Stand Juni 2015 - Genderisierung

Stand Juni 2015 - Genderisierung

Postby Freeyourgender » Sunday 14. June 2015, 13:06

Wenn wir es nicht schaffen, die sogenannte Transsexualität(SIC!) dahingehend darzustellen,
dass bereits gemachte Beweisführungen der Hirnforschung anerkannt werden, dass Transsexualität angeboren ist,
gleichermassen wie es Schwulen und Lesben mit Homosexualität geleistet haben,
werden wir in dieser Debatte nicht weitergekommen und weiter die Strategie der Ignoranten gegen uns sehen,
wie sie uns weiterhin unsichtbar machen.

Ignoranten desshalb, da bereits fundierte Hirnforschungen wichtige Teilergebnisse geliefert haben.

Teiergebnisse, die ausreichen, um Transsexualität nicht länger als lediglichen Wunsch darzustellen,
in der anderen Geschlechterrolle leben zu wollen, bzw. seinen Körper zu ändern, weil man es "wünscht".
Wichtig: Der Wunsch ist die Folge, also das Objekt, nicht das Subjekt.

Es wird aber so getan, als gäbe es keinen biologischen Unterbau,
der diese Folge initiiert.

Ich sehe nur die Chance weiterzukommen, wenn Wissenschaften der Hirnforschung anerkannt werden,
und somit auch das unsägliche Rechtfertigungsproblem entfällt, warum jemand "so oder so sei."

Leider ist die IMAG und auch der ICD 11 schon so weit forgeschritten im Ablauf, dass wir die nächsten Jahre (Jahrzehnte),
bis zum ICD 12 ? als - ich nenne es überspitzt "Alltags-Travestie-Schauspieler" verkauft werden.

Transvestiten wäre noch perfider, da Transvestiten auch im ICD 10 als psychische Störung geführt werden,
unter F64.1, F65.1 und mit berücksichtigt auch F65.0
was heißt, dass Transsexualität in die Zwangspathologisierung von sexuellen Spielarten / Fetischen rutscht.
Zu verurteilen ist hier zum Einen, dass Fetische überhaupt zwangspathologisiert werden,
zum Zweiten, das Transsexualität dann hier in diesen Unsinn mitreinvermischt wird.

Wir sehen auch hier, dass es keine evidenten Forschungen gibt,
Codes wie F65.0 etc. wie auch F64.0 zu legitimieren,
aber bereits bestehende Forschungsergebnisse der Hirnforschung werden ignoriert.

Für mich aber im Moment ist das traurigste, dass Verbände, wie dgti, aber auch der lsvd,
egal welche LGBT-Gruppierungen, sich nicht dem Kampf in Richtung Transsexualität stellen,
ihrem "Kampf um Vielfalt" - diesen leeren Containerbegriffen in Bezug auf Transsexualität Biologismen zu hinterlegen,
die es Menschen möglich macht, zu "sein".
Im Moment ist das nicht der Fall, wir haben die Darstellung als "Alltags-Travestie-Schauspieler" zu konfrontieren,
dessen Drehbuch bereits geschrieben ist.

Ich sehe auch, wenn ich mir die #ehefueralle Debatte genau ansehe,
dass wir, wenn wir 2017 wieder eine Große Koalition bekommen,
es sich nichts ändern wird in diesen Bereichen,
weil trotz Bundesratsinitiative, die Bundes-SPD vorraussichtlich im Bundestag die #ehefueralle blockieren wird.
(und damit der Union hilft, ihr Ziel zu erreichen)
Am #ehefueralle Diskurs sehen wir die politischen Haltungen,
diese sind kongruent zu den Haltungen im TS-Diskurs.

Hier liegen die Grundfeste, die auch im Transsexuellen und Intersexuellen Diskurs die Windmühlen darstellen,
gegenüber denen wir auch desshalb keinen Millimeter ankommen, da die wenigen Lobbyverbände und SHG`s reaktionär handeln.


Alle bisherigen Versuche von FYG, Stellungnahmen und Hinweise auf einen biologischen Unterbau zu Transsexuellen-Definitionen zu bekommen,
schlugen fehl.
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