie sagt sie wäre Frau und eine nongaOP-Frau wäre keine,
eine genitalistische Definition von Frau meint,
und eine nongaOP-Frau wenn sie von Frau spricht, ihr Gehirngeschlecht, also eine völlig andere Definition heranzieht:
eine Geschlechtsidentität, ein Identitätsgeschlecht Frau, unabhängig des Genitals.

Es gibt ständig im Internet in Foren Diskussionen, wo immer wieder dieses Spiel abgespult wird:
Während einer Diskussion, wer nun "Frau" ist und nicht, werden alle dem homonymen Begriff Frau hinterlegten Begriffe
ins Feld gezogen, was Frau alles bedeuten kann.
Da man dies vorher ja nicht vereinbart hat, wird das später in der Diskussion als
Argument eingesetzt. Natürlich ist das völlig konträr zu dem, was ein Diskurs bringen soll, er soll einen Annäherung
im Verständnis bringen, aber das Gegenteil wird erzeugt: Man geht in eine Verteidigungshaltung, in eine Abgrenzungshaltung.
Ich bin Frau und Du nicht-Threads dienen meist für viele nur noch der Unterhaltung. Erkenntnisse werden hier nicht
mehr erwartet. Du bist keine Frau weil Du keine Personenstandsänderung hast. - Das administrative Geschlecht wird hier dann
unter den Begriff Frau gesetzt. Du bist keine Frau, weil Du aussiehst wie ein Holzfäller. - Und ja hier rutscht die Diskussion,
sichtbar ins polemische ab, die Diskutanten nehmen sich dann auch selbst nicht mehr ernst. Hier wird dann der Begriff Frau
in Bezug zur Fremdwahrnehmung gesetzt. Du bist dann nur Frau, wenn andere Dich als Frau asssozieren. Das ist natürlich
Lichtjahre von dem entfernt, was eine Geschlechtsidentität als "Frau" beschreibt. Neben der Biologie, der Dudendefinition,
dem administrative Geschlecht, der Fremdwahrnehmung, wird auch "Verhalten" gerne unter die Definition Frau gelegt,
Frau ist jemand nur dann, wenn das Verhalten "einer Frau entsprechend" ist. Das ist dann besonders unterhaltend.
Dann werden plötzlich Frauenbilder verteidigt, von denen sich Frauen in den letzten 100 Jahren befreit haben,
Frauen in langen Röcken, die in der Küche stehen und auf ihren Mann warten, darüber die karierte Kittelschürze,
und ja keine hohen Schuhe, sondern flache Latschen, jede sexistische Attitüde vermeidend, um ja nicht in das Gewässer der Assoziation
eines Fetischmannes "der sich als Frau verkleidet" zu geraten - bloß nicht zu sexy ! Damit das ganze auch Fundament bekommt,
um absichtliche das Wort fundamentalistisch zu assozieren, werden begleitende sexistische Themen wie Prostitution natürlich auch sofort abgewertet.
Das Ziel der Frauendefinition um sich vor "Fetischmänner" abzugrenzen: Treu, katholisch, konservativ.
Du ziehst Dich nuttig an - Dann bist Du ein Fetischmann ! Es ist einfach köstlich.
Schön ist es dann, wenn man dann diese TS, die sich hier mit einer "antisexistischen",manche Feministinnen
würden sagen "reaktionären" Frauendefinition von "Frau" erklären, auf CSD-Info-Ständen in "casual-clothes" sieht,
während andere, von ihnen zu "Nicht-Frauen" erkärten Lebewesen, in bunten Klitzeroutfits mit lauter
Musik feiern und Haut zeigen, und, vor allem eines zeigen: Das was sie sind, und nicht auf "Stimmenfang" gehen,
um einer bestimmten Fremdwahrnehmung zu entsprechen, wo sie meinen, das sie damit die grösste Akzeptanz erzielen.
Heißt: Das Ziel ist, das möglichst viele sagen, ja das ist eine Frau. Viele verinnerlichen diesen Wunsch, einer bestimmten Fremdwahrnehmung
zu entsprechen so sehr, um als Frau und nicht als "Fetischmann" gesehen zu werden, das sie nicht mehr zwischen
stereotypen Klischeebildern und Identitäten in der Lage sind zu unterscheiden. Ihre eigene Identität mit Klischeebildern verwechseln,
die möglichst viele "Wählerstimmen" für ihre "Frauenpartei(nahme)" bringen.
Aber genau das passiert, wenn man "Frau" nicht definiert, wenn man deshalb Fakten, wie eine Operation verschweigt,
und dann zum Schauspieler seines eigenen Drehbuches wird, für Zuschauer, die meine wahre Identität nicht kennen,
sondern identitätsblind gehalten werden. Eine Positionierung, mit einem eigenen Begriff, über den auch der Betrachter,
die Gesellschaft aufgeklärt wird, und der es ermöglicht, mich nicht in Klischees begeben zu müssen, damit
ich die entsprechenden Fremdzuweisungen und Fremdwahrnehmung erhalte, ist daher unerlässlich.




Das gleiche Problem der homonymen Begriffe haben wir in den Medien:

Wenn Medien über diese Themen berichten, wen sie den Begriff Frau und Mann verwenden,
verwenden sie die Begriffe in der Verständniswelt
des Dudens, der geläufigen Begriffe, einzig Begriffe wie Transsexuell oder Transvestit, DraqQueen
oder "Transe" werden benutzt, um auf das Thema zu zeigen.
Diese Begriffe bilden aber keine Geschlechtsidentität ab. Der Begriff transsexuell ist ein klinischer
Begriff der einen pathologischen Befund beschreibt unter dem ICD Code F64.0 (Stand 2014),
und beschreibt einen Mann mit psychischer Verhaltensstörung. Aber kein Geschlecht.
Eine TS selbst, sieht sich aber als Frau oder Mann. Sie kann daher diese Medien-Artikel nur als
diskriminierend empfinden. Da sie Begriffe in ihrer Verständniswelt decodiert.
Diese Decodierung ist für den Leser, der von diesen Sachverhalten nichts weiß unmöglich.
Er kennt auch noch nicht einmal die F64.0 Definition. Er wird dann lesen von "umgebauten Männern",
"Geschlechtsumwandlung", und von Dingen, das viele Menschen das "Gesschlecht" wechseln,
weil sie es "wünschen". Sicher ist die Darstellung der Medien hier eine direkte Umschreibung dessen,
was im F64.0 steht, aber es fehlen die Hintergrundinformationen. Warum F64.0 zustandekam,
und warum die TS selbst mit dieser Definition in den meisten Fällen nicht einverstanden sind.
Er kennt nicht die Diskussion, das diese Menschen ein Gehirn haben, das ihnen sagt, das sie Mann
oder Frau sind, und er versteht dann auch nicht, warum Menschen Suizid begehen, aus diesen
Problemen heraus. Diese Tiefe des Nachdenkens ist unmöglich für einen Außenstehenden zu erreichen,
wenn schon die Sprache ein Nachdenken verhindert. Wenn Begriffe vorher nicht verhandelt werden,
und wenn Begriffe schon falsch definiert werden, sollte es welche bereits außerhalb der konventionellen Begriffe
geben. z.B. Transgender ist ein alles und nichts Begriff - eher ein Nichts. Eine Nicht-Defintiion. Nicht in der
zugewiesenen "sozialen" Rolle leben wollend, und eine andere Rolle haben wollend, könnte man ihn übersetzen.
Egal: Von Geschlechtern oder Geschlechtsidentitäten ist auch hier kein Rede.
Damit werden Sachverhalte verzerrt, komplett ignoriert, und letzten Endes, das Geschlecht,
das diese Menschen haben und deshalb fühlen, unsichtbar gemacht.


Bei einem Interview stellt sich dieses Medien Problem in noch extremerer Form,
oder in einer Talk-Show, in beiden Fällen entsteht ein schneller Wortwechsel,
der Sachverhalte mit Begriffen, die diesen nicht eindeutig erklären, völlig
nebulös erscheinen lässt. Und wenn Begriffe verwendet werden, sind die
bei den Zuschauern meist nicht bekannt und sie verstehen nur "spanisch".
Moderatoren und Jouranlisten befinden sich meist immer in der konventionellen Verständniswelt,
Die "Frau" die interviewed wird, muss während des schnellen Gespräches, ihre Welt mit
den "falschen" Begriffen versuchen zu erklären.
Hier ist es für die Beteiligten so gut wie unmöglich, das nachzuvollziehen.
Es entstehen dann Formulieren wie: "Ich bin eine Frau, aber mit Penis geboren".
Die natürlich für die Verständniswelt der Frau, die damit meint, das sie eine Frau mit Gehirngeschlecht ist,
absolut korrekt ist, aber für einen Hörer oder Leser ein Grinsen auf dem Gesicht erzeugt,
weil für ihn der Begriff Frau eine andere Defintiion hat.
Das Verstehen eines solchen Interviews, mit nicht verhandelten Begriffen ist so gut wie unmöglich.
Schön ist auch eine Formulierung nach der geschlechtsangleichenden Operation:
Anstatt zu sagen in der genitalistischen Verständniswelt: "Du bist jetzt eine Frau", z
u sagen in der Identitäts-Verständniswelt:
"Du bist immer noch eine Frau".
Aber: ein Konsument dieser Botschaft, der den Begriff "Frau" in der konventionellen Form versteht,
wird hier nichts verstehen. Keine Chance.
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Stilblüten durch den Versuch homonyme Begriffe zu ersetzen

Postby Freeyourgender » Sunday 21. September 2014, 17:28

Stilblüten durch den Versuch homonyme Begriffe in einer laufenden Diskussion zu ersetzen:

Wenn nun klar wird, das der Begriff "Frau" z.B. in einer Diskussion nicht mehr "haltbar" ist,
und wegargumentiert wurde, werden "Ersatzbegriffe" creiert, die aber wiederum,
nicht von beiden Gesrächspartnern in einem Konsens stehen:
Eine falsch zugewiesene Frau, die nun zugeben muss, das sie mit männlichen Genitalien geboren wurde,
und daher vor der Operation dann ein Mann gewesen wein müsste,
würde ja damit einen "Geschlechtswechsel" bestätigen.
Da die meisten TS aber selbst auch diese Beschreibung ablehnen, das man ein Geschlecht
wechseln könnte, sondern der Meinung sind, das sie das Geschlecht schon hatten,
und nur mit falschen Genitalien geboren worden sind, was ja dann auch einem vorhandenen
Gehirngeschlecht entspricht, das das (Gehirn)Geschlecht definiert, geraten sie nun in Zugzwang.
Sie können dann nicht mehr die Operation verantwortlich machen, dass sie durch die OP
"eine Frau geworden" wären, sondern müssen der nongaOP-Frau ein Zugeständnis machen,
dass sie zwar vorher einen Penis hatten, aber im Gegensatz zu der nongaOP trotzdem schon Frau
gewesen seien, da sie "damals" eine TS waren. Und die nongaOP wäre deshalb keine TS, da diese z.B. ein Fetischmann sei.
Es muß also nun ein TS Status vorgeschoben werden, den die andere "Frau" nicht hätte.
Dann wird mit vielen Argumenten belegt, warum die andere "Frau" keine TS sein kann.
Meist wird versucht, dies mit bestimmten Verhalten abzugrenzen und mit dem Bewerten des
Grad eines Leidensdrucks. Es wird versucht TS "nachzuweisen", und glaubhaft zu machen,
das man selbst TS sei und die nongaOP-Frau nicht.
Natürlich muss man den TS-Status ja wieder abschütteln, wenn man den Begriff "Frau" für sich beanspruchen möchte,
da der TS-Begriff eine Definition eines psychisch gestörten Mannes ist, der den Zwang hat, eine Frau zu sein.
Begriffsstilblüten die dann entstehen, und die gerne verwendet werden, heißen dann:
"Frau mit TS-Vergangenheit", "angekommene TS = Frauen", "ehemalige TS = TS, die eine gaOP wollen = Frau."
Das paradoxe ist dann, das eine TS laut Definition keine Frau ist, sondern ein psychisch gestörter Mann,
dieser wäre dann laut des Begriffes "Frau mit TS-Vergangenheit" zu einer Frau geworden nach der OP.
Sicher, die Operation lässt eine Neovagina entstehen, aber dadurch das durch den Begriff "Frau"
hier keine Differenzierung gemacht wird, ist eine gaOP-Frau, die nur den Begriff "Frau" verwendet,
als gaOP-Frau sozusagen aus dem Diskurs verschwunden. Mann kann (und soll!) nicht mehr über Sachverhalte diskutieren,
die das Thema betreffen, wenn nur "Frau" verwendet wird, von vielen TS wird dies als Teil gesehen,
den sie für ihre Harmonisierung benötigen, sie wollen den DIskurs nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen.
Alles verwischen, nur ist das Theorie - und stealth leben ist für eine ganz geringe Menge der TS möglich,
allein schon das Passing führt zum gnadenlosen Zwangsouting, und dann kommt der Bumerang:
Wenn dann gesagt wird: Als Mann geboren, dann ist es schwer einen Menschen den kompletten Sachverhalt
nahezubringen, der im Vorfeld bisher nur von "umgebauten" Männern oder Geschlechts"umwandlung" gehört und
gelesen hatte.
Dieses "verstecken" im Duden-Begriff Frau ist ein zentrales Problem, da dadurch der wahre Sachverhalt,
das es sich hier um ein Mensch mit einem Gehirngeschlecht handelt verleugnet wird.
Das weibliche Gehirngeschlecht war es, die Identitätsfrau, das die Operation wollte, nicht der Mann.
Deshalb ist es z.B wichtig, hier einen anderen Begriff einzusetzen, der nicht nur "Frau" heißt,
sondern z.B. Identitätsfrau, um darauf zu zeigen, das es sich hier um ein Gehirngeschlecht handelt.
Dies ist wichtig, das Menschen diese Sachverhalte verstehen können, vor allem dann, wenn Menschen mit
konventionelln Assoziatioen feststellen, das sie mit ihren Verständnis keine Frau sehen, wenn das
Passing nicht "passt". Diesen Menschen muss eine Erklärung an die Hand gegeben werden, warum
Menschen sagen, "Ich bin eine Frau". Sie müssen wissen, dass sie eine Identitätsfrau sehen.
Noch besser wäre es, wenn eine falsch zugewiesene Frau selbst sagt: Ich bin eine Identitätsfrau.
Dies bedeutet keine Diskriminierung, der Begriff macht das Geschlecht sichtbar,
und bildet einen wesentlichen Schritt zum Verstehen des Sachverhaltes.
Wer Menschen deshalb diskriminiert, weil sie sich Identitätsfrau nennen, solle wissen, das
er selbst auch ein Identitätsmann oder Identitätsfrau ist, er oder sie hatte nur das Glück,
mit den passenden Genitalien geboren zu werden.
Jeder Mensch hat ein Gehirngeschlecht.
Auch "CIS-Frauen" und "CIS-Männer".
Es muss durch Begriffe klar werden,
das ein Genital unabhängig zu betrachten ist,
unabhängig des Gehirngeschlechtes.
Der Begriff "Frau" kann das nicht leisten.
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Die IS-Sprache, die GS-Sprache

Postby Freeyourgender » Friday 10. October 2014, 17:12

Genitalgeschlechtersprache (GS) und Identitätsgeschlechtersprache (IS)

Wie hier unter
Genitalismus vs. Gehirngeschlecht
dargestellt:
http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?p=311#311

ist die Verständniswelt von FYG nicht mit den Begriffen zu erklären,
die im Moment als allgemeingültige Begriffe verwendet werden.

Wie hier in diesem Thread schon ausgeführt, scheitert dies, z.B.,
weil Begriffe mehrere Bedeutungen haben können (homonyme Begriffe, z.B. "Frau")

Das noch gravierendere Problem ist aber:

Alle Begriffe entspringen aus der Verständniswelt des Genitalismus,
der Welt, die Geschlechter mit Vagina=Frau, Penis=Mann erklärt.

Es ist folglich unmöglich, in einem Text, beide Sprachbegriffe,
die der Gehirngeschlechter und der Genitalgeschlechter, gleichzeitig zu verquicken,
ohne daß der Sinn verloren gehen muß.

Es gilt daher, die Genitalgeschlechtersprache (GS) zu kennzeichnen,
wie auch die Identitätsgeschlechtersprache (IS), wenn es für das Verstehen des Textes
in diesem Kontext erforderlich ist.
Und zwar immer dann, wenn beide Sprachen benötigt werden,
wenn für den Leser aus seiner bekannten genitalen Verständniswelt
eine Brücke geschlagen werden muß um den Sinn zu erfassen.
Es ist nur zu vertändlich, daß dieser Leser einen Text der von der GS in die IS überetzt wurde,
ohne Hinweise und Begriffe aus seiner Welt, die ihm helfen diesen Text zu verstehen,
diesen nicht mehr nachvollziehen kann.

Wenn der Leser die FYG-Verständniswelt verinnerlicht hat, braucht er diese Brücken nicht mehr,
und kann komplett übersetzte IS-Texte verstehen.


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